Gemballa MIG-U1 Ferrari Enzo: Spektakuläre Optik für maximalen Fahrspaß

, 13.01.2010

Zu den exklusivsten Supersportwagen aller Zeiten gehört sicherlich der Ferrari Enzo. Nur 400 Exemplare des serienmäßig 660 PS starken Supersportwagens mit einem maximalen Drehmoment von 657 Nm erblickten bis Ende 2004 das Licht der Welt. Gemballa verwandelt den potenten Enzo in den bis zu 800 PS starken MIG-U1, eine auf 25 Exemplare limitierte individuell gefertigte Kleinstserie (bei Selbstanlieferung der Basis-Version). Herzstück ist das spektakulär überarbeitete Aerodynamik-Konzept mit Komponenten aus reinem Carbon, um geringstes Gewicht mit höchster Materialfeste zu kombinieren.


Die neuen Karosserie-Komponenten sichern die Funktionalität des Supersportwagens und verleihen dem Fahrzeug gleichzeitig eine einzigartige Optik. Angelehnt an das Design von Formel-1-Rennwagen, präsentiert sich der Gemballa MIG-U1 mit der weit nach vorne gezogenen Front und dem kantigen Heckspoiler. Ehemals abgerundete Kanten wichen der aggressiven Optik mit gierigen Luftein- und -auslässen. Selbst die Rückleuchten sitzen nicht mehr offen auf dem Heck, sondern sind umschlossen und mit Luftkanälen besetzt. Um 80 Millimeter an der Vorder- und 100 Millimeter an der Hinterachse wächst der MIG-U1 in die Breite.

Dank der aktiven Aerodynamik-Konzeption generiert die Frontspoilerlippe je nach Stellung einen zusätzlichen Abtrieb von bis zu 35 Kilogramm an der Vorderachse. Analog dazu erlaubt die Flap genannte Klappe auf dem neu angebrachten Heckspoiler sogar bis zu 85 Kilogramm mehr Abtrieb an den Hinterrädern. Für optimale Handling-Ergebnisse senkt sich der Flap ab.


Sobald eine Geschwindigkeit von 120 km/h erreicht wir, regelt sich die Position des Flaps stufenlos. So passt sich das Aerodynamik-Konzept von Gemballa den äußeren Bedingungen an und ermöglicht jederzeit die perfekte Straßenlage. Dazu tragen alle Komponenten des Aerodynamik-Paketes bei: Angefangen bei der neuen Frontschürze mit Spoilerlippe über die Türverbreiterungen bis hin zum Diffusor und dem Heckspoiler.

Der Zwölfzylinder des Gemballa MIG-U1 arbeitet mit einem optimiertem Motor-Management und einem speziell abgestimmten Abgassystem. In der Kombination ergibt dies eine Leistungsabgabe von 700 PS. An den Sportkatalysator schließt sich die Vierrohranlage mit pneumatischer Klappensteuerung an. Die Endrohre sind mit einer Hitzeabschirmung bestückt und teilen sich den Ausgang in der Heckschürze mit den Abluftkanälen der hinteren Radhäuser. Auf Wunsch gibt es ferner eine Leistungs-Kur auf satte 800 PS.

Das Luftleit-System sorgt beim Gemballa MIG-U1 nicht nur dafür, die Kraft des Zwölfzylinders auf die Straße zu bringen. Gemballa entwickelte parallel ein umfassendes Belüftungs- und Kühlungskonzept, um die vorderen als auch die hinteren Radhäuser mit kühlender Luft zu beströmen, damit die Hochleistungs-Bremsanlage optimal arbeitet. Die Auslässe hinter den Rädern stellen sicher, dass sich die erhitze Luft nicht staut.

 

Außerdem beatmen Einlasskanäle hinter den Türen und auf dem Dach den Motorraum hinter der Fahrerkabine. Die neu geschaffenen Abluftkanäle enden in sowie auf der Heckschürze und sind so dimensioniert, dass zusätzliche Kühler für die optional erhältliche Leistungssteigerung auf 750 und 800 PS unterstützt werden können.


Als hilfreich im Alltagsbetrieb zeigt sich die optional erhältliche elektrohydraulische Höhenverstellung (HLS). Per Knopfdruck im Innenraum erlaubt das System die Anhebung der Karosserie an Vorder- und Hinterachse um 45 Millimeter und ermöglicht damit das Überfahren von Hindernissen, wie zum Beispiel Tiefgarageneinfahrten und Fahrbahnschwellen.

Ebenfalls per Knopfdruck oder automatisch mit dem Erreichen von 80 km/h, senkt sich der Gemballa MIG-U1 wieder auf das ursprüngliche Tiefniveau ab. Zusätzlich verbessert das mit Kugellagerbuchsen ausgerüstete, mehrfach einstellbare Sportfahrwerk deutlich das Handling und den Fahrkomfort des MIG-U1.


Die Optik und die Performance steigern die geschmiedeten Gemballa-Räder „GTR Racing Forged“. Die aus einem massiven Leichtmetallblock gefertigten Räder vereinen höchste Stabilität mit äußerst geringem Gewicht. Der aufwändige Schmiedeprozess reduziert die ungefederten Massen eines Radsatzes um 16 Kilogramm. So reagieren die Räder noch agiler und setzen unter höchster Belastung die Lenkbefehle präzise um. Vorne kommen die Felgen in 10 x 19 Zoll mit Reifen der Dimension 265/35 zum Einsatz, hinten in 13 x 20 Zoll und Pneus im Format 335/30.

Im Interieur erschafft Gemballa eine Schaltzentrale, die Funktionalität und Komfort vereint. Die eigens für den MIG-U1 entworfenen Sitze, die Mittelkonsole in Sonderanfertigung und das Sportlenkrad mit der Leder/Alcantara-Kombination bieten volle Kontrolle über das Fahrzeug. Gleichzeitig verströmt der Innenraum des Supersportlers puren Luxus. Sämtliche Komponenten der Innenverkleidung bezogen die Macher mit Leder und Alcantara.

Das integrierte High-End-Multimediasystem bietet einen 7-Zoll-Touchscreen, Navigation, DVD-Wechsler und einen iPod-Anschluss. Der 950-Watt-Verstärker bedient die Kegelhochtontreiber in der Cockpit-Front, die 165 Millimeter großen Membrane in den Türverkleidungen und den Subwoofer zwischen den Sitzen. Gemballa-Logos auf den Sitzen, den Fußmatten und den Sicherheitsgurten runden die Veredelung ab.

4 Kommentare > Kommentar schreiben

13.01.2010

Mir fehlen die Worte..........

13.01.2010

Puhh normalerweise kein Fan von viel Spoiler und Tuning muss ich das jetzt mal brechen. ;) Der Enzo ist ja von Natur aus nicht schön sondern eher atemberaubend weil brachial und explosiv. Also warum sollte man den Enzo nicht noch brachialer und noch explosiver machen. In meinen Augen hat Gemballa es geschafft ein schon fast pervers brutales Auto aus dem Enzo zu machen das mir fast die Worte fehlen. Schön? nein! Sozialverträglich? sicher nicht! eher ein Monster auf 4 Rädern. Aber meine Güte WAS ein Auto. :applaus:

13.01.2010

Davon kann ich bei mir nicht reden. Völlig übertrieben und nicht wirklich mehr schön in meinen Augen. Liegt vielleicht daran, dass die Basis, der Enzo, nicht wirklich zuspricht. Allerdings finde ich den hier sogar besser, ich bin noch hin und hergeschlagen.

14.01.2010

Am Mythos Ferrari Enzo muss und darf man meiner meinung nach nichts ändern. Klar schnell isser, aber von aussen viel zu übertrieben und wer hört bitte musik in einem enzo?


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