Hamann Porsche Macan S Diesel: Warnung! Jetzt schlägt der Tiger zu

, 21.10.2015


Tiger können sehr gefährlich sein, wenn sie hungrig sind - und das gilt ebenso für den Porsche Macan. Erst recht, wenn der SUV die Hallen von Hamann verlässt und auf der Suche nach Beute ist. Der Modellname „Macan“ wurde bekanntlich vom indonesischen Wort für Tiger abgeleitet - und genau diesen befreit Hamann von den Fesseln eines Seriendarstellers. Er ist noch stärker, brüllt noch lauter und legte auch optisch deutlich an Muskeln zu.


Widebody-Kit: Das Abbild purer Kraft

Der Blick von vorn zeigt den Hamann Porsche Macan S Diesel mit sehr selbstbewussten Charakterzügen. Der Tiger scheint zum Sprung bereit zu sein - so jedenfalls lassen die tief heruntergezogene Frontschürze und die Tieferlegung das Auto wirken. Das neue Aerodynamik-Anbauteil von Hamann betont die scharfen Zähne und setzt unverkennbare Akzente.

Die durchtrainiert erscheinende Hamann-Interpretation setzt sich in kraftvoll modellierten Kotflügelverbreiterungen fort, die den Raubtier-Body insgesamt um deutliche 12 Zentimeter in die Breite wachsen lassen. Die Seitenansicht komplettieren aerodynamisch angepasste Seitenschweller. Von hinten betrachtet, präsentiert sich der Hamann-Tiger ebenso muskelbepackt. An den Hinterbeinen glänzen die in Verbundbauweise angefertigte dynamische Abschlussblende und der geschärfte Heckspoiler.

Leistungssteigerung: Jetzt zeigt der Porsche Macan S Diesel seine Zähne

Das reicht Hamann jedoch nicht aus. Die Serien-Motorisierung des Porsche Macan S Diesel, ein 3,0 Liter großer V6-Turbodiesel, darf gern etwas bissiger sein. Das Ergebnis sind unbändige 310 PS bei 4.200 U/min (Serie 258 PS). Diese jagen den SUV mit dem „Sport Chrono Paket“ in nur 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h (Serie 6,1 Sekunden). Das Ganze mit einem maximalen Drehmoment von eindrücklichen 680 Nm, die bei 2.500 Touren anliegen (Serie 580 Nm). Damit wird vieles um das Auto herum zur leichten Beute.

Fahrwerk: Kraft und Dynamik für den Grenzbereich

Die Umsetzung von Hamann geht allerdings noch mehr unter die Haut des Porsche Macan S Diesel. Räder, Reifen und Fahrwerk stimmte der Tuner so ab, dass sogar Fahrten im Grenzbereich den ultimativen Kick liefern. Sportfedern mit maßgeschneiderter Tieferlegung lassen das Auto angriffslustig auf der Straße liegen und sorgen für einen optimalen Bodenkontakt der Räder.


Für den Kontakt zum Asphalt sorgen die „Hamann Anniversary Evo“-Felgen in 10,5 x 22 Zoll. Das hoch belastbare Rad mit seinem filigranen Vielspeichen-Design bringt die Urgewalt des Allradlers in Kombination mit der Bereifung in 295/30 ZR22 souverän auf die Straße. Ist das Ziel fixiert, spurtet das Raubtier mit atemberaubender Sicherheit durch Kurven und Landschaften bis zum finalen Überholmanöver.

Sportabgasanlage: Großes Gebrüll mit App-Steuerung

Exklusiv für den Porsche Macan S Diesel entwickelte Hamann die „Active Sound“-Sportabgasanlage. Die in das Heck eingepasste Anlage aus Edelstahl sorgt trotz des V6-Turbodiesels für einen beeindruckenden „V8-Klang“ - aber nur, wenn dem Fahrer danach ist.

Das Klangkonzert speist Hamann mittels eines speziellen Hauptsteuergerätes über den vernetzten Verstärker in zwei Hochleistungs-Soundaktuatoren ein. Diese integrierten die Macher in die beiden Endschalldämpfer mit jeweils zwei Einzeltöpfen mit insgesamt vier Endrohren und einem Durchmesser von jeweils 89 Millimetern. Je nach Fahrzeugfarbe oder individuellem Wunsch verbaut Hamann Endrohrblenden in schwarzer Keramikbeschichtung, Chrom- oder Carbon-Ausführung.

Das i-Tüpfelchen stellt allerdings die Steuerungsmöglichkeit des Systems über das Smartphone dar. Dies ermöglicht ein WiFi-Modul. So lässt sich die Sound-Option nicht nur über den Tempomat-Hebel im Auto ein- oder ausschalten. Drei Einstellungen erlaubt die speziell für den Macan programmierte „Hamann App“: Seriensound („Off“), „Mittel“ mit dezenter Aktivierung des Soundsystems und „Loud“ mit vollem Soundteppich.

Die App erlaubt zudem eine feine Abstimmung der Klangcharakteristik und eine persönliche Anpassung der Lautstärke. Originell: Mit dem virtuellen „Gasregler“ lässt sich die App ebenfalls als Fernsteuerung nutzen, etwa zum Gas geben, ohne dass der Motor hochdreht. Auch der virtuelle Motorstart über die Funktion „Engine Launch“ sorgt für Aufmerksamkeit.

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