Infiniti FX 2012: Nach Facelift kühner als je zuvor

, 14.04.2012


Geschärft im Design und mit gezielten Verbesserungen kommt der neue Infiniti FX kühner denn je daher. Der bis zu 390 PS starke Performance-Crossover mit der Ausstrahlung eines Sportwagens und dem Selbstbewusstsein eines SUV rückt durch das erste Facelift der zweiten Generation die Kombination aus leidenschaftlichem Design, kompromissloser Leistung und modernem Luxus noch stärker in den Mittelpunkt. Die Preise bleiben unverändert, so dass der 2012er Infiniti FX weiterhin ab 57.350 Euro erhältlich ist.


Design: Schärfe im ausdrucksstarken Look

Äußerlich sticht der überarbeitete FX auf der Straße noch stärker heraus als sein Vorgänger. Dafür verantwortlich zeichnen sorgsam abgestimmte Veränderungen an der Frontpartie und die exklusiv neu entworfenen Alu-Felgen. Der beeindruckende neue Look ergibt sich aus dem überarbeiteten Stoßfänger und subtilen Änderungen des Kühlergrills im Stil des Sportwagenkonzeptes Infiniti Essence, der auf dem Genfer Autosalon 2009 enthüllt wurde.

Die Frontansicht des neuen FX wird dominiert von einem imposanten Kühlergrill und einer langgestreckten, wellenartigen Motorhaube, die an einen Sportwagen erinnert. Der überarbeitete Kühlergrill mit dem für Infiniti typischen Doppelbogen suggeriert mit den abgerundeten Ecken und den auffällig gestylten Scheinwerfern einen selbstbewussten Vorwärtsdrang. Das Zentrum des Kühlergrills ziert ein beleuchtetes Infiniti-Emblem.

Eine Besonderheit des FX sind die in Chrom gehaltenen seitlichen Luftschlitze hinter den Vorderrädern, die nicht nur gut aussehen, sondern auch der Leistung des Fahrzeuges zu Gute kommen; denn sie leiten die heiße Luft aus dem Motorraum nach außen, was den Auftrieb an der Vorderache reduziert. Zugleich verbessert sich so die Richtungsstabilität bei hohen Geschwindigkeiten.

Es sind vor allem die sportwagenmäßigen Proportionen, die den großen Infiniti in Szene setzen. Der FX verbindet eine SUV-typische, gleichwohl nicht übermäßig hohe Karosserie mit der gestreckten Motorhaube, dem langen Radstand, der breiten Spur, den kurzen Front- und Hecküberhängen, dem niedrigen Schwerpunkt und der coupéförmigen Seitenfenstergraphik eines Sportwagens. Die seitlichen Partien des Frontstoßfängers, der Heckspoiler und die Form der LED-Rückleuchten wurden, wie das gesamte übrige Auto auf minimalsten Luftwiderstand getrimmt.

Der sportliche Auftritt wird bei den GT- und GT-Premium-Ausführungen durch die neuen 20-Zoll-Alufelgen in einem markanten 5-Speichen-Design betont. Für die S-Ausführungen mit aktiver Hinterradlenkung (RAS - Rear Active Steering) als nur einem Punkt auf der langen Liste der Ausstattungen für bessere Handhabung, bleibt es bei den prägnanten 21-Zoll-Felgen.


Mit der aktuellen Lackierung in „Iridium Blue“ (Blau) können FX-Besitzer jetzt unter weitaus mehr Farben wählen. Der neue Farbton mit innovativem „Scratch Shield“-Kratzschutzfinish ist exklusiv für den FX erhältlich. Zur Wahl steht für alle FX-Modelle ebenso die Lackierung in „Graphite Shadow“. Die Selbstheilungskräfte des von Infiniti entwickelten kratzfesten „Scratch Shield“-Lacks ermöglichen einen lang anhaltenden Glanz. Darüber hinaus beseitigt der Speziallack feine Kratzer durch Hitzeeinwirkung und lässt so die Oberfläche des FX wieder wie neu aussehen.

Antrieb: Im Zeichen kraftvoller Performance

Für den Vortrieb des Infiniti FX50 sorgt ein 5,0 Liter großer V8-Motor, der zur Senkung des Fahrzeugschwerpunktes tief im Chassis montiert ist. Neben einer souveränen Leistung von 390 PS und einem bulligen Drehmoment von 500 Nm bei 4.400 Touren standen bei der Entwicklung ein kraftvoller Motor-Sound aus einer speziell abgestimmten Auspuffanlage im Vordergrund. In nur 5,8 Sekunden spurtet der FX50 aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der Durchschnittsverbrauch soll 13,1 l/100 km betragen (CO2-Ausstoß 307 g/km).

Alternativ steht dem Kunden im FX37 ein 3.7-Liter-V6-Benzinmotor zur Wahl, der eine Leistung von 320 PS und ein souveränes Drehmoment von 360 Nm bei 5.200 U/min entwickelt. Das reicht für den klassischen Spurt auf 100 km/h in 6,8 Sekunden und eine Top-Speed von 233 km/h. Hier beträgt der Verbrauch im Mittel wohl 12,1 l/100 km. Der FX37 emittiert 282 Gramm CO2 pro Kilometer.

Das Einstiegsmodell FX30d besitzt einen 3,0 Liter großen V6-Dieselmotor mit 238 PS und einem eindrucksvollen Drehmoment von 550 Nm. Diese urige Kraft liegt zwischen 1.700 und 2.500 Touren in voller Höhe an; selbst bei einer Drehzahl von 1.500/min stehen bereits 500 Nm zur Verfügung. In 8,3 Sekunden spurtet der FX mit dem Basismotor von 0 auf Tempo 100 und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 212 km/h. Trotz seiner hohen Leistung kommt der FX30d, so der Hersteller, im kombinierten Fahrzyklus mit 7,8 l/100 km aus, was einem CO2-Ausstoß von 238 g/km entspricht.

Jeder FX ist mit einem intelligenten Allradsystem ausgestattet, das sich den Straßenverhältnissen anpasst. Dreht eines der Räder durch, wird die Antriebskraft automatisch an die Räder mit der meisten Bodenhaftung übertragen. Ebenfalls an Bord des Infiniti FX befindet sich stets ein elektronisch gesteuertes 7-Gang-Automatikgetriebe. Die autoadaptive Automatik erkennt den individuellen Fahrstil und passt das Schaltprogramm entsprechend an. Stabile Magnesium-Schaltwippen am Lenkrad ermöglichen darüber hinaus den manuellen Zugriff auf die Schaltstufen und damit ein noch direkteres Fahrerlebnis.

Alle Infiniti FX besitzen vorne belüftete Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 355 Millimetern und Aluminium-Bremssättel mit vier gegenüberliegenden Kolben. Hinten kommen belüftete Scheibenbremsen mit 350 Millimetern und zwei gegenüberliegende Kolben zum Einsatz.

 

Interieur: Ein Überfluss an Luxus und Komfort

Das Interieur des FX versteht es bestens, die Ausstrahlung eines Sportwagens mit dem Insassenkomfort und dem Raumangebot einer Luxus-Limousine zu verschmelzen. Allen FX-Typen gemeinsam sind Sitzbezüge aus gestepptem Leder, vielfach elektrisch verstellbare sowie beheiz- und kühlbare Vordersitze sowie - für den Fondbereich - dunkel getöntes „Privacy Glas“, separate Luftaustrittsdüsen der Klimaanlage, eine Mittelarmlehne und zahlreiche Ablagen. Liebe zum Detail macht sich unter anderem an den diagonal gestickten Nähten der Lederbezüge und der eleganten Analog-Uhr bemerkbar.


Das auf den Fahrer zugeschnittene Layout des Cockpits zeigt sich am vertikal und axial elektrisch verstellbaren Lederlenkrad, den darauf angebrachten Bedientasten und elektrisch verstellbaren Sitzen. Auch der Beifahrer bleibt im Infiniti FX nicht unbeachtet - sein Sitz ist achtfach variierbar. Bei so vielen möglichen Sitzeinstellungen bietet sich eine Memory-Funktion fast zwangsläufig an. Infiniti liefert sie, und speichert neben der Sitzeinstellung noch die dazu passenden Positionen des Lenkrads und der Außenspiegel.

Der lange Radstand des FX eröffnet viel Bewegungsraum für bis zu fünf Personen und macht den großen Infiniti damit zu einem veritablen Lastenträger. Die im Verhältnis 1/3 : 2/3 geteilten Rücksitzlehnen lassen sich denkbar leicht umlegen. Auf langen Strecken können sich die Fondpassagiere zudem über in der Neigung verstellbare Rückenlehnen freuen.

Ausstattung: Riesiger Umfang in Serie

Die FX-Palette für 2012 umfasst vier Ausstattungsvarianten: die luxuriös ausgelegte GT-Version und die sportliche S-Variante. Dazu kommt für beide Linien eine „Premium“-Spezifikation, die das bereits von Haus aus üppige Ausstattungsniveau der GT- und S-Versionen nochmals übertrifft - sie kommt dem Wunsch der meisten europäischen Kunden entgegen, bevorzugt Wagen mit Vollausstattung zu ordern.

Alles andere als ärmlich sind die GT-Varianten ab Werk ausgestattet. Zum serienmäßigen Umfang gehören unter anderem eine Lederpolsterung, beheiz- und kühlbare Vordersitze, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht (AFS), eine Rückfahrkamera plus Einparksensoren, elektrisch verstellbare Sitze, die elektrisch vertikal wie axial verstellbare Lenksäule, ein elektrisches Glasschiebedach, das schlüssellose Fahrberechtigungssystem I-Key, eine Geschwindigkeitsregelanlage, eine elektrische Heckklappe und der selbstheilende „Scratch Shield“-Lack. Das Basismodell FX30d GT als Diesel ist ab 57.350 Euro erhältlich, während auf Benziner-Seite der FX37 GT bei 58.000 Euro startet.

Die S-Ausführungen sind im Vergleich zur Standardausstattung GT unverhohlen sportlicher und bieten neben anderen Änderungen eine aktive Hinterradlenkung (RAS - Rear Active Steering, außer beim FX37) zur Verbesserung der Stabilität bei schnellen Richtungswechseln und eine elektronische Dämpfungsregelung (CDC - Continuous Damping Control).


Ferner zeichnen sich die S-Ausführungen durch 21 Zoll große Alu-Felgen, getönte Scheinwerfer, das rote „S“ und in dunklem Chrom gehaltene Luftschlitze sowie Türschweller-Zierleisten aus. Der FX30d S ist ab 59.950 Euro erhältlich, der FX37 S ab 60.600 Euro. Das Flaggschiff FX50 wird ausschließlich in der Ausführung S Premium geliefert und kostet 74.900 Euro.

Die Premium-Ausführungen des GT und des S glänzen in technischer Hinsicht mit einer umfangreichen Serienausstattung wie erweiterten Navigations- und Unterhaltungssystemen und umfassenden Sicherheitsaspekten wie einem Spurhalte-Assistenten (LDP - Lane Departure Prevention). Beide Antriebsvarianten, der V6-Benziner und der V6-Diesel, sind als GT Premium oder als S Premium erhältlich. Für den FX30d GT Premium ruft Infiniti 63.050 Euro auf und für den FX30d S Premium 65.650 Euro. Der FX37 GT Premium steht mit 63.700 Euro in der Preisliste und der FX37 S Premium mit 66.300 Euro.

Das Multimedia-Paket mit 30-GB-Festplattennavigation mit Spracherkennung sowie das Premium-Sound-System von Bose gehören zum Umfang der Premium-Ausstattung - sonst sind dafür im Paket 3.200 Euro Aufpreis fällig. Das System brilliert mit einer 3D-Kartendarstellung und Routenführung auf einem hochauflösenden 8-Zoll-Touchscreen-Monitor. Sonderziele (POI - Points of Interest) oder Autobahnkreuze und -abfahrten werden ebenfalls dreidimensional abgebildet.

Das System verfügt außerdem über eine 10 GB große Music Box mit einer Speicherkapazität von 300 CDs. Der Akku eines iPods oder eines MP3-Players wird automatisch aufgeladen, solange er an der vorhandenen USB-Verbindung angeschlossen ist. Die Steuerung des iPods erfolgt kinderleicht über die Multifunktionstasten am Lenkrad. Andere Audio-Abspielgeräte lassen sich über eine AUX-in-Buchse oder auch drahtlos per Bluetooth mit dem Audio-System verbinden. Eine integrierte Bluetooth-Schnittstelle erleichtert das Telefonieren mit einem Handy während der Fahrt.

Die in den GT- und S-Modellen des Infiniti FX eingesetzte Standardversion des Systems bietet bis auf das fehlende Navigationssystem alle Annehmlichkeiten des Premium-Pendants. Der Bildschirm fällt mit einer 7 Zoll großen Diagonale ein wenig kleiner aus - und die Festplatte für die Musik-Box zum automatischen Speichern von CDs im MP3- oder WMA-Format begnügt sich mit einer Kapazität von 2 GB.

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