Mini Beachcomber Concept: Offen für maximalen Fahrspaß

, 17.12.2009

Mini möchte zusätzliche Zielgruppen erobern und präsentiert mit dem Beachcomber Concept eine radikal offene, noch weitergehende Steigerung von Fahrspaß. Die neue Studie feiert ihre Weltpremiere auf der Detroit Auto Show (11.01.2010 - 24.01.2010). Mit seinem robusten und vielseitigen Charakter bewegt sich das Concept Car auf den Spuren des Mini Moke, der schon in den 1960er-Jahren zum Inbegriff des perfekten Begleiters für Freizeitvergnügen und sportliche Aktivitäten in sonnigen Küstenregionen wurde. Im Herbst 2010 soll mit einem Mini SUV die vierte Modellreihe der britischen Traditionsmarke auf den Markt kommen.


Das allradangetriebene Mini Beachcomber Concept verzichtet konsequent auf Türen, ein konventionelles Dach und alle weiteren Karosserieelemente. So werden Fahrer und bis zu drei Mitreisende eins mit ihrer Umgebung - ganz gleich, ob auf dem Boulevard einer Großstadt, auf den unbefestigten Spurwegen einer Gebirgslandschaft oder am Strand. Sofern erforderlich, lassen sich mit wenigen Handgriffen ein Textilverdeck befestigen sowie Leichtbautür- und Dachelemente einsetzen.

Neuinterpretation: Typisches Mini-Design mit historischem Vorbild

Mit dem Mini Beachcomber Concept projizieren die Macher das Prinzip des Mini Moke in das 21. Jahrhundert. Der rustikale Auftritt und das konsequent verfolgte Konzept einer bewussten Reduzierung bei der Karosserie- und Interieur-Gestaltung stehen unübersehbar in der Tradition des radikal offenen Freizeitmobils der 1960er-Jahre. Untermauert wird dies durch eine erkennbar vom Mini Moke inspirierte Formensprache, die das Erscheinungsbild in markanten Details wie dem charakteristischen Kühlergrill prägt.


Sogar der Allradantrieb ALL4 lässt sich auf ein historisches Vorbild zurückführen. Schon 1963 stattete Alec Issigonis einen Prototypen des Mini Moke mit zwei Motoren aus. Bei dem als „Twini“ bezeichneten Versuchsfahrzeug trieb je ein Vierzylinder die Räder der vorderen und der hinteren Achse an.

Kurze Überhänge vorne und hinten sowie die Betonung der breiten Spur prägen die markentypische Gesamtanmutung des Mini Beachcomber Concept. Hinzu kommen die charakteristischen Designmerkmale der Front-, Seiten- und Heckansicht, die beim Beachcomber Concept eine neue Ausprägung erhalten. Eine breitere Ausführung der dunklen, auch die Radhäuser einfassenden Karosserieumrahmung zur Fahrbahn hin unterstreicht die robuste Ausstrahlung der Studie. Aufgrund der gesteigerten Bodenfreiheit lässt sich der Vorteil der kurzen Überhänge noch konsequenter für anspruchsvolle, große Rampenwinkel erfordernde Klettertouren auf unwegsamem Terrain nutzen.

 

Mit der in einem dynamischen Bogen nach vorne ragenden Motorhaube neigt sich die gesamte Frontpartie des Fahrzeugs der Fahrbahn entgegen. Die Motorhaube ist kraftvoll modelliert und besitzt einen Powerdome mit integriertem Lufteinlass. Der für Mini typische Hexagon-Kühlergrill weist eine direkt aus der Frontansicht des Mini Moke abgeleitete Kontur auf. Mit seiner aufrechten Position, den drei robusten Querstreben und den integrierten Zusatzscheinwerfern verleiht der Kühlergrill der Studie eine ausdrucksstarke Präsenz.


Als Neuinterpretation eines charakteristischen Design-Merkmals setzen die großen, in die Motorhaube eingelassenen, dreidimensional ausgeformten Scheinwerfereinheiten auffällige Akzente. Ihre durch einen markanten Chrom-Rahmen betonte Form folgt den Konturen von Motorhaube und Radhäusern. Ein großer, unterer Lufteinlass und die weit außen positionierten Nebelscheinwerfer runden derweil die Frontansicht in der für Mini üblichen Formgebung ab.

Seitenansicht: Neue Kombination aus Robustheit und Leichtigkeit

Weit in die Seiten hineinragende Scheinwerfer betonen zusätzlich den kurzen vorderen Überhang. Die kraftvoll ausgeprägten Radhäuser des Mini Beachcomber Concept füllen 17 Zoll große Leichtmetallräder und offroad-tauglichen Reifen mit grobem Stollenprofil. In der Verlängerung der A-Säule wird die Einfassung der seitlichen Blinkleuchten erstmals diagonal ausgeführt. Dabei entsteht ein breites, farblich abgesetztes Band, das an eine beim Classic Mini an gleicher Stelle platzierte Karosserieschweißnaht erinnert.


Im Bereich des vorderen und des hinteren Einstiegs strahlen die massiven Seitenschweller gemeinsam mit der dunklen Karosserieumrahmung charakteristische Robustheit aus, während der freie Blick ins Interieur für die Leichtigkeit und Agilität der Konzeptstudie steht. Stilisierte Druckknopfaufsätze am Rand des Einstiegsbereiches deuten - in Anlehnung an den Mini Moke - die Möglichkeit zur Befestigung eines schlichten Wetterschutzes an. Die tatsächlich genutzten Justierpunkte für das Verdeck sind von außen dagegen nicht sichtbar.

Heck: Die breite und vielseitige Leichtigkeit

Die Grafik des Hecks prägt die asymmetrische Ausführung der Gepäckraumbegrenzung. Das Türelement auf der linken Seite und der außen aufgesetzte Staukoffer symbolisieren die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten; der offene linke Abschnitt soll indessen die Leichtigkeit und die spontane Funktionalität des Fahrzeugkonzeptes betonen. Darüber hinaus weist das Mini Beachcomber Concept markentypische Elemente der Heckgestaltung auf. Die inselartig in die Seitenwände eingelassenen Rückleuchten stehen aufrecht und werden von einem breiten Chromband umrahmt.

 

Im unteren Bereich des Hecks dominieren horizontale Linien, die gemeinsam mit den muskulös ausgeformten Radhäusern die Breite und den stabilen Stand des Fahrzeugs hervorheben. Bei geschlossenem Verdeck unterstützt diesen Eindruck die stufenförmig nach unten hin zunehmende Breite des Fahrzeugs. In der Form der Kennzeicheneinfassung wird die Kontur des vorderen Lufteinlasses aufgegriffen. Die nach unten abgerundete Heckschürze trägt außerdem einen robusten Unterfahrschutz.


Flexibler Wetterschutz: Textilverdeck oder Hardtop-Einsätze

Das Mini Beachcomber Concept ist den sonnigen Momenten des Lebens gewidmet und für spontane Aktivität prädestiniert. Zu seiner maximalen Flexibilität gehört die Möglichkeit, wechselnde Bedürfnisse zu erfüllen und auch plötzlich veränderten äußeren Bedingungen gewachsen zu sein. Dadurch erlangt das Konzeptfahrzeug einen überzeugenden alltagstauglichen Charakter. Die Konzeptstudie bietet mehrere Möglichkeiten, auf neue Einsatz- oder auch Wetterszenarien zu reagieren.

Einen schnell verfügbaren und gleichzeitig wirksamen Schutz vor Niederschlägen bietet das komplett von der Karosserie lösbare und kompakt verstaubare Textilverdeck. Bei Bedarf wird es mit wenigen Handgriffen im Stil einer Boots-Persenning über das Fahrzeug gespannt und anschließend am vorderen Windlauf, am Heckabschluss und an den seitlichen Einstiegsöffnungen arretiert.


Das aus einer extrem leichten und zugleich äußerst robusten Spezialfaser gefertigte Verdeck verfügt an den Seiten und am Heck über transparente Kunststoffeinsätze, die als Fensterflächen dienen. Die Funktionalität des Verdecks orientiert sich an der Qualität hochwertiger Outdoor- Bekleidung, bei der ein maximaler Schutz vor Regen und Wind mit geringstmöglichem Gewicht kombiniert wird.

Als weitere Option für zuverlässigen Wetterschutz gibt es passgenaue Kunststoffeinsätze für das Dach, die Seiten und das Heck. Mit ihnen überträgt Mini das Prinzip des abnehmbaren Hardtops auch auf die Türen und die Gepäckraumklappe.

 

Extreme Variabilität für unterschiedlichste Aktivitäten

Mit einer Außenlänge von rund 4 Metern und einem vielseitig nutzbaren Interieur bietet das Konzeptfahrzeug jene Variabilität, die aktiver Freizeitgestaltung den notwendigen Raum erschließt. Der konsequent reduzierte Karosserieaufbau ermöglicht dabei einen intensiven Kontakt mit Sonne und Wind. Gleichzeitig wird auf Basis der auch für die Serienfahrzeuge von Mini geltenden Sicherheitsstandards ein Maximum an Insassenschutz samt Überrollschutz realisiert.


Einzelsitze im Fond, die in Längsrichtung verschiebbar sind und deren Lehnen sich vollständig umklappen lassen, bieten den Passagieren einen den jeweiligen individuellen Bedürfnissen entsprechenden Reisekomfort und ermöglichen zudem eine situationsgerechte Anpassung der Transportkapazitäten. Auch sperrige Sportgeräte, wie zum Beispiel Mountainbikes oder Wakeboards, lassen sich bequem und mithilfe von speziellen Befestigungssystemen sicher verstauen. Im offenen Zustand ist es sogar möglich, Surfbretter fest verankert mitzuführen.

Der Zugriff auf den Gepäckraum erfolgt über einen vertikal zweigeteilten Heckabschluss. Dessen rechter Abschnitt kann bei Bedarf vollständig offen bleiben, so dass sperrige Gepäckstücke nach hinten aus dem Fahrzeug herausragen können. Das linke Heckelement besteht aus einer seitlich angeschlagenen, fensterlosen und bis auf die Höhe der Sitzlehnen hinaufreichenden Tür. Außen auf dieser Tür wird ein zusätzlicher Staukoffer befestigt. Dieser erinnert aufgrund seiner runden Form an einen geschlossenen Reserverad-Halter, wie er bei klassischen Geländewagen eingesetzt wird.


Interieur: Vielseitig, robust und ausdrucksstark

Die Interieurgestaltung ist ebenfalls auf maximalen Fahrspaß im Freien ausgerichtet. Gezielte Ergänzungen und bewusste Reduzierungen gegenüber der bei den bisherigen Mini-Modellen eingesetzten Innenausstattung folgen dabei dem Ziel, das Wesentliche in den Mittelpunkt zu rücken. Das Zentralinstrument weist die bei Mini gewohnte Anmutung auf und umfasst auch das Display für die Navigations- und Audio-Funktionen.

Da das Mini Beachcomber Concept bevorzugt im Open-Air-Modus bewegt wird, reduzierten die Macher die Zahl der Lüftungsgitter zugunsten von zusätzlichen Lautsprechern für die HiFi-Anlage sowie von offroad-spezifischen Zusatzinstrumenten, die im Stil von Anzeigen im Flugzeugcockpit kugelförmig gestaltet sind. Ein links vom Lenkrad angeordneter, flüssigkeitsgelagerter Kompass zeigt dem Fahrer an, ob er sich auf dem richtigen Weg befindet. Rechts neben dem Lenkrad brachte Mini ein Instrument an, das über einen künstlichen Horizont den Neigungswinkel des Fahrzeugs um die Längs- und die Querachse darstellt.

 

Stark konturierte Sitze und ein zusätzlicher Haltegriff auf der Beifahrerseite optimieren den Fahrkomfort auf unwegsamen Strecken. Offenporige Fußmatten, die ebenfalls den Blick auf die Bodenwanne freigeben, prägen das robuste Ambiente ebenso wie das speziell für die Konzeptstudie entworfene Nahtbild der Sitze.


Die Nähe zur Natur prägt die Auswahl der Farben und Materialien für das Interieur, während sich die Gestaltung der Oberflächen und Sitzpolsterungen an den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer orientiert. Sämtliche Kunststoffoberflächen der Armaturentafel weisen eine neu entwickelte, der Struktur von getrockneter Erde ähnelnde Narbung auf. Die Dekorflächen für das Cockpit bestehen aus einem erstmals eingesetzten Magnetlack, der den Flächen die Anmutung von Flüssigkeit verleiht. Als Symbol für die Vielseitigkeit der Konzeptstudie dienen ferner die individuell gestalteten Sitze, deren Farbgebung sich ebenfalls an den vier Elementen orientiert.

Center Rail: Für alles, was der Sportler benötigt

Eine besondere Bedeutung kommt dem bereits im Mini Crossover Concept vorgestellten Center Rail zu. Die Befestigungsschiene, die von der Armaturentafel bis in den Gepäckraum des Fahrzeugs reicht, dient als verbindendes Element zwischen den Vordersitzen und dem Fond. Ein spezielles Arretier-System ermöglicht es, das Center Rail individuell zu bestücken und so unter anderem externe Musik-Player und andere Geräte, Armauflagen für die vorderen und hinteren Sitzplätze, Aufbewahrungsboxen, Ablagen und Halterungen unterschiedlichster Art zu befestigen.


Das Center Rail verfügt über einen integrierten Kabelkanal, der es ermöglicht, Mobiltelefone oder MP3-Player an einer beliebigen Position mithilfe einer auf der Schiene befestigten Halterung mit dem Entertainment-System des Fahrzeugs zu verbinden. Darüber hinaus lasen sich zusätzliche Lichtquellen, eine Kühlbox, ein Laptop oder ein GPS-Tracker sicher arretieren und mit Strom versorgen.

Speziell für das Beachcomber Concept erweiterte Mini das Programm der Halterungen. Dem sportlichen Charakter der Konzeptstudie entsprechend - und ideal für die Fahrt zum Triathlontraining - lassen sich nun auch eine speziell für das Fahrzeug angefertigte Stoppuhr, ein Flaschenhalter, eine kompakte Verpflegungsbox sowie ein Brillenetui für eine Radfahrer- und für eine Schwimmbrille befestigen.

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