Mini Crossover Concept: Der kleine Brite wächst zum SUV

, 18.09.2008

Mini will seinen Erfolgskurs auf neuen Wegen fortsetzen und präsentiert dazu das Crossover Concept. Die Designstudie zeigt eine neue Modellvariante mit erstmals mehr als vier Metern Außenlänge, vier angetriebenen Rädern, vier Türen und vier Einzelsitzen. Mit diesen Merkmalen rückt der Crossover ins Blickfeld neuer Zielgruppen, die den Stil der britischen Marke mit einer gesteigerten Vielseitigkeit im Innenraum und einer innovativen Funktionalität verbinden wollen. Seine Weltpremiere feiert der kleine SUV als Studie auf dem Pariser Automobilsalon (04.10.2008 - 19.10.2008) und soll im Jahre 2010 auf den Markt kommen.


Vierradantrieb: Basis für ein neues Feeling

Der Vierradantrieb zielt darauf ab, das Einsatzgebiet zu erweitern und gleichzeitig die gewohnten Wege neu zu erleben. Dabei beschränkt sich das Mini Crossover Concept nicht auf den Status eines Allradfahrzeugs herkömmlicher Kategorie. Damit sich das zusätzliche Mobilitätspotenzial möglichst intensiv genießen lässt, bietet das Konzeptfahrzeug zahlreiche Ausstattungsmerkmale, die es zum Allroundtalent für die abwechslungsreiche Gestaltung des Alltagslebens, der Freizeitgestaltung und der Reiseplanung machen.

Vier Meter Außenlänge: Mehr Format, mehr Möglichkeiten

Als konsequente Weiterentwicklung der Mini-Modellfamilie erreicht das Crossover Concept ein neues Format. Erstmals überschreitet die Karosserielänge eines Minis die Marke von vier Metern. Auch mit seiner Breite von 1,830 Metern und einer Höhe von 1,598 Metern überragt der Crossover die bisher verfügbaren Serienfahrzeuge von Mini. Der Radstand beträgt 2,606 Meter. Das Concept Car offeriert damit Raumkomfort und Bewegungsfreiheit im Fond sowie Transportkapazitäten in einem neuen Ausmaß. Hinzu kommt eine Flexibilität bei der Innenraumaufteilung, die allen individuellen Wünschen und Erfordernissen entgegenkommt.


Die Verbindung seines charakteristischen Designs mit einer Agilität, die nicht auf feste Fahrbahnen beschränkt ist, verleiht dem Mini Crossover Concept eine Sonderstellung. Zugleich wird die Zugehörigkeit zur Mini-Modellfamilie durch eine gezielte Neuinterpretation markentypischer Gestaltungselemente authentisch gewahrt. Der Crossover symbolisiert den Vorstoß in eine neue Fahrzeugkategorie und soll die Marke damit für eine nochmals erweiterte Zielgruppe interessant machen.

Vier Türen: Neue Vielfalt dank asymmetrischer Anordnung

Mit jeweils zwei Türen auf jeder Fahrzeugseite ermöglicht das Mini Crossover Concept einen bequemen Zustieg in den Fond. Die Studie stellt jedoch keinen Viertürer im klassischen Sinn dar, was die Macher durch die asymmetrische Ausführung der Türen unter Beweis stellen möchten. Die konventionelle Anordnung findet sich lediglich auf der Beifahrerseite. Auf der Fahrerseite verfügt das Concept Car zusätzlich zur konventionell angeordneten Tür für die erste Sitzreihe über eine außen laufende Hebeschiebetür zum Einstieg in den Fond beziehungsweise zur seitlichen Beladung des Fahrzeugs.

 

Durch das Entfallen der B-Säule auf der Fahrerseite schöpft Mini das Potenzial der großzügigen Öffnung noch weiter aus. Rahmenlose Seitenscheiben stellen ein weiteres für einen Viertürer eher ungewöhnliches Karosseriemerkmal dar.


Die einteilig zur Seite wegschwenkende Hecktür mit einer rahmenlosen, versenkbaren Scheibe trägt ebenfalls zur Erweiterung der Nutzungs- beziehungsweise Beladungsmöglichkeiten bei. Dank der großen Öffnung und der niedrigen Ladekante lassen sich Sportgeräte und andere Transportgüter bequem in den Laderaum heben, dessen Volumen sich durch die einzeln umklappbaren und mittels einer Parallelogrammkinematik vollständig im Boden versenkbaren Fondsitze bedarfsgerecht vergrößern lässt.

Zusätzliche Staukapazitäten schafft ein außen an der Hecktür befestigter Transportkoffer. Darüber hinaus ist das Roof-Rail-System des Mini Crossover Concept für die Anbringung von Ski-, Snowboard- und Fahrradträgern sowie Transportboxen unterschiedlicher Größe geeignet.

Die Dachkonstruktion bietet weitere Optionen zur Steigerung von Alltagstauglichkeit und Freizeitspaß. Als Faltverdeck, das sich fast über die gesamte Dachlänge hinweg erstreckt, kann man es sowohl von vorn als auch von hinten öffnen. Ganz nach Wunsch, gelangen so Frischluft und wärmende Sonnenstrahlen ins Fahrzeug. Die Öffnung im hinteren Bereich ermöglicht außerdem das Verstauen extrem langer Gegenstände - vom Surfbrett bis zum Langlaufski lässt sich auch auf diese Weise fast alles in buchstäblich herausragender Form transportieren.


Das Mini Crossover Concept präsentiert sich nicht nur als unkonventioneller Viertürer, sondern auch als außergewöhnlicher Viersitzer. Die Einzelsitze im Fond verfügen über die gleiche Kontur wie die Plätze des Fahrers und des Beifahrers - sie lassen sich um 13 Zentimeter in der Länge verschieben. Je nach Bedarf, kann man so für lounge-artige Beinfreiheit oder zusätzlichen Stauraum im Heck sorgen.

Mini Center Globe: Das Zentralinstrument der Zukunft

Mit dem kreisrunden Zentralinstrument in der Mitte der Armaturentafel verfügen die aktuellen Minis über ein optisch unverwechselbares Gestaltungselement. Alle wichtigen Entertainment-, Telekommunikations- und Navigationsfunktionen steuert der Fahrer mithilfe dieses Multifunktionsdisplays, an dessen Rand sich die umlaufende Geschwindigkeitsanzeige befindet. Im Crossover Concept stellt Mini die konsequente Weiterentwicklung dieses Anzeige- und Bedienkonzepts vor: den „Mini Center Globe“.

 

Erstmals ist das zentrale Anzeige- und Bedienelement bei dieser Konzeptstudie in der Form einer Kugel ausgeführt. Die dreidimensionale Gestaltung ermöglicht eine intensivere Integration von Funktionen und eine situationsgerechte Darbietung von Informationen und Entertainment-Funktionen. Zu den heute vertikal und horizontal angeordneten Anzeigen lässt sich damit nun ebenfalls die Tiefe des Raums nutzen. Anzeigen werden auf unterschiedlichen Ebenen geschichtet und dabei - je nach Wunsch von Fahrer und Beifahrer - mehr oder weniger prägnant hervorgehoben. Das aktuelle Reisetempo wird weiter auf einem außen umlaufenden Display angezeigt.


Für die klare, flexible und jederzeit perfekt ablesbare Darstellung aller Informationen sorgt eine hochmoderne Laserprojektionstechnik. Die visuellen Eigenschaften des Laserprojektors ermöglichen eine gleichzeitige Darstellung von Bildinhalten auf unterschiedlichen Ebenen. Dank dieser Technologie, die nie zuvor in einem Automobil eingesetzt wurde, ist im Mini Crossover Concept auch die optische Teilung der Projektionskugel in zwei Hemisphären darstellbar.

Die verschiebbaren Hemisphären ermöglichen es, dem Fahrer und dem Beifahrer unterschiedliche Bilder darzustellen, die nur aus der jeweiligen Perspektive erkennbar sind. So kann beispielsweise der Beifahrer auf Internet-Seiten surfen, während der Fahrer weiterhin freien Blick auf alle Anzeigen hat. Dafür schließt sich die dem Beifahrer zugewandte Hemisphäre und dient als Projektionsfläche, auf der die entsprechenden Inhalte angezeigt werden. Das in dieser Designstudie dargestellte Zentralinstrument vermittelt bereits jetzt einen Eindruck davon, welche Möglichkeiten im Bereich von Navigation, Kommunikation und Entertainment im Automobil der Zukunft durch innovative Technologie erschlossen werden können.


Die Bedienung des „Mini Center Globe“ erfolgt über eine berührungssensitive Kugeloberfläche, über einen Trackball am Lenkrad, über Tasten und Schieberegler im unteren Bereich der Kugel sowie über eine Tastatur auf der Beifahrerseite, die auf Knopfdruck aus der Armaturentafel herausfährt. Die ebenso vielfältigen wie flexiblen Nutzungsmöglichkeiten geben dem „Mini Center Globe“ den Charakter eines innovativen Reisebegleiters, der sich den individuellen Wünschen des Fahrers und des Beifahrers jederzeit anpasst.

Zusätzlich ist der „Mini Center Globe“ mit dem Startsystem für den Motor gekoppelt. Anstelle eines Fahrzeugschlüssels nutzt der Fahrer dazu ein als Keyball bezeichnetes Start/Stop-Element. Der Keyball wird am oberen Rand des „Mini Center Globe“ in eine dafür vorgesehene Öffnung gelegt und rollt dann an der dem Fahrer zugewandten Seite entlang bis zur Mitte des Zentralinstruments. In dieser Position ist das Drücken möglich, um den Motorstart auszulösen. Mit einem erneuten Druck wird der Motor abgeschaltet, woraufhin der Keyball nach unten in ein Auffangfach rollt, aus dem der Fahrer ihn bequem entnehmen kann.

 

Anstelle einer herkömmlichen Mittelkonsole verfügt das Mini Crossover Concept über eine als „Mini Center Rail“ bezeichnete Befestigungsschiene, die von der Armaturentafel bis zur Heckklappe des Fahrzeugs reicht. Halterungen für Entertainment- und Telekommunikationsgeräte, Cupholder, Ablagen und Staufächer lassen sich auf dieser Schiene arretieren und anschließend über die gesamte Fahrzeuglänge hinweg nach vorn beziehungsweise hinten schieben.


Ein speziell für Mini entwickeltes Arretiersystem ermöglicht es, die „Center Rail“ individuell zu bestücken und so unter anderem externe Musikplayer und andere Geräte, Aufbewahrungsboxen und Ablagen für Sonnenbrillen, Handschuhe, Parkscheine, Münzen, Schreibutensilien oder Reiseführer sowie Halterungen unterschiedlichster Art zu befestigen. Sowohl vorn als auch im Fond kann beispielsweise eine Armauflage mit integriertem Staufach justiert werden.

Darüber hinaus lässt sich die gemeinsame Nutzung von Ablagen und Geräten ebenso erleichtern wie das Weiterreichen von Speisen und Getränken an die Fond-Passagiere während der Fahrt. Im Mini Crossover Concept wird dieser gemeinsame Genuss auf Reisen durch eine speziell für das Konzeptfahrzeug kreierte Kollektion von Schalen und Gefäßen aus Porzellan symbolisiert.


Vier hochwertige Materialien für ein exklusives Ambiente

Die Verwendung hochwertigsten Porzellans unterstreicht den exklusiven Lifestyle-Charakter, der im Mini Crossover Concept durch die Verwendung dreier weiterer besonders exklusiver Materialien für das Interieur zum Ausdruck kommt. Im Bereich der Armaturentafel spannt sich eine Echtholz-Dekorleiste über die gesamte Innenraumbreite. Auch die Armauflagen der Türen und die Inlays im Fußraum bestehen aus massivem Lindenholz. An den Türverkleidungen sowie an den Umrahmungen für die Luftausströmer kommen Inlays aus spezialgehärtetem, lagunenblau schimmerndem Glas zum Einsatz.

Die „Mini Center Rail“ besteht ebenso wie die Türzuziehgriffe auf der Beifahrerseite aus massivem, mattpoliertem Aluminium. Bei der Farbauswahl für das Interieur stehen naturnahe, authentische Töne im Mittelpunkt. Dabei unterscheidet sich der in einem dunklen Grünton gehaltene Lederbezug für den Fahrersitz vom kaffeebraunen Leder der übrigen Sitze. Die weiteren Textiloberflächen sind in hellen Grau- sowie in Brauntönen ausgeführt, im Fußraum wird weiches Gummilaminat mit Holzinlays eingesetzt.

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21.09.2008

Was soll man von diesem neuen Mini halten? Sehen wir jetzt einfach mal davon ab, dass BMW damit noch mehr Geld aus der Marke Mini rausholen will und nicht auf den eigentlich Grundgedanken eingeht. Verdammt, ja! Mir gefällt das Ding. (So lange es zwei normale Türen bekommt.) Ich würde ihn mir sogar kaufen. Für ein Auto in der Größe eines Opel Corsa sieht er einfach unglaublich wuchtig und groß aus. Und er wird sich verkaufen. Da bin ich mir sicher.


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