Mini Superleggera Vision: Dieser Roadster muss auf die Straße

, 29.05.2014


Wenn britische Tradition und italienisches Flair miteinander verschmelzen, ergibt das beim Mini Superleggera Vision eine atemberaubende Schönheit, die von einem Elektromotor bissig nach vorne getrieben wird. Verantwortlich für diesen Traumwagen mit Finne zeichnen Mini und der italienische Karosseriebauer “Carrozzeria Touring”, die sich richtig ins Zeug legten.


Klassischer Look in modernster Interpretation

Bereits der erste Blick fasziniert: Das extrovertierte Design, die gestreckte Motorhaube, der lange Radstand und die knackig kurzen Überhänge vermitteln Fahrspaß pur. Die Front des Mini Superleggera Vision prägen dabei die für einen Mini typischen zwei runden Scheinwerfer und ein hexagonaler Grill in neuer Interpretation. Dazu kommen klassische Sportwagen-Elemente wie eine breite Spur und überwölbte Radhäuser. Minis klassische, dreidimensional in die Motorhaube eingeprägten „Bonnet Stripes“ münden in hochwertig polierten Aluminium-Akzenten. Die eingelegte Motorhaube stellt zudem eine Reminiszenz an britische Roadster vergangener Tage dar.

Die horizontale Lamellen-Optik des Kühlergrills setzt einen klassisch-sportlichen Akzent, während die beiden Nebelscheinwerfer die runde Kontur der Scheinwerfer aufgreifen. Ebenso auffällig zeigen sich die runden Lufteinlässe. Ein flacher Frontsplitter aus Carbon schließt derweil die Front zur Straße hin ab und unterstreicht die sportliche Aussage bis ins Detail. Leider schweigt sich Mini darüber aus, zu welcher Leistung der Elektromotor fähig ist.

Umgeben von straffen, fugenlosen Flächen zeichnet die charakteristische „Touring-Linie“ eine präzise, spannungsvolle Bewegung von den vorderen Rädern bis ins Heck. Wie bei jedem Mini befinden sich die Räder weit außen an der Karosserie und versprechen hohe Agilität. Die leicht zurückversetzte Fahrgastzelle unterstreicht derweil den dynamischen Eindruck weiter.

Die eigens entwickelte Außenfarbe „Como Blue“, ein beinahe flüssig wirkendes Blaumetallic, wirkt klassisch und modern zugleich. Die aufwändigen Felgen und die eleganten Außenspiegel in Langlochoptik mit einem Spiegelfuß aus poliertem Aluminium setzen exklusive Akzente in der Seite. Analog zur Front unterstreicht der dezente Schweller aus Carbon den sportlichen Charakter des Mini Superleggera Vision.


Mit einem Hauch von Extravaganz verleiht eine markante Finne im Heckbereich dem Mini Superleggera Vision eine besondere Längsdynamik und verkörpert gleichzeitig die Unkonventionalität. Das absolute Highlight im flachen und breiten Heck stellen jedoch die außergewöhnlichen Heckleuchten dar: Mit der Form eines zweigeteilten „Union Jacks“ (Nationalflagge von Großbritannien) bringen sie die britischen Wurzeln des Minis zum Ausdruck und betonen gleichzeitig die moderne LED-Technik. Ein Chrom-Steg grenzt die Heckleuchten zur Heckmitte ab, während ein Carbon-Diffusor für den sportlichen Touch sorgt.

Innenraum: Minimalismus in schönster Ausprägung

Die klassischen Materialien Aluminium und Leder prägen in nahezu naturbelassenem Zustand die reduzierte Ästhetik des Mini Superleggera Vision im Innenraum. Nur eine umlaufende Brüstungslinie aus poliertem Aluminium trennt den Außen- und den Innenbereich optisch voneinander ab.

In hochwertiger Interpretation werden derweil das rohe Aluminium-Blech und rohrförmige Strukturelemente sichtbar. Am deutlichsten zeigt sich dies in der Instrumententafel, die aus einem einzigen Aluminium-Blech besteht. Unterhalb der braun belederten Brüstung im klassischen Farbton „Sabbia“ hielten die Macher die Materialien essentiell. Die Strukturelemente in Tür und Mittelkonsole sind derweil hochwertig schwarz verchromt und setzen sich exklusiv von den Aluminium-Flächen und dem rohen, matten Strukturlack im Fußbereich ab. Die Strukturelemente in den Türen formen ferner einen „Union Jack“.

Das „Center Instrument“ in der Mitte der Instrumententafel orientiert sich an der Mini-Formensprache und wurde für das Mini Superleggera Vision um einen Touchscreen und zwei in Metallringe eingefasste Rundinstrumente rechts erweitert. Neben der analogen Uhr ganz rechts, aktiviert das zweite eingefasste Instrument die Kamera, die sich zwischen Fahrer- und Beifahrersitz befindet und besondere Fahrmomente für die Ewigkeit festhält.

Die sportlichen Schalensitze erinnern an Mini-Rennsporterfolge und sind mit hochwertigem schwarzen Leder bezogen. Darüber hinaus sorgen Akzente in „Misty Magenta“ an beinahe versteckten Stellen, wie den Warmluftausströmern unterhalb der Instrumententafel oder innerhalb der Türöffnungen in den Strukturelementen der Türen, für italienisches Flair mit dem für Mini typischen Augenzwinkern.

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