Pogea Racing Audi A7 Seven Sins: Sündigen ohne Reue

, 17.02.2011


Audi bringt mit dem neuen A7 Sportback ein Fließheck in das Luxus-Segment. Das fünftürige Coupé zeigt eine sportliche Eleganz in emotionaler Form. Pogea Racing reichte die Kraft der durchzugsstarken Benzin- und Diesel-Triebwerke nicht aus und legte mit einer satten Leistungssteigerung nach. Darüber hinaus schärfte der Veredeler die Optik und Fahrdynamik, um das athletische Potential des A7 Sportback nach außen zu zeigen und diesem Laster zu verfallen Folge: Ein Sündigen ohne Reue.


Die „Sieben Sünden“ sind Charaktereigenschaften beziehungsweise Laster und keine Sünden im engeren Sinne, jedoch die Ursache von Sünden und können sowohl zu schweren wie auch kleinen Sünden führen. Avanciert der Pogea Racing Audi A7 Sportback möglicherweise zu einem teuflisch guten Instrument?

Der Name ist beim Pogea-Umbau Programm: Der Audi A7 Seven Sins soll jede Sünde wert sein. Anders als viele Betriebe in der Branche, setzt Pogea Racing nicht auf ein Zusatzsteuergerät. Stattdessen wurde das Seriensteuergerät des 3.0 TDI und des 3.0 TFSI von Experten neu programmiert - alle Parameter sind entsprechend angepasst und die Schutzfunktionen des Steuergerätes bleiben aktiv. Auch die Diagnosefähigkeit der Motor-Elektronik bleibt nach dem gezielten Eingriff erhalten.

Mit zwei Leistungskits für den 3,0 Liter großen Turbo-Diesel und eine Leistungsstufe für den Kompressor-Benziner mit gleichem Hubraum offeriert Pogea Racing verschiedene Alternativen für jeweils 1.799 Euro.

Die erste Variante ist für den A7 3.0 TDI in der Multitronic-Ausführung gedacht. Dabei verbessert Pogea die Werte des Aggregates, indem die Techniker die Leistung von 204 PS auf beachtliche 251 PS steigern. Das Drehmoment wächst von 400 Nm auf 468 Nm. Dadurch hängt das Kraftpaket besser am Gas, und der Fahrer spürt in jeder Situation den beeindruckenden Durchzug.

Die zweite Leistungsstufe spricht die Besitzer des A7 in der S-Tronic-Ausführung an. Der Diesel erfährt hier einen Kraftzuwachs von 245 PS auf 289 PS, das Drehmoment geht nach dem Eingriff von 500 Nm auf 555 Nm in die Höhe. Genauso wie bei der ersten Leistungsvariante spricht der Motor besser an und stellt dem Fahrer jederzeit ein größeres Potenzial an Kraft zur Verfügung. So ausgerüstet, soll der sportliche Selbstzünder auch Sportwagen auf der Autobahn die Zähne zeigen.

 

Beim Kompressor-Benziner, de 3.0 TFSI, beschert die Software-Anpassung einen Leistungsanstieg von 300 PS auf 345 PS. Das Drehmoment erhält für einen Benziner einen beachtlichen Push und klettert von 440 Nm auf 495 Nm. Optional zum Upgrade für den schnellen Diesel und den Benziner gehören darüber hinaus ein Sportluftfilter und eine Edelstahl-Abgasanlage mit sportlich-sonorem Klang.


Die neuen Performance-Werte teilte Pogea Racing leider nicht mit. Alle Leistungssteigerungen beinhalten jedoch stets die Aufhebung der werkseitigen Geschwindigkeitsbegrenzung. Gegen Aufpreis lässt sich jede Abstimmung direkt auf dem Leistungsprüfstand bei Pogea Racing protokollieren.

Formvollendet wirkt der A7 Sportback Seven Sins mit den Leichtmetallfelgen des Typs „Stroke“ von MÖZ. Die 9 x 20 Zoll große Ausführung in glänzendem Schwarz und verchromten Felgenbett unterstreicht den edlen sowie sportlichen Look des Audi A7 Sportback. Für den passenden Grip sorgen rundum Reifen der Dimension 265/30 20.

Neben dem optischen Aspekt erfüllen die MÖZ-Räder auch funktionale Aufgaben, indem sie positiv Einfluss auf das Fahrzeughandling nehmen. Dafür verantwortlich zeichnet die Fertigung in Schmiedetechnologie. Durch diese Fertigungsmethode fällt die mehrteilige Felge leicht und robust aus - die ungefederten Massen werden reduziert, was sich vor allem bei Beschleunigung und Bremsverhalten bemerkbar macht.

Ein weiteres Plus in puncto Handling erreicht Pogea Racing mit der Absenkung des Fahrzeugschwerpunktes des Audi A7 Sportback mit dem Gewindefahrwerk „Street Comfort“ von KW. Damit lenkt das Fahrzeug selbst bei höheren Geschwindigkeiten spurtreu durch scharfe Kurven. Für die maximale Verzögerung sorgt außerdem eine Brembo-Bremsanlage mit gelochten Scheiben und speziellen Bremsbelägen.

4 Kommentare > Kommentar schreiben

17.02.2011

Die ESDs sind für nen Sechszylinder zu fett... Da denkt man, da steckt nen V8 drunter ;) Das rote Zeug muss weg :schäm:

17.02.2011

Ich bin auf den S7 oder vl sogar einen RS7 gespannt. All-Black wäre göttlich. Wobei ich Aran recht geben muss, dass die Roten Akzente nicht wirklich seriös aussehen. Die Endrohre finde ich aber genial.

17.02.2011

Hmm...der Streifen geht schonmal gar nicht.^^ Die großen Endrohre sehen auch irgendwie merkwürdig aus und die Felgen sind speziell an diesem Auto vielleicht nicht die beste Wahl. Tut mir Leid, aber das gefällt mir praktisch kein bisschen.^^ (Wobei ich das A7-Heck leider generell nicht so schön finde)

17.02.2011

Da stimmt eigentlich alles. Schön aggressiv, klasse :applaus:


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