Porsche Cayenne Turbo S: Der Neue mit der Kraft von 550 Pferden

, 21.04.2008

Porsche erweitert seine SUV-Baureihe um das Spitzenmodell Cayenne Turbo S und wählt zur Weltpremiere die Auto China 2008 in Peking (22.04.2008 - 28.04.2008). Dieser stärkste Cayenne überhaupt wird von einem 4,8 Liter großen V8-Motor mit Biturbo-Aufladung angetrieben und leistet 550 PS. Speziell in den sogenannten „Emerging Markets“ - den neuen, aufstrebenden Märkten Osteuropas und Asiens - besteht großer Bedarf an sportlich-exklusiven SUV-Fahrzeugen mit sehr hoher Fahrdynamik. Die Markteinführung erfolgt ab August 2008. In Deutschland kostet der Porsche Cayenne Turbo S 132.774 Euro.


Äußerlich lässt sich der Turbo S an 21-Zoll-Cayenne-SportPlus-Rädern in Leichtmetall mit lackierten Radhausverbreiterungen sowie Sportendrohren in Vier-Rohr-Optik aus Aluminium-Feinguss erkennen. Zudem sind die vorderen Lufteinlassgitter in Wagenfarbe lackiert. Der neue, ebenso dezente wie elegante Farbton „Lavagraumetallic“ ist ausschließlich dem Cayenne Turbo S vorbehalten.

Die Leistungssteigerung gegenüber dem Modell Cayenne Turbo wird beim Cayenne Turbo S über eine modifizierte Ansauganlage sowie eine Optimierung der Motorsteuerung ermöglicht. Neben der Maximalleistung steigerte Porsche das maximale Drehmoment um 50 Nm auf 750 Nm in einem Drehzahlbereich von 2.250 U/min bis 4.500 U/min. Der Porsche Cayenne Turbo S beschleunigt in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Den Durchschnittsverbrauch gibt Porsche mit 14,9 Litern auf 100 Kilometern an.


Der sportliche Geländewagen verfügt serienmäßig über ein Fahrwerk mit Luftfederung sowie Niveauregulierung und Höhenverstellung, inklusive „Porsche Active Suspension Management“ (PASM), das - ebenfalls serienmäßig - die Macher mit der aktiven Wankstabilisierung „Porsche Dynamic Chassis Control“ (PDCC) und der geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung „Servotronic“ kombinierten.

 

Als Individualausstattung gibt es beim Cayenne die „Porsche Ceramic Composite Brake“ (PCCB); die besonders widerstandsfähigen Bremsscheiben aus einem Kohlefaser-Keramik-Verbund. An der Vorderachse haben die Keramik-Scheiben einen Durchmesser von 410 Millimetern, an der Hinterachse von 370 Millimetern. Verzögert wird mittels Sechs-Kolben-Aluminium-Festsätteln vorn und Vier-Kolben-Aluminium-Festsättel hinten. Den Kontakt zum Boden halten 10x21 Zoll dimensionierte Räder mit Reifen im Format 295/35.


Den wertvollen Charakter des neuen Cayenne Turbo S unterstreicht die Serienausstattung des Innenraums, die vorn Sportsitze mit Komfort-Memory-Paket, eine Rückbank mit Einzelsitzausformung, Einstiegsleisten aus Edelstahl mit Modellschriftzug sowie zwei exklusive Bi-Color-Kombinationen für die Lederausstattung (Schwarz/Havanna und Schwarz/Stahlgrau) samt Kontrastnähten und ein zweifarbiges Lederlenkrad mit aufgepolstertem Kranz umfasst.

Die jüngste Generation des serienmäßigen Multimedia-Systems „Porsche Communication Management“ (PCM) verfügt neben einem Navigationsmodul mit Festplatte und einer Oberflächen-Bedienung via Bildschirm über eine Vielzahl neuer, einfach zu bedienender Funktionen. Außerdem optional erhältlich sind beim Cayenne Turbo S wie bei allen anderen Cayenne-Modellen eine Sprachbedienung mit Ganzworteingabe für Navigationsziele, eine universelle Audio-Schnittstelle mit MP3-Anschluss, eine Bluetooth-Einrichtung für die Anbindung von Mobiltelefonen sowie ein TV-Modul für analogen und digitalen terrestrischen Empfang.


Das serienmäßige Bose Surround Sound-System mit 14 Lautsprechern besitzt eine gesteigerte Nennleistung von 410 Watt und kann nun beim Abspielen von Audio- oder Video-DVDs Musik im 5.1 Discrete Surround-Format wiedergeben.

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21.04.2008

Da stellt sich dann wieder die Frage, wer 550PS in einem SUV braucht. Eigentlich war ein Turbo S doch überhaupt nicht mehr geplant. Na ja, da kann man nur hoffen, dass Porsche bald den Diesel im Cayenne bringt. Getest wird ja schon. Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, dass der Cayenne GTS besser aussieht. Besonders die Farbe des GTS ist schöner als dieses Grau.


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