Range Rover Sport bezwingt mörderische Sandwüste in Rekordzeit

, 18.11.2013


Brutal, erbarmungslos und manchmal sogar tödlich - Rub al-Chali ist für ihre mörderischen Bedingungen bekannt. Dahinter verbirgt sich keine Furie, sondern die größte Sandwüste der Erde, die bis heute zu den unzugänglichsten Gebieten unserer Welt zählt. In der schnellsten jemals gemessenen Zeit durchquerte am 3. November 2013 ein Range Rover Sport die Rub al-Chali. 849 Kilometer quer über die Arabische Halbinsel legte der Dynamik-SUV in exakt 10 Stunden und 22 Minuten zurück - ein Schnitt von mehr als 80 km/h bei einem Ritt über riesige Sandflächen, nachgiebige Dünen und durch ausgedehnte Schluchten.


Der praktisch vollkommen in Serienausrüstung angetretene und mit Standardreifen bestückte Range Rover Sport lieferte mit der Wüstendurchquerung den nächsten spektakulären Nachweis seiner enormen Leistungsfähigkeit, nachdem er bereits auf der legendären Bergrennstrecke am Pikes Peak in den USA einen neuen Rekord für SUV aus Serienproduktionen aufstellte.

„Leeres Viertel“ lautet einer der Namen der mit rund 650.000 Quadratkilometern ungefähr der Fläche Frankreichs entsprechenden Rub al-Chali. Tagestemperaturen von mehr als 50 Grad Celsius treffen hier auf extreme Trockenheit ohne nennenswerte Wasserquellen. Das ständig wechselnde Terrain macht eine Fahrt durch die weltweit zweitgrößte Wüste nach der Sahara zu einem mörderischen Härtetest für Fahrzeuge und Piloten.

Der neue Range Rover Sport bringt für derartige Herausforderungen alle Voraussetzungen als dynamischster und schnellster Land Rover aller Zeiten mit, dem die britische Marke außerdem ihre für sie typische enorme Leistungsfähigkeit auf jedem Terrain mit auf den Weg gab.


An den Start in Wadi ad-Dawasir in Saudi-Arabien ging daher selbstbewusst ein Range Rover Sport, ausgerüstet mit dem 510 PS starken 5.0-Liter-V8-Kompressormotor und mit Standardbereifung. Lediglich ein Unterfahrschutz wurde vor der Wüstendurchquerung zusätzlich montiert - ansonsten alles Serie. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt der Offroader auf Asphalt nur 5,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 225 km/h (optional 250 km/h).

Am Steuer saß der 47-jährige Moi Torrallardona, der sein Können als Offroad-Rennpilot bereits mehrfach unter Beweis stellte. So ging der Spanier bereits 10 Mal bei der Rallye Dakar an den Start und belegte dabei mehrfach einen Platz unter den Top 10 im Gesamtklassement.

Auch die 849 Kilometer mit dem Range Rover Sport bewältigte Moi Torrallardona höchst erfolgreich. Niemals zuvor war ein Fahrzeug schneller durch die Rub al-Chali unterwegs: Die Gesamtzeit von 10 Stunden und 22 Minuten bedeutet einen Schnitt von 81,87 km/h auf der unbarmherzig harten Wüstenstrecke. Gefahren wurde vom Morgengrauen in Wadi ad-Dawasir bis zum Sonnenuntergang an der Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate.

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