Startech Range Rover Widebody: Dieses Muskelpaket ist wohltuend anders

, 01.10.2013


Wer in der Masse auffallen möchte, kauft sich einen Range Rover, legt den Luxus-SUV tiefer und setzt gegebenenfalls für die Ausfahrt im Großstadtdschungel auf eine neuen Designeranzug. Die Brabus-Tochter Startech setzt dem britischen Nobel-Offroader die Krone auf und entwickelte für den bis zu 510 PS starken Geländewagen eine Breitversion, die bereits im Stand die Muskeln spielen lässt. Wem die Diesel-Triebwerke noch nicht genug Power bieten, wird sich darüber hinaus über starke Leistungszuwächse freuen. Ebenso an Bord: eine Echt-Carbon-Ausstattung im Chequered-Flag-Design und ein besonderer maritimer Touch.


Unverwechselbar: Breit, mächtig und imposant

In der Frontansicht stechen sofort die seitlich an das neue Frontelement angesetzten Luftführungen der Breitversion ins Auge, die das englische Allradauto noch bulliger wirken lassen und die neue Frontschürze noch stärker in Szene setzen. Der Frontspoiler und seitliche Luftführungen ergänzen sich bei hohen Geschwindigkeiten perfekt bei der Reduktion des aerodynamischen Auftriebes an der Vorderachse; denn Power besitzt der Range Rover genug.

Ein weiteres unverwechselbares Feature der Breitversion von Startech stellt das in der neuen Frontpartie realisierte Beleuchtungskonzept dar: Da in den verschiedenen Staaten unterschiedliche Zulassungsbestimmungen gelten, werden je nach Bestimmungsland identisch geformte LED-Tagfahrleuchten oder LED-Positionsleuchten in die Frontschürze integriert. Darüber hinaus rüstet Startech das Frontelement mit den kleinsten derzeit auf dem Markt erhältlichen Nebellampen in LED-Technologie aus.

Die neuen Kotflügelverbreiterungen montiert Startech vorne und hinten über den Radhäusern mit darauf abgestimmten, bis zu den Schwellern nach unten gezogenen Türteilen. Durch den Umbau wächst der Range Rover imposante 4,5 Zentimeter in die Breite.

Analog zu den vorderen Aufsätzen versahen die Macher die hinteren Verbreiterungen ebenfalls mit angedeuteten Lufteinlässen vor den Radhäusern. Die noch bulligere Heckschürze von Startech verleiht dem Range Rover mit einem integrierten Diffusor eine betont sportliche Heckansicht. Dabei ist gewährleistet, dass die elektrisch ein- und ausfahrbare Anhängerkupplung nach wie vor funktioniert.


Gewaltig: Platz für Räder im Kingsize-Format

Eine Breitversion bietet neben einem imposanten Auftritt vor allem eine Funktion: Platz für extrem große Räder zu schaffen. Beim neuen Range Rover wird diese Aufgabe mit einem ganz neuen Raddesign gelöst: den „Startech Monostar S“-Rädern in 11 x 23 Zoll mit Hochleistungsreifen im Format 305/30 R 23.

Diese Räder bestechen nicht nur durch ihr gewaltiges Kingsize-Format und ihr aufregendes Design mit versetzten und bis zum Außenrand des Felgenhorns reichenden Kreuzspeichen, sondern vor allem durch die Schmiedetechnologie. Diese extrem kostenaufwendige Herstellungsmethode erlaubt eine extrem leichte, aber dennoch extrem robuste Konstruktion. Gegenüber einem konventionellen Gussrad gleicher Größe ist es möglich, bis zu 15 Prozent Gewicht einzusparen. Dennoch wird eine extreme Festigkeit erreicht, was vor allem bei einem Geländewagen wie dem Range Rover unerlässlich ist.

Power und Dynamik: Wohltuend anders und mächtig stark

Um den Range Rover tieferzulegen gibt es bei Startech ein Fahrwerksmodul. Damit kann der Fahrer vom Cockpit aus in die Steuerung der Luftfederung des Range Rovers eingreifen und das Auto für den Straßenbetrieb vom Cockpit aus um ca. 30 Millimeter absenken, um einen tieferen Schwerpunkt für ein agileres Handling zu erzielen. In der Offroad-Einstellung bleibt das Fahrzeug auf Serienhöhe.

Ein weiteres Plus an Fahrdynamik bietet die „Startech SD 30S“-Leistungssteigerung für alle Range Rover mit dem 3,0 Liter großen LR-TDV6-Diesel mit zwei Turboladern. Das Zusatzsteuergerät lässt sich mit einem modellspezifischen Kabelbaum in weniger als 60 Minuten von jeder Fachwerkstatt installieren.


Statt normal 258 PS besitzt der Range Rover nun satte 300 PS. Gleichzeitig wächst das maximale Drehmoment von serienmäßigen 600 Nm auf 685 Nm an, die bereits ab 1.950 Touren abrufbereit sind. In Kombination mit der Achtgang-Automatik stürmt der bullige SUV in nur 7,3 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Bei der Höchstgeschwindigkeit legt der von Startech getunte Range Rover auf 220 km/h zu.

Eine Kraftkur für den 4,4 Liter großen V8-Turbodiesel (Serie 339 PS) befindet sich in der Endphase der Entwicklung. Als Top-Benziner gelangt beim neuen Range Rover ein 5,0 Liter großer V8-Kompressormotor zum Einsatz, der ab Werk satte 510 PS und 625 Nm Drehmoment von 2.500 bis 5.500 Touren generiert. Das reicht für einen Spurt von 0 auf Tempo 100 in 5,4 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h - also genug, um den Großstadtdschungel aufzumischen und wohltuend anders zu sein.

Mit einem elektronisch gesteuerten Sound-Management sorgt der Startech-Sportauspuff mit Klappensteuerung für ein ganz spezielles Fahrvergnügen. Via Gangwahlrad im Cockpit beeinflusst der Fahrer den Motorsound: In der Stellung „Sport“ bietet der Range Rover besonders in der kraftvollen 5.0 V8 Supercharged-Version eine aufregende Geräuschkulisse. Bei geschlossenen Abgasklappen „flüstert“ der Motor eher diskret.

Interieur: Leder, Carbon und maritimer Touch

Exklusive Innenausstattungen stellen eine weitere Spezialität von Startech dar. In der hauseigenen Sattlerei fertigen die Macher Ergänzungen der serienmäßigen Lederausstattung oder komplett neu designte Interieurs in präziser Handarbeit. Dazu stehen feinstes Leder und Alcantara in praktisch jedem gewünschten Farbton zur Verfügung. Auf Wunsch spendiert Startech dem Range Rover eine betont sportlich gestaltete Echtcarbon-Ausstattung im Chequered-Flag-Design. Für den maritimen Touch sorgt zu guter Letzt Teakholzboden für den Kofferraum.

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