Renault R-Space: Der Sport-Van mit Kinderabteil

, 20.03.2011


Auch ein Familien-Van kann attraktiv sein, wie Renault mit der sportlich-markanten Studie „R-Space“ beweist und die neue Designsprache von Renault ins Van-Segment überträgt. Darüber hinaus besitzt der kompakte R-Space innovative Technologien zur Steigerung der Effizienz, während das Cockpit echte Fahrfreude verspricht und das Fondabteil als Spielbereich für die Kinder fungiert.


Neue Design-Sprache markant in Szene gesetzt

Die Frontpartie des R-Space präsentiert sich in komplett neuer Optik. Das Umfeld rings um den prominent platzierten Renault-Rhombus ist passend zum Monospace-Konzept größer proportioniert und steht steiler als bei den anderen Concept Cars. Die Designer entwickelten die Karosserie wie eine Volumenskulptur. Dies lenkt den Blick stärker auf das Spiel mit Spiegelbildern und Licht als auf die reine Linienführung.

Das Exterieur-Design ist von Formen gekennzeichnet, die dem menschlichen Körper nachempfunden sind. „Im Falle des R-Space habe ich mich von der Energie des Muskels leiten lassen“, erklärt Exterieur-Designer Fabrice Pouille. „Ich will die Menschen dazu animieren, die Karosserie zu streicheln, indem ich ein sinnliches Objekt schaffe, auch wenn es sich um einen Familien-Van handelt.“

Das Ergebnis stellt einen kompakten Van mit 4,25 Metern Länge, 1,850 Metern Breite und 1,547 Metern Höhe mit fließenden und kraftvollen Seitenlinien dar. Die spitz zulaufenden Scheiben unterstreichen die dynamische Seitenlinie ebenso wie die markanten Felgen in 21 Zoll. Weitere Merkmale sind die große Frontscheibe und das Panoramadach, das sich abdunkeln lässt und so den Innenraum in einen schattigen Kokon verwandelt.

Die Konzeptfahrzeugstrategie von Renault beinhaltet zudem einen speziellen Farbcode: Ausgehend vom leidenschaftlichen Rot des DeZir, werden die künftigen Fahrzeugstudien der Logik des Farbkreises folgen. Auf das Orange des Captur folgt beim R-Space eine Karosserie in Honiggelb.

Umweltbewusste Technik für einen Familien-Van

Der Renault R-Space wiegt 1.300 Kilogramm und ist mit dem neuen TCe Energy Concept-Triebwerk ausgestattet. Dieser Benzinmotor mit Direkteinspritzung enthält eine Reihe innovativer Technologien und gibt einen Ausblick auf das künftige modulare TCe-Motorenangebot von Renault, das vom kommenden Jahr an in die Serie eingeführt wird.

 

Das Dreizylinder-Turbo-Aggregat mit 900 Kubikmetern Hubraum ist eine Gemeinschaftsentwicklung der Renault-Nissan-Allianz und generiert 110 PS sowie ein maximales Drehmoment von 160 Nm. In Verbindung mit dem EDC-Doppelkupplungsgetriebe beschleunigt der Renault R-Space in 11 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Der Motor stößt im Durchschnitt nur 95 Gramm CO2 je Kilometer aus, was einem Verbrauch von nur 3,7 Litern pro 100 Kilometer entspricht.


Selbstredend, dass das Triebwerk neben der Benzindirekteinspritzung auch über eine Start-Stopp-Automatik verfügt. Der Motor schaltet sich automatisch ab, sobald das Fahrzeug steht und der Fahrer dabei die Bremse tritt, und startet wieder, wenn der Fahrer das Gaspedal betätigt. Dank der Direkteinspritzung erfolgen das Abschalten und der Neustart sehr schnell.

DrivingEco2: Umweltverträglichste Fahrweise per Kamera

Zur Optimierung des Kraftstoffverbrauches und zur Reduzierung der Schadstoffemissionen ist der R-Space darüber hinaus mit dem System „DrivingEco2“ ausgestattet. Dieses passt durch Betätigen der Eco-Taste das Ansprechverhalten des Motors automatisch an verschiedene Einflussgrößen an, wie etwa das Gefälle, die Außentemperatur oder die eingeschaltete Klimaanlage.

Die „DrivingEco2“-Empfehlung informiert den Fahrer situationsabhängig über die umweltverträglichste Fahrweise. Hierbei hilft das Visio-System, das die Daten einer nach vorne gerichteten Kamera für eine Reihe von Fahrerassistenz-Funktionen nutzt und die „DrivingEco2“-Informationen über das Umfeld liefert, wie zum Beispiel Ampeln, Fußgängerüberwege usw. Auf Basis dieser Daten gibt die „DrivingEco2“-Empfehlung dem Fahrer Tipps zur sparsamsten Fahrweise.

Entdeckt die Kamera zum Beispiel, dass eine Ampel auf Rot springt, rät „DrivingEco2“ dem Fahrer, nicht mehr zu beschleunigen. Entdeckt die Kamera, dass der Weg frei ist und der Abstand es erlaubt, empfiehlt das System kontinuierliche Beschleunigung bis zur gewünschten Dauergeschwindigkeit.

 

Am Ende der Strecke informiert „DrivingEco2 Score“ den Fahrer über die wichtigsten Fahrparameter und gibt darüber hinaus detaillierte Auskünfte zu Aspekten wie der Nutzung der Bremse oder dem Einsatz der Motorbremse. So kann der Fahrer seine Fahrweise unter dem Gesichtspunkt der Umweltverträglichkeit einstufen.


An den Ergebnissen können die Passagiere in Echtzeit teilhaben. Beispielsweise bekommen Kinder, die im hinteren Teil des Fahrzeugs auf den in die Kopfstützen integrierten Bildschirmen ein Videospiel zocken, automatisch einen Bonus gutgeschrieben, sobald der Fahrer auf einem Streckenabschnitt besonders umweltverträglich unterwegs ist.

Kindertraum: Innenraum mit großer Spielfläche

Durch gegenläufig angeschlagene Türen und den von keiner Mittelsäule eingeschränkten Einstieg soll das Interieur auf den ersten Blick Emotionen wecken. Im Innen-Design wird außerdem die Verwandtschaft zum Konzeptfahrzeug DeZir deutlich: Dies betrifft speziell die Gestaltung des Instrumententrägers und der Sitze. Der Fahrerplatz ähnelt einem Cockpit mit einem schwebenden Armaturenbrett, das auf den Fahrer abgestimmt ist. Die Form der Sitzlehnen erinnert derweil an eine Umarmung und weckt Assoziationen mit einem verliebten Paar.

Hinten befindet sich das Reich der Kinder: ein variabler Spielraum in Form eines Würfels. Insgesamt 27 Sechsecken, von denen jedes über einen eigenen Elektro-Motor verfügt, lassen sich je nach Bedarf in eine flache Ebene, erhöhte Ebene, Konsole oder eine zufallsbedingte Spielfläche verwandeln (nur bei stehendem Fahrzeug). So tritt der gewöhnlich im Möbel-Design verwendete multifunktionale Würfel in die Welt des Automobils ein.

Darüber hinaus bestimmte das Bild der Familie beim gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen die Farb- und Materialauswahl. „Dieser sanfte und warmherzige Moment drückt sich in warmen und ‚süßen‘ Farben aus: weiß wie Milch, gelb wie Honig, braun wie Schokolade“, erklärt Laurence Widmer, zuständig für die Farben und Materialien des Konzeptfahrzeugs R-Space. Diese Idee spiegelt sich ebenfalls in der Auswahl von Materialien wie Wildleder wider, die optisch und haptisch die Sinne erfreuen sollen.

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