Seat Leon TwinDrive Ecomotive: Vom Plug-In-Hybriden zum Elektroauto

, 17.01.2009

Seat setzt mit dem Leon TwinDrive Ecomotive auf emissionsfreies Fahren. Der Prototyp mit Plug-In-Hybridantrieb wird von einem Diesel-Direkteinspritzer und einem zusätzlichen E-Motor angetrieben. Dank Lithium-Ionen-Batterien und eines Energie-Managements bietet der Seat Leon TwinDrive Ecomotive im emissionsfreien Elektro-Betrieb eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern. Das spanische Zero-Emission-Vehicle deckt somit die täglichen Distanzen der meisten Berufspendler ab.


Strom „getankt“ wird einfach an der Steckdose (Plug-In). Auf Langstrecken sorgt dagegen der TDI-Motor des Leons für niedrige Verbrauchswerte und große Distanzen mit nur einer Tankfüllung. Seat plant, bis zum Jahre 2014 ein Fahrzeug wie den Leon TwinDrive Ecomotive mit Plug-In-Hybrid auf den Markt zu bringen.

Vor dem Hintergrund der damit verbundenen Investitionen müssen allerdings die Kräfte gebündelt werden. Seat-Aufsichtsratsvorsitzender Francisco Garc?BADa Sanz: „Die Produkttechnologie alleine ist noch keine Erfolgsgarantie, wenn an einem solchen Projekt nicht auch die Energieversorger und die Regierung mitwirken. Denn ohne ihre Beteiligung kann niemand die Mobilität und Unabhängigkeit der Autofahrer garantieren.“


Der Elektromotor des progressiv konzipierten Autos bietet eine kontinuierliche Leistung von 35 kW / 48 PS. Der 1,9-Liter-TDI entwickelt derweil 77 kW / 105 PS. Die Lithium-Ionen-Batterien zum Antrieb des Elektro-Motors integrierten die Macher im Kofferraum. Wird der Leon allein mit Elektromotor gefahren, ist die Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h begrenzt. Für den Elektro-Betrieb modifizierte Seat zahlreiche Komponenten, wie zum Beispiel das Getriebe, die Servo-Unterstützung der Bremsanlage, weite Teile der Fahrzeugelektronik sowie das Heiz- und Kühlsystem.

Seat betrachtet den Leon TwinDrive Ecomotive als ersten Schritt auf dem Weg zum reinen Elektroauto. Der Prototyp soll dabei wichtige Hinweise liefern, um das Potential dieser im Betrieb emissionsfreien Antriebstechnologie zu analysieren. Die Aufmerksamkeit der Forscher richtet sich insbesondere auf die Ladezeit der Batterien und die Reichweite im Elektromodus.

3 Kommentare > Kommentar schreiben

18.01.2009

Wohl möglich batterie ausbauen, in die ohnung schleppen. Ans Ladegerät hängen. Und nach dem Aufladen ieder ins Auto einbauen lol

17.01.2009

Stimmt, diese Felgen zum sportlichen Bodykit...:peinlich: Was ich mir bei ´´aufladen an der Steckdose´´ denke: Wenn man die Leute dazu bringt, ein E-Auto zu fahren, die wenigsten werden ein Haus besitzen, oder eine Garage. Wenn man in einer Wohnung lebt: Kabel durchs Fenster die Fassade entlang zum Parkplatz, oder wie stellen die sich das vor?...

17.01.2009

Es ist schon ironisch, wenn man so einem Auto die Optik des Leon FR verpasst und dann trotzdem solche Felgen dran schraubt. Vielleicht täusch ich mich auch, aber irgendwie wirkt amerikanische Hybridsystem mit Hilfsaggregat wesentlich fortschrittlicher als dieses System hier. Das System des Chevy Volt düfte doch deutlich weniger verbrauchen. Schade, dass die deutschen Entwickler (Seat gehört ja schließlich zu VW) da zurückliegen, bzw. genau so weit sind, aber ihre Entwicklungen anscheinend eher "verheimlichen".


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