Subaru Forester: Scharf und kühn zum echten SUV gereift

, 05.01.2008

Wirkte der bisherige Subaru Forester bislang eher wie eine hochgelegte Limousine, stellt die dritte Generation nun einen echten SUV dar, der seine Weltpremiere auf der North American International Auto Show in Detroit (19.01.2008 - 27.01.2008) feiern wird. Der neue Forester des Modelljahres 2009, der im Frühjahr zu den Händlern kommt, stützt sich auf das vielseitige Renommee seines Vorgängers, zeigt jedoch ein kühneres, SUV-spezifisches Design und geht auch bei Komfort und Fahrdynamik einen großen Schritt in die Zukunft.


Die dritte Generation des Foresters spricht die neue Designsprache, die Subaru erheblich näher an die Zone der Herzklopfenerregung eines Offroaders rückt. Das beginnt bei den Scheinwerfern im "Falkenaugen-Design", die dem Gesicht des SUV etwas vom scharfen Blick des Raubvogels mitgeben und zu den scharfen Charakterlinien der Karosserie passen. Ein breiter, verchromter Kühlergrill, fast in Höhlen untergebrachte Nebelscheinwerfer und ein angedeuteter Unterfahrschutz runden die Optik an der Front ab.

Bei der Seitenansicht fallen breite Kotflügel ins Auge, die den stämmigeren Auftritt des neuen Foresters zusätzlich betonen. Auch die Fensterlinie steigt nun an und verläuft nicht mehr in einer starren Horizontalen. Ferner fällt die jetzt moderner wirkende schmale C-Säule auf. Das Heck besticht durch eine Schürze mit angedeutetem Heckdiffusor, den zwei Auspuffendrohre flankieren.


Trotz der forscheren Karosserie und des größeren Innenraums ist der neue Forester nur 7,6 Zentimeter länger als sein Vorgänger und damit genau 4,561 Meter lang. Dank der robusten Karosseriestruktur, der hochleistungsfähigen Einzelradaufhängung und der Bodenfreiheit von bis zu 22,5 Zentimetern, meistert der neue Forester kurvenreiche Straßen ebenso souverän wie Bodenwellen und Schlaglöcher.

 

Subaru bietet für den neuen Forester zwei 2,5-Liter-Boxermotoren an. Sowohl der Saugmotor als auch der Turbomotor mit Ladelüftkühlung wurden dazu überarbeitet und das Drehmoment in den unteren mittleren Drehzahlbereichen optimiert. Neue Materialien im Innenraum, darunter doppeltgenähte Gewebe und hochwertige Kunststoffe tragen wesentlich zur hohen Qualitätsanmutung bei.


Wie alle Subaru-Modelle verfügt der neue Forester serienmäßig über den symmetrischen Allradantrieb "Symmetrical AWD". Die neue Plattform mit dem um 90 Millimeter auf 2,615 gewachsenen Radstand und der Mehrlenker-Hinterachse verbessert die Crashsicherheit und liefert gleichzeitig ein direkteres Ansprechverhalten, leiseren Fahrbetrieb und mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Der neue Forester verbindet die positiven SUV-Eigenschaften wie die erhöhte Sitzposition und die Vielseitigkeit des Innenraums mit dem Komfort, dem Handling und der Wirtschaftlichkeit einer Limousine.

Alle Forester der dritten Generation verfügen serienmäßig über Seitenairbags mit einem Überrollsensor und die Fahrdynamikregelung „Vehicle Dynamics Control“ (VDC). Das neue „Subaru Dynamic Chassis Control Concept“, kurz "Subaru DC3", optimiert alle wesentlichen Fahrwerkskomponenten und sorgt für eine bessere Gesamtbalance mit dynamischem Ansprechverhalten, größerer Laufruhe und mehr Traktion.


Darüber hinaus gibt Subaru dem neuen Forester ein umfangreiches Paket von Elementen mit auf den Weg, wie zum Beispiel die neue, hochfeste Karosseriestruktur sowie vier Scheibenbremsen mit ABS und Bremsassistent. Alle Modelle mit manuellem Fünfganggetriebe besitzen eine Berg-Anfahrhilfe, die ein unfreiwilliges Zurückrollen beim Anfahren am Berg unmöglich macht.

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06.01.2008

Ziemlich mittelmäßiges Design. Haut mich nicht wirklich um. Einfach mal wieder dieses Allerweltsdesign genommen. Wie schon beim neuen Impreza und beim Tribeca. Der Tribeca war zwar vorher auch keine Schönheit aber unverwechselbar, genauso wie der Impreza. Der Forester könnte genauso gut ein neuer Mitsubishi Pajero sein. Die Seitenansichten ähneln sich meiner Meinung nach.


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