Vandenbrink GTO: Der holländische Ferrari geht in Serie

, 13.10.2007

Von den klassischen Ferrari-Modellen fasziniert, verwirklichte der junge Industriedesigner Michiel van den Brink, geboren 1977, vor einem Jahr seinen Traumwagen. Das Resultat stellte der Vandenbrink GTO dar, ein Tribut an den Ferrari 250 GTO aus dem Jahre 1962. Die Resonanz war so groß, dass die Macher schon Ende 2006 verkündeten, den Vandenbrink GTO zu bauen, der im Jahre 2008 tatsächlich in einer Kleinserie produziert wird. Allerdings sollen nur 5 Exemplare das Licht der Welt erblicken.


Als Basis für den Vandenbrink GTO dient das aktuell stärkste V12-Modell aus Maranello, der 620 PS starke Ferrari 599 GTB Fiorano. Für den Vandenbrink 599 GTO nicht genug Leistung; denn der „fliegende Holländer“ erhält 650 PS und 630 Nm Drehmoment. Das reicht für über 330 km/h und einen Spurt von 0 auf 100 km/h in 3,6 Sekunden. Die Kraftübertragung erfolgt über ein 6-Gang-Getriebe- wahlweise manuell oder über Lenkrad-Paddles - an die Hinterräder.


Der Top-Version, dem Vandenbrink 630 GTO, spendieren die Macher eine Hubraumerweiterung auf 6,3 Liter, 750 PS Leistung und 680 Nm Drehmoment. Kein Geringerer als der deutsche Edel-Tuner Edo Competition aus dem Münsterland verwirklicht die Leistungskur, die mit einer Top-Speed von 350 km/h und einem Spurt von 0 auf Tempo 10 in nur 3,4 Sekunden einhergehen soll.

 

Wie auch das berühmte Vorbild, der Ferrari 250 GTO, besitzt der Vandenbrink GTO ebenfalls die charakteristischen drei Lufteinlässe in der Front sowie Kiemen hinter den vorderen Kotflügeln. Die ausgeformten runden Linien, die sich überall wiederfinden, verleihen dem zweisitzigen Coupé einen äußerst dynamischen Auftritt. Diesen Eindruck betonen ebenfalls die lange Motorhaube mit Powerdome, das weit hinten liegende Cockpit und das hohe, klassisch anmutende Heck.


Für die Arbeiten der Karosserie aus Aluminium - traditionell in Handarbeit - konnte Vandenbrink den holländischen Restaurateur Alwin Hietbrink gewinnen, der sich einen Namen durch den Wiederaufbau klassischer Sportwagen, wie z. B. dem Ferrari 250 GTO, machen konnte. Für das luxuriöse Leder-Interieur zeichnet Henk van Lith verantwortlich.
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Exklusivität ist diesem Sportwagen garantiert. Das hat aber auch seinen Preis: Für den Vandenbrink 630 GTO sind 993.000 Euro fällig. Ohne Steuern! Inklusive Steuern kostet das Modell in Deutschland 1.181.670 Euro - ein heißes Pferd für betuchte Sammler, wo das edle Fahrzeug vermutlich sein automobiles Leben in einem Showroom fristen dürfte.

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13.10.2007

Der Vandenbrink GTO wird nun tatsächlich im Jahre 2008 in einer Kleinserie produziert. Allerdings sollen nur 5 Exemplare das Licht der Welt erblicken. Als Basis für den Vandenbrink GTO dient das aktuell stärkste V12-Modell aus Maranello, der 620 PS starke Ferrari 599 GTB Fiorano. Für den Vandenbrink 599 GTO nicht genug Leistung; denn der „fliegende Holländer“ erhält 650 PS und 630 Nm Drehmoment. Das reicht für über 330 km/h und einen Spurt von 0 auf 100 km/h in 3,6 Sekunden. Die Kraftübertragung erfolgt über ein 6-Gang-Getriebe- wahlweise manuell oder über Lenkrad-Paddles - an die Hinterräder.

[IMG]https://www.speedheads.de/artikelbilder/2007/VandenbrinkGTO1.jpg[/IMG]
Der Top-Version, dem Vandenbrink 630 GTO, spendieren die Macher eine Hubraumerweiterung auf 6,3 Liter, 750 PS Leistung und 680 Nm Drehmoment. Kein Geringerer als der deutsche Edel-Tuner Edo Competition aus dem Münsterland verwirklicht die Leistungskur, die mit einer Top-Speed von 350 km/h und einem Spurt von 0 auf Tempo 10 in nur 3,4 Sekunden einhergehen soll.
[IMG]https://www.speedheads.de/artikelbilder/2007/VandenbrinkGTO2.jpg[/IMG]
Für die Arbeiten der Karosserie aus Aluminium - traditionell in Handarbeit - konnte Vandenbrink den holländischen Restaurateur Alwin Hietbrink gewinnen, der sich einen Namen durch den Wiederaufbau klassischer Sportwagen, wie z. B. dem Ferrari 250 GTO, machen konnte. Für das luxuriöse Leder-Interieur zeichnet Henk van Lith verantwortlich.
[IMG]https://www.speedheads.de/artikelbilder/2007/VandenbrinkGTO3.jpg[/IMG]
Exklusivität ist diesem Sportwagen garantiert. Das hat aber auch seinen Preis: Für den Vandenbrink 630 GTO sind 993.000 Euro fällig. Ohne Steuern! Inklusive Steuern kostet das Modell in Deutschland 1.181.670 Euro - ein heißes Pferd für betuchte Sammler, wo das edle Fahrzeug vermutlich sein automobiles Leben in einem Showroom fristen dürfte.

13.10.2007

Sieht doch hammer aus .. das Heck erinnert an die alten 250er GTOs von Ferrari

13.10.2007

@ BMW Power Vielleicht einfach mal den Text lesen und nichtt nur Bilder gucken :P ;). Ich finde Vandenbrink hat es sehr gut hinbekommen das klassische Design modern zu verpacken. Beinahe scheint es, dass man einen Oldtimer mit modernen Felgen ausgerüstet hat. Die Leistungswerte sind natürlich ebenso faszinierend wie der exorbitant hohe Preis. Was sicherlich zur Folge haben wird, dass der Vandenbrink GTO wie Christian erwähnte eher Hausstaub als Bremsstaub zu sehen bekommt. Eigentlich schade.

13.10.2007

[QUOTE][i]Original geschrieben von Christoph [/i] [B] Was sicherlich zur Folge haben wird, dass der Vandenbrink GTO wie Christian erwähnte eher Hausstaub als Bremsstaub zu sehen bekommt. Eigentlich schade. [/B][/QUOTE] Schön gesagt. Na ja, so richtig gut gefallen tut mir der jetzt nicht. Da würde ich doch eher eines der Vorbilder, den 250GTO bevorzugen. Die Front finde ich noch ganz ok, aber das Heck ist überhaupt nicht mein Fall. Diese überstehende Spoilerlippe erinnert an die Dodge Viper. Als Wertanlage würde ich ihn vieleicht doch nehmen.

13.10.2007

Ich interessiere mich normal kaum für Ferrari - bin auch jetzt kein großer Fan italientischen Designs von Ferrari - aber dieses Auto ist wirklich große Klasse. Sehr gut gelungen! Besser als der in meinen Augen nicht sehr schöne Glickenhaus-Ferrari auf Enzobasis.

13.10.2007

Also ich finde der sieht spitze aus,das muß man schon sagen.Der hat ja in meinen Augen schöne klassische Formen und erinnert etwas an die alten Ferrari Modelle.Ist ein wirklich schöner Wagen.Aber ich muß zugeben das ich ein Fan des itienischen Auto-Design bin.Ich finde einfach das können die Italiener am besten. Ich akzeptiere aber auch das nicht jeder so denkt.Zum Beispiel die Engländer bauen auch sehr schöne Autos.


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