Video: Ford Fiesta ST200 - Heiße Infos aus erster Hand

, 18.05.2016


Bald ist es soweit: Der Ford Fiesta ST200 kommt als neue Top-Version ab Juni 2016 auf den Markt. Den bislang stärksten Serien-Fiesta aller Zeiten wird es allerdings nur in einer Auflage von 500 Exemplaren geben. Der Grundpreis beträgt in Deutschland 24.640 Euro - und ist damit genau 4.000 Euro teurer als der herkömmliche Ford Fiesta ST. Wir fühlten dem Projektleiter des Ford Fiesta ST200, Matthias Tonn, in einem Video-Interview auf den Zahn, welche Änderungen genau sich an Bord der kleinen Rennsemmel befinden und was diese ermöglichen. Die Folge: Der Ford Fiesta ST200 wird noch agiler.

Vor Bekanntgabe der Preise erhielten wir bereits die Möglichkeit, einen Einblick in die Technik und in den Innenraum des Ford Fiesta ST200 zu nehmen. Der ST200 besitzt wie der herkömmliche Ford Fiesta ST einen 1,6 Liter großen EcoBoost-Vierzylinder-Turbomotor, liefert allerdings 18 PS mehr Leistung und 50 Nm mehr Drehmoment. Die Leistungssteigerung erzielten die Macher durch einen neu entwickelten Luftfilter, der doppelt soviel Luft ansaugt, und eine neu programmierte Motor-Software. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles 6-Gang-Handschaltgetriebe.

In Zahlen: Der Ford Fiesta ST200 wartet mit 200 PS bei 6.000 Touren und einem maximalen Drehmoment von 290 Nm zwischen 2.500 und 4.000 U/min auf. Für einen auf 20 Sekunden begrenzten Zeitraum lässt eine Overboost-Regelung des Turbos weitere 15 PS und 30 Nm, ergo 215 PS und 320 Nm, auf die angetriebenen Vorderräder los. Die Extra-Power beschränkte Ford nur auf den dritten, vierten und fünften Gang - genau bei den Gängen für den Fahrspaß, während die kleine Rennsemmel auch noch im Alltag bestehen kann.

Derart gerüstet, spurtet der Ford Fiesta ST200 in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h. Beim konventionellen Fiesta ST mit 182 PS sind es 6,9 Sekunden für den klassischen Sprint und eine Top-Speed von 223 km/h. Den durchschnittlichen Spritverbrauch des ST200 geben die Macher mit 6,1 Litern pro 100 Kilometer an, was einem CO2-Ausstoß von 140 g/km entspricht.

Doch es sind nicht die leicht angestiegene Power und die etwas verbesserten Performance-Werte, die den Fahrspaß mit dem Ford Fiesta ST200 auf einen neuen Level bringen. Insbesondere fahrdynamisch soll der Ford Fiesta ST200 neue Akzente setzen. Mitverantwortlich hierfür zeichnet unter anderem das nochmals sportlicher abgestimmte Fahrwerk. Die bereits beim Fiesta ST direkt übersetzte Lenkung veränderte Ford nicht, so Tonn.


Im Vergleich zum konventionellen Fiesta besitzt der ST200 eine kürzere Getriebeabstufung für noch mehr Sprintfreude und Agilität sowie eine besonders dynamische Verteilung der „Torque Vectoring Control“-Antriebsmomente, die unter anderem das Einlenkverhalten unterstützen.

Dazu gibt es speziell abgestimmte Lenkarme an der Vorderachse und eine extra verwindungssteif ausgelegte Drehstabfederung der Hinterachse, so dass die Hinterachse 32 Prozent steifer wurde. Entsprechend angepasste Raten für die Stoßdämpfer und die verkürzten Federn gehen mit einer Tieferlegung um 15 Millimeter einher und sollen sogar mehr Fahrkomfort bieten. Ein leistungsstärkeres Bremssystem mit größerem Bremshauptzylinder und Scheibenbremsen gelangt zudem an der Hinterachse zum Einsatz.

Vertraut wirkt der Auftritt des Ford Fiesta ST200. Kein Wunder: Den bewährten Aerodynamik-Kit des Ford Fiesta ST veränderten die Macher nämlich nicht. Die angriffslustige Front mit großen Luftöffnungen, die markant gezeichneten Seitenschweller und die Heckschürze mit einem üppig dimensionierten Diffusor-Einsatz und einer doppelflutigen Auspuffanlage sowie der Dachkantenspoiler sind bereits bekannt. Als neu erweisen sich beim Ford Fiesta ST200 außen lediglich die exklusive Karosseriefarbe „Storm Grey“, die mattschwarzen 17-Zoll-Leichtmetallräder und die rot lackierten Bremssättel.

Im Innenraum warten spezielle Recaro-Sportsitze mit einer neuen, dunklen Leder/Stoff-Polsterung und Kontrastnähten für Fahrer und Beifahrer, während die Sicherheitsgurte ähnliche Zierelemente erhalten. Die verchromten Einstiegsleisten werden speziell beleuchtet. Besonders eklatant: Die „ST200“-Plakette in der Mittelkonsole - nicht einfach aus Plastik, sondern von einem Graveur handgefertigt.

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