VW Amarok 2013: Mehr Power und mehr Komfort für den Pickup

, 17.08.2012


Einen Bestseller landete Volkswagen mit dem Amarok. Doch was dem Pickup teilweise fehlte, holen die Macher im Modelljahr 2013 nun nach. Neben leistungsstärkeren Motoren gehören dazu eine gesteigerte Anhängelast, zahlreiche praktische Komfort-Features und eine auf jetzt 12 Jahre verlängerte Garantie gegen Durchrostung. Die Preise für den Amarok beginnen bei 23.603,65 Euro mit einer Einzelkabine bzw. 26.905,90 Euro mit einer Doppelkabine.


Ab sofort ist der VW Amarok stärker. Die Motorleistung des BiTurbo-TDI hoben die Macher auch bei den Modellen mit Schaltgetriebe von 163 PS auf 180 PS an und damit auf das Niveau der Automatik-Variante. Der Verbrauch soll auf dem bisherigen Niveau bleiben.

Die BlueMotion-Technologie wird nach der Einführung bei der Automatik-Version ebenfalls für die 120 PS und 180 PS starken Varianten mit Schaltgetriebe in Verbindung mit Hinterrad- oder permanentem Allradantrieb angeboten. Dabei soll die Kombination aus Motor-Start-Stopp-Funktion, Bremsenergie-Rückgewinnung (Rekuperation) und rollwiderstandsoptimierten Reifen bis zu 0,5 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer einsparen. So konsumiert der Amarok in seiner sparsamsten Version (120 PS mit Hinterradantrieb) nur 6,8 Liter Diesel pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 179 g/km entspricht.

Von vielen Amarok-Kunden gewünscht, halten nun auch die aus anderen Modellen bekannten Fahrerassistenz-Systeme ihren Einzug beim Amarok. So erleichtert optional der ParkPilot vorn und hinten bei den Ausstattungsversionen „Trendline“ und „Highline“ das Einparken. Dabei signalisiert ein Warnton durch Sensoren in den Stoßfängern beim Rangieren die Distanz zu einem Hindernis.

Das optionale „Licht & Sicht“-Paket entlastet den Fahrer und erleichtert die Konzentration auf den Verkehr. So umfasst das Paket einen Regensensor, eine automatische Fahrlichtschaltung, die „Coming Home/Leaving Home“-Funktion zur Beleuchtung des Fahrzeugumfeldes beim Ein- und Aussteigen und einen automatisch abblendenden Innenspiegel.


Für mehr Sicherheit bei Fahrten in der Dunkelheit sorgt das auf Wunsch erhältliche Abbiegelicht. Hierbei leuchtet der kurveninnere Nebelscheinwerfer bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h beim Abbiegen den Straßenrand aus, um mögliche Gefahren noch besser zu erkennen.

Die automatisch geregelte Klimaanlage „Climatronic“ sorgt für ein angenehmes Innenraumklima im Sommer. Wohlige Temperaturen im Winter und einen vorgewärmten Innenraum bietet die nun verfügbare programmierbare Wasserzusatzheizung mit Funkfernbedienung.

Aber auch das Gesamtfahrzeug erfuhr Modifikationen. Die mit bis zu 200 Kilogramm belastbare Heckklappe lässt sich jetzt abschließen - und das durch die Unterstützung mittels einer Drehstabfeder deutlich leichter (Serie ab Trendline).

Die Anhängelast beträgt ab sofort bei allen Allrad-Amarok mit Schaltgetriebe 3,0 Tonnen, der Amarok mit Automatikgetriebe zieht sogar Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 3,2 Tonnen. So wird der Amarok als Zugfahrzeug nun noch attraktiver. Für den gewerblichen Einsatz gibt es außerdem die wichtige Vorbereitung für einen digitalen Tachographen.

2 Kommentare > Kommentar schreiben

28.08.2012

Der Riesenwolf ist wirklich interessant. Vor allem mit einem Wohnmobilaufbau. Hat da jemand Erfahrungswerte? Also nicht unbedingt mit dem Aufbau, aber so allgemein? Find den preislich auch gar nicht so teuer..

28.08.2012

Den Amarok hatten wir leider noch nicht. Aber vielleicht ist dieser Mitbewerber in Form des Ford Rangers auch für Dich interessant, den wir ausgiebig testen konnten (richtig Offroad): [url]https://www.speedheads.de/auto/testberichte/ford_ranger_wildtrak_2012_test_dreckwhler_mit_suchtgefahr-325.html[/url]


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