Ford Mustang Mach-E Test: Mit Mega-Reichweite gegen Tesla

, 17.01.2021


Bis zu 610 Kilometer Reichweite, jede Menge Fahrspaß und ziemlich coole Features an Bord: Aus dem Mustang wird ein Elektro-SUV mit bis zu 258 kW/351 PS, der sich Ford Mustang Mach-E nennt. Ein Albtraum? Ganz im Gegenteil. Wie beeindruckend dieser elektrische Crossover-SUV ist, welche Vorzüge der Innenraum bietet, aber auch, welche Alltagsqualitäten der Stromer mitbringt und wie schnell er sich laden lässt, zeigt der Ford Mustang Mach-e Test.

Kann der Ford Mustang Mach-e ein Mustang sein? Statt des blauen Marken-Logos von Ford prangt auf dem Elektro-SUV das markante Mustang-Emblem mit dem galoppierenden Pferd. Mehr noch: Die Macher leiteten den Zusatz „Mach-E“ von der legendären Bezeichnung „Mach 1“ ab, welche die damaligen High-Performance-Varianten des Mustangs ab dem Modelljahr 1969 trugen. Doch dieser Elektro-SUV ist kein Mustang, wie wir ihn bislang kannten - und genau von dieser Namensgebung muss sich jeder gedanklich lösen.

Keine Frage, „Mustang“ klingt einfach cool, obwohl sich der Mustang Mach-E nicht wie ein V8-Mustang fährt und sich auch nicht so anhört - vielleicht ein bisschen, worauf wir noch eingehen. Ford favorisierte für seinen neuen Stromer jedoch einen Namen, der für Käufer eines E-Autos genauso verführerisch sein soll wie ein Tesla. Keine Sorge, den Mustang als Sportwagen wird es selbstverständlich weitergeben.

Design Ford Mustang Mach-E: Das sind typische Mustang-Merkmale

Die stark konturierte Fronthaube, die angriffslustig gestalteten Frontscheinwerfer, die coupé-artige Fastback-Linie des Daches, die muskulös ausgestellten hinteren Kotflügel und die dreigeteilten Rückleuchten erweisen sich in der Tat als typische Design-Merkmale des Ford Mustang. Und dennoch besitzt der Ford Mustang Mach-E ein komplett eigenständiges Außendesign, ohne dabei seine Familienzugehörigkeit zu leugnen. Mit einer Länge von 4,713 Metern, einer Breite von 1,881 Metern und einer Höhe von 1,625 Metern tritt der Ford Mustang Mach-E gegen das Tesla Model Y, den VW ID.4 und den Jaguar I-Pace an.

Ziemlich cool: Öffnen lässt sich der Ford Mustang Mach-E per Geheimcode

Der Einstieg in den Ford Mustang Mach-E ist ziemlich cool und setzt gegenüber anderen Autos noch einen drauf. Es gibt ihn noch, den konventionellen Funkschlüssel. Aber den benötigt niemand. Türgriffe gibt es keine. Praktisch ist sicherlich das Öffnen per Smartphone. Wird das entsprechend legitimierte Smartphone erkannt, lassen sich die Türen per Knopfdruck öffnen. Sogar zum Starten des Mach-E braucht der Fahrer weder ein Smartphone noch einen Schlüssel in die Hand zu nehmen.

Doch Ford geht noch einen Schritt weiter: Im Fensterrahmen zwischen Vorder- und Hintertür befindet sich ein bei Berührung rot aufleuchtendes Ziffernfeld, das ein Öffnen des Autos über einen Geheimcode ermöglicht. Mit einem separaten PIN-Code, der auf dem zentralen Touchscreen eingegeben wird, ist der Wagen anschließend fahrbereit. Beim Verlassen des Mach-E verriegelt das System das Fahrzeug wieder selbstständig.

Starke Leistung mit zwei Motoren: So schnell ist der Ford Mustang Mach-E

Während für die meisten Elektro-SUV nur unterschiedliche Batteriegrößen zur Wahl stehen, kommt der Ford Mustang Mach-E mit Heck- oder Allradantrieb, einer Leistung von 198 kW/269 PS, 216 kW/294 PS oder 258 kW/351 PS und in zwei Batteriegrößen mit 68 kWh oder 88 kWh Nettokapazität (brutto 75,7 kWh beziehungsweise 98,7 kWh).

Zwei Motoren sind es bei der Allradversion des Ford Mustang Mach-E, die uns zur Verfügung steht. Die Kraftausbeute: Satte 258 kW/351 PS und 580 Nm Maximaldrehmoment. Ein Druck auf das Fahrpedal - und die Power lässt sich direkt spüren. Der Elektro-SUV reagiert unmittelbar. Jedoch beim Losfahren im Standard-Modus „Aktiv“ nicht zu aggressiv, was die meisten Fahrer sicherlich als angenehm empfinden dürften.

Wird das Fahrpedal weiter durchgedrückt, nimmt der Mach-E mit zunehmender Geschwindigkeit erstaunlich Fahrt auf. Der Beschleunigungswert belegt es: Für den Spurt von 0 auf 100 km/h vergehen nur 5,8 Sekunden. Bei einer elektronisch limitierten Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h endet leider der mitreißende Vortrieb. Die Fahrt begleitet ein cooler, nicht aufdringlicher Sound, der an einen Düsenjet erinnert. Wer es nicht mag, kann das künstlich erzeugte Fahrgeräusch im Innenraum deaktivieren.

Fahrmodi: So fährt sich der Ford Mustang Mach-E im Alltag

Statt die Fahrmodi mit Standard-Bezeichnungen wie „Eco“, „Komfort“ und „Sport“ zu versehen, geht Ford beim Mustang Mach-E andere Wege. Neben „Aktiv“ stehen noch „Zahm“ und „Temperamentvoll“ zur Wahl. Die unterschiedlichen Modi passen elektronisch an, wie schnell der Mach-E auf das Fahrpedal reagiert, und beeinflussen ferner die Gewichtung der Lenkung, das Bremsverhalten und das Fahrgeräusch.

Im Vergleich zur Standard-Einstellung „Aktiv“ reagiert der Ford Mustang Mach-E im Modus „Zahm“ zurückhaltender, das heißt das Fahrpedal benötigt mehr Druck, bevor etwas passiert. Die Leistungsabgabe erfolgt in diesem Modus weicher. Darüber hinaus fällt die Lenkung leichter aus. Ebenso positiv: die Ruhe im Innenraum bei deaktiviertem Sound - sogar die Abrollgeräusche der Reifen sind kaum zu hören.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Bremsen mit dem gezähmten Mustang-Stromer: Beim Betätigen des Bremspedals verzögert der Mach-E anfangs nur wenig - und dann packen die Bremsen beim weiteren Durchdrücken des Pedals plötzlich richtig bissig zu. Wer den 1-Pedal-Modus mit einem starken elektrischen Bremsen aktiviert, erhält auf diese Weise ein besseres Bremsgefühl.

Ungezügelter Fahrspaß: Was der Ford Mustang Mach-E alles drauf hat

Wir wollen den Alltag hinter uns lassen, dynamischen Spaß erleben und den ungezügelten Charakter des Elektro-Mustang mit all seinen Emotionen spüren. In den Fahrmodus „Temperamentvoll“ gewechselt, erhöht der Ford Mustang Mach-E die Speed so schnell wie möglich, leitet mehr Drehmoment auf die Hinterachse und reagiert sehr spontan auf das Fahrpedal. Wie bei einem Sportwagen werden die Insassen bei der Beschleunigung fest in die Sitze gedrückt. Keine Frage: Das begeistert definitiv.

Es wäre langweilig, nur geradeaus zu fahren. Da der hintere Elektromotor etwas mehr Leistung besitzt als das Pendant an der Vorderachse, genaue Zahlen nannte Ford noch nicht, ist der Mach-E wie ein Sportwagen heckbetont ausgelegt, baut viel Traktion auf und lässt sich aus Kurven schön herausdrücken. Einen großen Anteil an der Dynamik besitzt unter anderem das Allradsystem, das die Kraft flexibel und vollkommen unabhängig voneinander auf die Vorder- und die Hinterachse verteilen kann.

Ebenso beeindruckend: Der Ford Mustang Mach-E wiegt mit der großen Batterie und Allradantrieb zwar knapp 2,2 Tonnen. Aber dieses Gewicht weiß der Elektro-SUV clever zu kaschieren, da die Macher die Akkus geschickt im Fahrzeugboden unterbrachten und dadurch den Schwerpunkt senkten, was sich positiv auf die Fahrdynamik auswirkt. Der Mach-E fühlt sich sehr ausbalanciert, deutlich leichter, sogar ziemlich agil an. Dazu passt die im temperamentvollen Modus stärker gewichtete Lenkung, die in Kurven sehr direkt anspricht.

Ein alle Straßenunebenheiten absorbierendes adaptives MagneRide-Fahrwerk wird nur für den 358 kW/487 PS starken Ford Mustang Mach-E GT als Top-Version erhältlich sein, der Ende 2021 kommt. Aber keine Sorge: Das konventionelle Fahrwerk des Ford Mustang Mach-E legten die Macher in etwa so straff aus wie bei der ST-Line anderer Ford-Modelle, ergo sportlich, aber mit einem ausgewogenen Restkomfort für den Alltag. Der Vorteil dieser Ausrichtung: Der Mach-E besitzt als SUV bei Kurvenfahrten lediglich eine geringe Karosserieneigung und für diese Fahrzeuggröße ein imposantes Handling.

Und dann ist da noch die Sache mit dem künstlichen „V8-Sound“, der nur im Fahrmodus „Temperamentvoll“ zur Wahl steht. Was aus den Lautsprechern des Ford Mustang Mach-E kommt, klingt allerdings nicht nach einem grollenden V8-Motor wie bei einem klassischen Mustang, sondern eher nach einem summenden V6-Triebwerk. Nicht aufdringlich, nicht störend - lässt sich aber auch deaktivieren.

Riesige Reichweite und kurze Ladezeit: Die Zahlen des Ford Mustang Mach-E

Ziemlich groß ist die „Extended Range“-Batterie, die eine Speicherkapazität von 99 kWh brutto (netto 88 kWh) besitzt. Die Folge: Bis zu 540 Kilometer Reichweite nach dem realitätsnahen WLTP-Zyklus erzielt der allradangetriebene Ford Mustang Mach-E. In der Version mit Heckantrieb - und damit einem Motor weniger - sind es bis zu 610 Kilometer nach WLTP.

Bei der Standardausführung der Batterie beläuft sich die Speicherkapazität auf 75 kWh brutto (68 kWh netto) und ermöglicht beim Mach-E eine Reichweite von bis zu 440 Kilometern (Heckantrieb) beziehungsweise bis zu 400 Kilometern (Allradantrieb).

Wird der Ford Mustang Mach-E an einer Schnellladesäule mit 150 kW aufgeladen, genügen nur 10 Minuten, um durchschnittlich 107 Kilometer Reichweite zu gewinnen (Konfiguration mit „Extended Range“-Batterie und Allradantrieb). Von 10 auf 80 Prozent vergehen 45 Minuten. An einer 50-kW-Ladestation sind pro Stunde ca. 300 Kilometer möglich und an Ladestationen mit 11 bis 22 kW etwa 58 Kilometer pro Stunde.

Viele Besitzer eines Ford Mustang Mach-E werden ihren Stromer an der heimischen Wallbox aufladen, was von 10 auf 80 Prozent rund 7,2 Stunden dauert. Wer eine Industriesteckdose nutzt, erhöht die Reichweite um ca. 20 Kilometer pro Stunde, während an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose mit 230 Volt nur 13 Kilometer pro Stunde drin sind.

Gleich zwei Ladekabel sind im Serienumfang des Ford Mustang Mach-E enthalten. Das „Public Charge Kabel“ ist mit dem in Europa üblichen Ladestandard kompatibel und ermöglicht es, das Fahrzeug zum Beispiel auf der Arbeit, beim Einkaufen oder während eines Stadtbummels aufzuladen. Mit einer Länge von 6 Metern sorgt das Kabel für eine gute Erreichbarkeit der Ladesäule. Zum Anschluss an eine 230-Volt-Haushaltssteckdose dient derweil das „Universal Home Charge Kabel“ mit einer Länge von 6,7 Metern.

Innenraum Ford Mustang Mach-E: Viel Platz und tolle Qualität

Drei Punkte fallen beim Einstieg in den Ford Mustang Mach-E sofort auf: die Geräumigkeit, der riesige Bildschirm und der modern gestaltete Innenraum. Vorne sitzen 2,00 Meter große Personen bequem und sogar hinten über 1,80 Meter große Mitreisende. Was von außen nicht so wirkt: Die beachtliche Bein- und Kopffreiheit im Fond überrascht. Das auf Wunsch erhältliche Panoramadach steigert zudem das Raumgefühl und hält, dank einer speziellen Beschichtung des Glases, Infrarot- und Ultraviolettstrahlung fern. Dies sorgt im Sommer für einen kühleren und im kalten Winter für ein wärmeren Fahrgastraum.

Auch die Qualität der Materialien überzeugt: Angenehme Softtouch-Oberflächen, zum größten Teil in Leder-Optik, dominieren das Interieur. Sogar die Verkleidung der hinteren Türen weist größtenteils weiche Oberflächen auf. Erst im unteren Bericht gelangt harter Kunststoff zum Einsatz. Alles ist gut verarbeitet und unterstreicht den hochwertigen Eindruck.

Infotainment Ford Mustang Mach-E: Mit riesigem Bildschirm doppelt so schnell

Das Fahrerlebnis im Ford Mustang Mach-E steigert ein hochmodernes Infotainment-System. Hinter dem Lenkrad befindet sich eine 10,2 Zoll große Instrumententafel (26 Zentimeter Bildschirmdiagonale), die durch scharfe, klare Grafiken besticht und wichtige Informationen wie Geschwindigkeit, Navigationsanweisungen und Warnungen anzeigt.

Hinzu kommt ein 15,5 Zoll großer, vertikal ausgerichteter Touchscreen (39 Zentimeter Bildschirmdiagonale). Erstmals in einem Ford gelangt mit „SYNC 4“ die nächste, nunmehr vierte Generation des Kommunikations- und Entertainmentsystems zum Einsatz. „SYNC 4“ weist eine doppelt so hohe Rechnergeschwindigkeit auf wie „SYNC 3“. Entsprechend schneller erfolgt der Zugriff auf Navigations-, Musik- und Konnektivitätsfunktionen. Mehr noch: Mit der Zeit lernt „SYNC 4“ die Vorlieben des Fahrers kennen und passt die angezeigten Funktionen automatisch an.

Die cloudbasierte Navigation bietet, basierend auf dem Batteriestand und den Ladestationen entlang der Strecke, eine intelligente Routenplanung mit aktuellen Verkehrsprognosen in Echtzeit. Leider zeigt das System nicht an, ob die Ladesäulen funktionieren oder besetzt sind.

„SYNC 4“ umfasst viele Funktionen, lässt sich aber so einfach wie ein Smartphone bedienen. Alternativ versteht die Spracherkennung intuitive Befehle des Fahrers aus einer Konversation heraus, was die Steuerung der Navigation, von Anrufen und die Wiedergabe von Musik noch angenehmer gestaltet.

Im unteren Bereich des Touchscreens befindet sich eine Reihe häufig verwendeter Apps wie Navigation, Telefon, Einstellungen und Medien. Vorteil des großen Bildschirms: Wird eine der unten dargestellten Apps gedrückt, öffnet sich die App nur in der oberen Hälfte des Bildschirms, so dass zum Beispiel eine Smartphone-App in der unteren Hälfte weiter angezeigt wird. Selbstverständlich lassen sich Apps auch über die gesamte Größe des Screens anzeigen, zum Beispiel die Karte der Navigation.

Praktisch: Smartphones und mobile Endgeräte lassen sich über „Android Auto“ und „Apple CarPlay“ kabellos - und damit bereits beim Einsteigen - in das Infotainment-System des Ford Mustang Mach-E einbinden und anschließend über den Touchscreen des Fahrzeugs nutzen. Darüber hinaus stehen eine induktive Ladeschale zum kabellosen Laden von Smartphones sowie vorne und hinten USB-A- und USB-C-Anschlüsse zur Verfügung.

Online-Updates: Ford SYNC 4 wird automatisch immer besser

Dank regelmäßiger Online-Updates befindet sich nicht nur das Kartenmaterial der Navigation stets auf dem aktuellsten Stand, auch die Funktionalität und die Leistungsfähigkeit von „SYNC 4“ wird ständig weiter verbessert. Die meisten Updates lädt der Ford Mustang Mach-E automatisch „over the air“ herunter. Nur größere Updates erfordern eine WLAN-Verbindung.

Fahrerassistenzsysteme Ford Mustang Mach-E: Das Plus an Komfort und Sicherheit

Um immer und überall besser unterwegs zu sein, vernetzt der Ford Mustang Mach-E unterschiedlichste Fahrerassistenzsysteme, die für ein Plus an Komfort, aber auch Sicherheit sorgen. Um nur einige Beispiele zu nennen: Die Systeme können zum Beispiel in brenzligen Situationen eingreifen und so Kollisionen mit Autos, Fahrradfahrern und Fußgängern vermeiden oder nehmen bei zähfließendem Verkehr das lästige Abbremsen und Anfahren ab.

Befindet sich an einer stark befahrenen Straße eine Parklücke, übernimmt der Mach-E, so dass erst gar kein Stress aufkommt. Der Parkassistent lenkt nicht nur in eine Parklücke, sondern übernimmt auch Fahrpedal und Bremse. Passend dazu erkennt der Mach-E beim Rückwärtsfahren, wenn sich ein anderes Fahrzeug von der Seite nähert und bremst automatisch ab, wenn der Fahrer nicht reagiert.

Gleich zwei Kofferräume: So viel passt in den Ford Mustang Mach-E

Ob für den Alltag oder für Reisen: Der Kofferraum des Ford Mustang Mach-E bietet ein Gepäckraumvolumen von ordentlichen 402 Litern. Werden die Rücksitzlehnen umgeklappt, entsteht eine nahezu ebene Fläche und das Ladevolumen steigt auf 1.420 Liter an. Typisch für einen SUV, ist die Ladekante hoch. Das Be- und Entladen erleichtert allerdings die sehr niedrige Stufe nach innen. Unter dem Ladeboden befinden sich außerdem Fächer für Ladekabel, Stecker etc. Vier stabile Metallösen und Taschenhaken runden die Maßnahmen im Kofferraum gelungen ab.

Doch es gibt noch eine Überraschung: Unter der Fronthaube befindet sich ein zusätzlicher Kofferraum mit 81 Litern Ladevolumen (bei Heckantrieb 100 Liter), in den problemlos ein Trolley passt. Alternativ bildet ein Einsatz verschiedene Fächer, um zum Beispiel das Ladezubehör für das Elektroauto gut geordnet unterzubringen. Da der vollständig mit Kunststoff ausgekleidete Laderaum in der Front wie die Megabox im Ford Puma ein Wasserabflussventil besitzt, lässt sich die Box mit einem Wasserschlauch leicht reinigen und eignet sich dadurch auch für schmutzige Sportgeräte, matschige Wanderschuhe oder die nasse Strandausrüstung.

Ford Mustang Mach-E - Fazit und Preis:

Jede Menge Fahrspaß, komfortabel und zugleich bestens für den Alltag gerüstet: Der neue Ford Mustang Mach-E bringt frischen Wind in das Segment der Elektro-SUV und weiß als durchdachter Allrounder richtig zu überzeugen. Erhältlich ist der Mach-E zu Preisen ab 46.900 Euro (Konfiguration mit 198 kW/269 PS, Heckantrieb, Standard-Batterie mit 68-kWh und bis zu 440 Kilometer Reichweite). Auf den ersten Blick nicht günstig. Aber dafür ist eine ziemlich umfangreiche Serienausstattung inklusive.

Technische Daten Ford Mustang Mach-E AWD mit Extended Range:

Länge x Breite x Höhe: 4,713 x 1,881 x 1,625 Meter (Breite mit Außenspiegeln 2,097 Meter)
Radstand: 2,984 Meter
Antriebsart: Allradantrieb
Leistung: 258 kW/351 PS
Maximales Drehmoment: 580 Nm
Getriebeart: 1-Gang-Automatik
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h (elektronisch limitiert)
Beschleunigung 0-100 km/h: 5,8 Sekunden
Batteriekapazität: 99 kWh brutto (88 kWh netto)
Durchschnittlicher Energieverbrauch (WLTP): 18,7 kWh/100 km
Maximale Reichweite (WLTP): 540 Kilometer
CO2-Emissionen: 0 g/km
Effizienzklasse Deutschland: A+
Leergewicht (nach EU mit Fahrer): 2.218 Kilogramm
Kofferraumvolumen: 402 - 1.420 Liter hinten, zusätzlich 81 Liter vorne
Preis: 62.900 Euro

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