Christian Vietoris: Spende und "Geschenk" für Mattias Ekström

, 27.06.2016

Christian Vietoris zeigt nach seinem verbalen Ausraster Reue und spendet 3.000 Euro - Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff überrascht mit einem "Geschenk"

Tolle Aktion von Christian Vietoris: Nachdem der Mercedes-Pilot am Samstag vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verdonnert wurde, weil er Mattias Ekström öffentlich als "Arschloch" bezeichnete, entschied er sich dazu, den gleichen Betrag freiwillig noch einmal zu spenden. So zahlt der 27-Jährige freiwillig noch einmal 3.000 Euro an die Aktion "Ein Herz für Kinder" und hofft, dass auch der DMSB seine Strafe an die Hilfsorganisation weiterleiten wird.

"Ich habe mein Interview danach nochmal gesehen und habe mir gedacht, dass es für Kinder das falsche Wort gewesen ist. Ich stehe nach wie vor zu der Aussage, aber ich akzeptiere die Strafe", erklärt Vietoris und ergänzt: "Ich kann die Strafe nachvollziehen, aber ich finde sie in Relation zu der Aktion von Spengler vor ein, zwei Jahren - als er den Mittelfinger in die Kamera gehalten hat - nicht unbedingt soviel schlimmer, dass es das Dreifache kostet."

2013 musste Bruno Spengler "nur" 1.000 Euro Strafe zahlen, weil er live im Fernsehen den Mittelfinger zeigte - kurioserweise übrigens ebenfalls in Richtung Ekström. "Vielleicht kann man mal eine Preisliste beim DMSB anfragen", lacht Vietoris und verrät: "Trotzdem habe ich auch viele positive Nachrichten auf Facebook und Instagram erhalten. Viele haben sich gefreut, dass man als Fahrer auch einmal Emotionen zeigt und sagt, was man gerade denkt."

"Das Wort an sich werde ich so im Interview aber wahrscheinlich nicht noch einmal benutzen", verrät er. Im Rennen am Sonntag wurde der Mercedes-Pilot übrigens selbst als Übeltäter auffällig: Für einen Schubser gegen Antonio Felix da Costa erhielt er eine Durchfahrtsstrafe. "Ich konnte ihn auf der Geraden nicht überholen und habe es dann in der Kurve versucht. Auf der Bremse bin ich ihm leicht hintendrauf gefahren", berichtet Vietoris.

Er selbst wertet die Aktion "50:50" und erklärt: "Ich glaube, da gab es schlimmere Aktionen im Rennen, die nicht bestraft wurden." Mit einem Lachen erklärt er: "Ich habe am Wochenende wohl keine Freunde beim DMSB gesammelt." Für Ekström gab es währenddessen noch ein besonderes "Präsent" von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, der ihm einen Comic aus der Reihe "Das Kleine Arschloch" mit persönlicher Widmung schenkte...

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