DTM-Finale 2015 Hockenheim: BMW-Stimmen zum Samstag

, 17.10.2015

Pole-Position und Podestplatz für Maxime Martin, Vorsprung in der Markenwertung ausgebaut: Die BMW-Bilanz des Samstags in Hockenheim

Dank des dritten Platzes für Maxime Martin und der Positionen sechs und sieben für Marco Wittmann und Tom Blomqvist in Hockenheim hat BMW seine Führung in der DTM-Herstellerwertung nach dem 17. von 18. Saisonrennen ausgebaut. Mit 583 Punkten beträgt der Vorsprung auf Audi vor dem letzten Lauf am Sonntag 56 Zähler. Mercedes liegt 63 Punkte zurück. Pascal Wehrlein löste Wittmann als Titelträger in der Fahrerwertung ab.

Die BMW-Stimmen zum Samstag

Jens Marquardt (BMW Motorsportdirektor): "Das war ein äußerst turbulentes Rennen. Es gab unglaublich viele Zwischenfälle. Für die Zuschauer war das sicher unterhaltsam, aber am Kommandostand wünscht man sich einen etwas ruhigeren Rennverlauf. Maxime Martin hatte einen super Start, konnte dann die Pace des Führenden aber nicht ganz mitgehen. Dennoch hat er einen guten dritten Platz erzielen können."

"Marco Wittmann fuhr ein tolles Rennen und konnte sich vom 16. noch auf den sechsten Platz vorarbeiten. Tom Blomqvist hat ebenfalls noch gute Punkte eingefahren, während Antonio Felix da Costa kurz vor Schluss auf Punktekurs liegend wegen eines defekten Frontsplitters noch nach hinten durchgereicht wurde. Jetzt haben wir für morgen noch ein großes Ziel: die Führung in der Herstellerwertung zu verteidigen. Dafür werden wir wie auch heute alles geben. Glückwunsch an Pascal Wehrlein zum Gewinn des Fahrertitels."

Maxime Martin: "Ich freue mich sehr, hier beim Finale auf dem Podium zu stehen. Natürlich will man das Rennen gewinnen, wenn man von der Pole-Position startet. Aber die Audis waren einfach einen Tick zu schnell für mich. Letztlich bin ich glücklich über die Punkte, die ich für das BMW Team RMG und für BMW in der Herstellerwertung geholt habe."

Marco Wittmann: "Leider ist das Qualifying nicht gut gelaufen, aber das Rennen war deutlich besser. Ich bin super durch die erste Runde gekommen und konnte letztlich zehn Plätze gutmachen. Damit hatte ich nicht unbedingt gerechnet. Deshalb war das ein sehr gutes Rennen mit wichtigen Punkten für das Team und für BMW. Glückwunsch an meinen Nachfolger Pascal Wehrlein. Er war in dieser Saison der konstanteste Fahrer und hat daher den Titel verdient. Ich werde aber nächstes Jahr sicher wieder angreifen."

Tom Blomqvist: "Ich hatte einen sehr guten Start und bin weit nach vorne gekommen. Nach der Safety-Car-Phase habe ich mich zunächst schwer getan, doch dann fand ich wieder meinen Rhythmus und konnte den siebten Rang und die wichtigen Punkte für BMW sicher ins Ziel bringen."

Antonio Felix da Costa: "Ich war eigentlich sicher auf dem achten Platz, doch dann bekam ich wegen einiger Beschädigungen an meinem Auto immer heftigere Vibrationen und konnte den Speed nicht mehr halten. Es ist natürlich sehr enttäuschend, dass ich mich deshalb nicht in den Punkterängen halten konnte."

Martin Tomczyk: "Das Rennen ging für mich sehr gut los. In den ersten Runden habe ich viele Plätze gutgemacht. Doch nach der Safety-Car-Phase konnte ich das Tempo nicht mehr mitgehen und bin zurückgefallen. Woran das lag, müssen wir mit Blick auf das Sonntagsrennen analysieren."

Timo Glock: "Ich hatte einen sehr schlechten Start und bin weit zurückgefallen. Ab dann war es natürlich schwierig, und ich steckte immer wieder in Zweikämpfen fest. Dann hat mich auch noch Edoardo Mortara umgedreht. Ich bin danach zwar noch weitergefahren, hatte aber Probleme mit den Bremsen. Das war auch der Grund, warum ich letztlich ins Kiesbett gerutscht bin."

Bruno Spengler: "Zu dem Rennen gibt es nicht viel zu sagen. Ich bin für einen aus meiner Sicht normalen Rennunfall bestraft worden. Es gab in diesem Rennen viele Zwischenfälle, die nicht geahndet wurden, meiner schon. Aber es ist wie es ist. Morgen ist ein neuer Tag."

Augusto Farfus: "Einige Fahrer haben es heute übertrieben. Es gab einfach zu viele Kollisionen und Unfälle. Ich hatte einen fantastischen Start, wurde dann aber von hinten getroffen. Als Gary Paffett vor mir seinen Unfall hatte, hatte ich einfach keinen Platz um auszuweichen. Ich habe ihn getroffen, und mein Rennen war damit auch zu Ende. Immerhin war die Performance des Autos ziemlich gut. Das macht Mut für den Sonntag."

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