Götz und Auer: Ansprüche steigen in zweiter DTM-Saison

, 16.02.2016

Die beiden Mercedes-Rookies Lucas Auer und Maximilian Götz gehen auch 2016 wieder in der DTM an den Start und wollen sich in ihrer zweiten Saison steigern

In der DTM-Saison 2015 gingen mit Lucas Auer und Maximilian Götz zwei Rookies für Mercedes an den Start. Auch 2016 stehen die beiden wieder im achtköpfigen Kader der Stuttgarter. Nachdem Götz und Auer in der vergangenen Saison die Plätze 22 und 23 in der Meisterschaft belegten, dürften die Ansprüche im zweiten DTM-Jahr steigen. Beide Piloten hoffen, durch die in der Saison 2015 gesammelte Erfahrung nun einen weiteren Schritt nach vorne machen zu können.

"Am Ende des Tages hat man immer ein gewisses Ziel im Kopf. Aber ich glaube, dass man die Latte - speziell in der DTM - normal halten sollte", erklärt Auer, der im vergangenen Jahr dreimal in die Punkte fahren konnte, vorsichtig. Highlight war seine Pole-Position beim Samstagsrennen auf dem Nürburgring und der folgende sechste Platz. In der Regel fand sich der Österreicher aber klar außerhalb der Top 10 wieder.

"Natürlich willst du das ein oder andere Mal auch vorne stehen", verrät Auer, der allerdings ergänzt, dass er vor der neuen Saison "keine großen Ansprüche" anmelden möchte. Ziel sei es vielmehr, 2016 konstante Top-10-Ergebnisse zu erzielen. "Wenn man das konstant macht, dann ist man auch schon weit vorne", erklärt der Österreicher. 2015 belegte Bruno Spengler beispielsweise Rang fünf in der Meisterschaft, obwohl er kein Rennen gewinnen konnte.

Maximilian Götz will derweil das Momentum mitnehmen, das er Ende der Saison 2015 aufbauen konnte. Auf dem Nürburgring belegte er die Ränge fünf und sechs, in Hockenheim folgte beim Saisonfinale ein weiteres Top-10-Ergebnis. Hätte er seinen Markenkollegen Pascal Wehrlein in dieser Saisonphase nicht im Kampf um den Titel unterstützten müssen, wären wohl sogar noch bessere Resultate möglich gewesen.

"Das wäre schon mal kein schlechter Einstand", erklärt Götz, der beim Saisonstart 2016 an seine gute Form anknüpfen möchte. Anschließend will er sich "langsam steigern." Der GT-Masters-Champion von 2012 erklärt: "Ein Podium oder einen Sieg einzufahren wäre natürlich ein Kracher. Es ist natürlich unser Ziel, aber ich fange erst einmal da an, wo ich aufgehört habe. Dann schauen wir weiter."

Bei Markenkollege Auer tut sich derweil noch eine andere Frage auf, die mit dem sportlichen Abschneiden nicht ganz so viel zu tun hat: Wie wird das neue Auto des Österreichers aussehen? 2015 stach der Neffe von Gerhard Berger mit einem pinken Mercedes aus der Masse heraus - und 2016? "Darüber kann ich noch nichts sagen, da habe ich noch keine Info. Ich hoffe aber, dass es wieder verrückt ist, denn das mag ich. Ich will auffallen", so Auer.

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