"Schwieriger" Norisring bleibt Bruno Spenglers Lieblingskurs

, 22.06.2016

Obwohl Bruno Spenglers letzter Sieg auf dem Norisring mittlerweile bereits fünf Jahre zurückliegt, zählt der BMW-Pilot den Kurs noch immer zu seinen Lieblingsstrecken

Kaum ein DTM-Pilot kennt das Podium am Norisring so gut wie Bruno Spengler. Achtmal schaffte es der Kanadier im "fränkischen Monaco" bereits auf das Podest - davon dreimal auf die oberste Stufe. Allerdings stammen die meisten Erfolge noch aus Spenglers Mercedes-Zeit. Seit seinem Wechselt zu BMW im Jahr 2012 waren auf seiner selbsternannten Lieblingsstrecke nur noch zwei dritte Plätze drin. Trotzdem hofft der 32-Jährige, dass er seine Statistik auch in diesem Jahr weiter aufbessern kann.

"Für mich ist der Norisring eine spezielle Geschichte. Dort habe ich 2006 meinen ersten DTM-Sieg geholt", erinnert sich Spengler zurück. "Da hat die Geschichte angefangen. Ich finde ihn sehr anspruchsvoll, obwohl es nur vier Kurven gibt. Man muss genau wissen, wo die Räder hin müssen, weil es sehr viele Bodenwellen gibt. Man darf sich keinen Fehler erlauben, weil dann sofort die Mauer kommt."

"Ich würde sagen, es ist meine Lieblingsstrecke in der Meisterschaft - auch von der Stimmung her. Die Fans sind dort immer sehr toll", schwärmt Spengler, der sich allerdings bewusst ist, dass es 2016 nicht einfach für ihn werden wird. "Die letzten Jahre waren für BMW etwas schwierig. Es ist eigentlich unsere Heimstrecke, und es wäre schon schön, dort einen BMW gewinnen zu sehen. Das wäre schon etwas ganz spezielles", weiß er.

"Aber ich glaube, wir haben noch etwas Arbeit vor uns, um uns auf einer Strecke wie dem Norisring zu verbessern. Wir hoffen, dass es mindestens so wie im vergangenen Jahr geht - vielleicht einen Tick besser. Aber ich erwarte allgemein schon ein schwieriges Wochenende für uns. Wie gesagt: Der Norisring war nie wirklich unsere Strecke. Aber alles ist immer möglich, wir sind gut vorbereitet."

Dass der Kurs lediglich über vier Kurven verfügt, kann man "von beiden Seiten sehen." Spengler erklärt: "Wenn du nur vier Kurven hast, und in einer dieser Kurven einen Fehler machst, dann ist er noch teurer als auf einer großen Strecke mit vielen Kurven. Wenn du da in einer Kurve einen kleinen Fehler machst, dann kannst du das in den anderen Kurven vielleicht wieder aufholen."

"Wenn auf dem Norisring eine Kurve nicht passt, dann ist sofort ein Zehntel weg, und du bist Zehnter oder Elfter. Das ist das Schwierige am Norisring", weiß der Kanadier aus einiger Erfahrung. In der Meisterschaft liegt Spengler aktuell nur auf Rang 17. Da käme ein kleines Erfolgserlebnis auf seiner Lieblingsstrecke natürlich gerade recht.

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