Absage für Gasly: Toro Rosso bestätigt Daniil Kwjat für 2017

, 22.10.2016

Kein Platz für Pierre Gasly: Toro Rosso hält an Daniil Kwjat fest und geht mit einer unveränderten Fahrerpaarung in die Formel-1-Saison 2017

Das Toro-Rosso-Team geht mit einer unveränderten Fahrerpaarung in die Formel-1-Saison 2017. Das hat der italienisch-österreichische Rennstall am Rande des Grand Prix der USA in Austin offiziell bekannt gegeben. Der Verbleib von Carlos Sainz im Team stand ohnehin schon länger fest. Nun wurde auch Daniil Kwjat bestätigt.

"In den letzten Rennen hat Daniil gezeigt, dass er wieder in Form ist", freut sich Teamchef Franz Tost über die Vertragsverlängerung. "Ich habe ihm immer gesagt, dass er seine Zukunft selbst in der Hand hat. Er hat sich gesteigert und die Leistungen gezeigt, die ihm das 2017er-Cockpit im STR12 sichern." Hätte man Kwjat vor die Tür gesetzt, wäre GP2-Junior Pierre Gasly der logische Nachfolgekandidat gewesen. Der Franzose bleibt nun in der Warteschleife.

"Das sind großartige Nachrichten", freut sich Kwjat. "Ich möchte mich bei Red Bull. Dr. Marko und dem ganzen Team für ihre Unterstützung und für ihr Vertrauen, seit ich zu Toro Rosso zurückgekehrt bin, bedanken. Ich bin sehr glücklich, in einem Team zu bleiben, das für mich wie ein Zuhause ist. Ich setze mir für 2017 große Ziele. Ich werde 200 Prozent geben und so hart wie immer arbeiten, das steht fest. Ich freue mich!"

Tost ist froh, die Fahrerpaarung für Toro-Rosso-Verhältnisse ungewöhnlich früh bekannt geben zu können: "In der Formel 1 gibt es so viele Neuerungen, auch mit unserem Wechsel des Motorenherstellers, sodass wir auf Fahrerseite Stabilität bevorzugen", sagt der Österreicher. "Was Carlos betrifft, spricht es Bände, wie viel wir von ihm halten, dass er 2017 schon seine dritte Saison für uns bestreiten wird."

Kwjat ist damit bei anderen Teams aus dem Rennen. Zuletzt wurde er von manchen Medien mit Force India und Renault in Verbindung gebracht, dort stehen jedoch andere Fahrer auf der Wunschliste weiter oben als der 22-jährige Russe. Sainz wiederum wollte eigentlich zu Renault wechseln. Wegen eines bestehenden Vertrags mit Red Bull hätte er dafür jedoch die Freigabe seines jetzigen Arbeitgebers benötigt.

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