Carmen Jorda: Formel 1 für Frauen wäre eine tolle Sache

, 03.04.2015

Susie Wolff ist dagegen, Lotus-Testfahrerin Carmen Jorda dafür: Warum sollte die Formel 1 nicht wie Fußball & Co. eine eigene Frauen-WM betreiben?

Während die von Bernie Ecclestone vorgeschlagene Formel-1-WM für Frauen vielerorts auf wenig Gegenliebe stößt (übrigens auch bei Rennfahrerinnen wie Susie Wolff), ist Carmen Jorda von der Idee begeistert. Die von Experten oftmals belächelte Lotus-Entwicklungsfahrerin findet, dass eine eigene Frauen-WM eine perfekte Plattform wäre.

"Die Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt", sagt sie in einem Interview mit 'Formula1.com'. "Es gibt Frauen mit besseren Jobs, mit eigenen Karrieren, die lange Zeit Männerdomänen waren. In den meisten Sportarten haben Frauen ihre eigenen Meisterschaften: Fußball, Tennis, Skifahren - nirgendwo treten Männer und Frauen gegeneinander an. Also stellt sich die Frage: Warum nicht auch eine Formel-1-WM für Frauen?"

Dann müssten sich Jorda, Susie Wolff und Co. auch nicht mehr den Vorwurf gefallen lassen, nur als optischer Aufputz für die Marketingabteilung in der Formel 1 zu sein. Warum die Sponsoren nicht explizit auf Frauen in der Formel 1 bestehen, glaubt Jorda zu wissen: "Weil sie alle vom Gewinnen träumen - und weil sie glauben, dass eine Frau in der Formel 1 nicht gewinnen kann. Da wäre eine Frauen-WM die richtige Antwort. Und es gibt da durchaus prominente Fürsprecher!"

Sie selbst habe schon immer davon geträumt, eines Tages Formel 1 zu fahren. Allerdings kam sie in der GP3 nie über einen 28. Gesamtrang hinaus. Trotzdem behauptet sie, neben Lotus noch von einem anderen Team ein Angebot vorliegen gehabt zu haben. Welches das war, will sie aber nicht verraten: "Ein anderes eben, aber den Deal haben wir mit Lotus gemacht. Denn das war eine wirklich gute Option."

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