Formel 1 Brasilien 2016: Hamilton Schnellster, Rosberg Dritter

, 11.11.2016

Lewis Hamilton stellt beim WM-Matchball von Nico Rosberg in Sao Paulo auf 1:0, Rosberg legt aber bei den Longruns-Tests das beste Tempo vor

Lewis Hamilton möchte den Grand Prix von Brasilien unbedingt gewinnen, um seine WM-Chancen gegen Nico Rosberg zu wahren, und im ersten Freien Training in Sao Paulo legte er diesbezüglich einen guten Start hin. Denn der noch amtierende Weltmeister sicherte sich in der 90-minütigen Session die Bestzeit.

1:11.895 Minuten benötigte Hamilton in seinem schnellsten von 32 Versuchen für eine Runde im Autodromo Jose Carlos Pace. Damit war er um 0,096 Sekunden schneller als Max Verstappen (Red Bull) und distanzierte Rosberg sogar um 0,230 Sekunden. Allerdings begnügte sich Rosberg auch mit 26 Runden. Zum Vergleich: 2015 hatte Rosberg eine Freitags-Gesamtbestzeit von 1:12.385 Minuten aufgestellt (und später das Rennen gewonnen).

Als am Ende der Session Longruns getestet wurden, war dann übrigens Rosberg am schnellsten, mit Zeiten unter 1:16 Minuten. Am nächsten an Mercedes dran waren unter diesen Bedingungen die Red Bulls: "Red Bull ist über die Distanz sicherlich ein Gegner, obwohl sie auf den Geraden viel verlieren", analysiert Formel-1-Experte Marc Surer. "Mit vollen Tanks hat man deutlich gesehen, dass der letzte Sektor ein Powersektor ist."

Daniel Ricciardo (Red Bull/+0,476), Valtteri Bottas (Williams/+1,234), Sergio Perez (Force India/+1,394) und Nico Hülkenberg (Force India/+1,398) sicherten sich die Positionen vier bis sieben, noch vor Lokalmatador Felipe Massa (Williams/+1,423). Sebastian Vettel (9./Ferrari/+1,672) war im Renntrimm etwas schneller unterwegs als auf die schnelle Einzelrunde gesehen. Ein Dreher am Ende der Session blieb ohne Folgen.

Das Kräfteverhältnis einzuschätzen, ist nach den ersten eineinhalb Stunden aber schwierig. Mercedes scheint klar erste Kraft zu sein, aber dahinter könnte es noch zu Verschiebungen kommen. Williams wurde beispielsweise nicht so stark erwartet, Ferrari hingegen sehen die Experten letztendlich doch weiter vorne. Hinzu kommt, dass das Wetter heute noch stabil ist, spätestens ab morgen aber Regen vorhergesagt wird.

Zum Einsatz kamen am Freitagmorgen übrigens auch zwei Freitagsfahrer: Charles Leclerc (+3,496) drehte im Gutierrez-Haas 27 Runden; Sergei Sirotkin (+3,905) im Magnussen-Renault rollte einmal mit technischen Problemen an die Box zurück. Die beiden wurden 21. und 22. Einen Reifenschaden gab's bei Daniil Kwjat (12./Toro Rosso/+2,195). Den Russen kostete das die letzte halbe Stunde des Vormittagstrainings in Interlagos.

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