Formel 1 Kanada 2017: Hamilton im Qualifying-Krimi auf Pole

, 10.06.2017

In einem packenden Qualifying-Krimi sicherte sich Lewis Hamilton die Pole-Position zum Großen Preis von Kanada in Montreal vor Sebastian Vettel und Valtteri Bottas

Der Große Preis von Kanada gehört zu den Favoriten des Formel-1-Fahrerlagers. Der Kurs in Montreal mit seinen zahlreichen Schikanen und nahestehenden Betonmauern ist schnell und anspruchsvoll und die Rennen legendär für ihre unerwarteten Rennverläufe und Zwischenfälle. Eine Safety-Car-Phase ist auf dem Circuit Gilles Villeneuve keine Seltenheit.

Wie immer gilt: Wer am Start ganz vorne steht, hat nicht nur die beste Ausgangslage im Rennen für die Fahrt in Richtung Sieg, sondern auch die beste Chance, sich aus möglichem Chaos in der ersten Startrunde heraushalten zu können. Den Kampf um die Pole-Position konnte am Ende bei Temperaturen von unerwartet wenigen 22 Grad Celsius Lewis Hamilton für sich entscheiden. Der Brite realisierte eine Bestzeit von 1:11.459 Minuten und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf und zieht mit der 65. Pole mit Ayrton Senna gleich.

Der zweite Gang ging mit 0,330 Sekunden Abstand an Sebastian Vettel im Ferrari vor Valtteri Bottas im zweiten Mercedes (+0,718) vor Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari (+0,793) und Max Verstappen im Red Bull (+0,944).

Die Top 10 komplettierten Daniel Ricciardo (Red Bull; +1,098), Felipe Massa (Williams; +1,399), die beiden Force Indias von Sergio Perez (+1,559) und Esteban Ocon (+1,676) sowie Nico Hülkenberg im Renault (+1,812).

Am Ende des ersten Qualifying-Durchgangs mussten die Fahrer auf den Positionen 16 bis 20 vorzeitig aussteigen: Stoffel Vandoorne (McLaren), Lance Stroll (Williams), Kevin Magnussen (Haas) sowie das Sauber-Duo um Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein. Letzterer setzte sein Auto in den Schlussminuten vor der ersten Kurve etwas zu weit rechts, geriet neben die Strecke und drehte sich vom Kurs. Der Deutsche krachte mit seinem Sauber rückwärts in die Streckenbegrenzung - der Heckflügel und die Hinterradaufhängung gingen zu Bruch.

Nach Teil zwei schieden die Autos auf den Rängen elf bis 15 aus: Daniil Kwjat, der im Toro Rosso in der neunten Kurve hinten rechts anschlug, Fernando Alonso (McLaren), Carlos Sainz (Toro Rosso), Romain Grosjean (Haas) sowie Jolyon Palmer (Renault).

Ausführlicher Bericht folgt an dieser Stelle in Kürze

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