Honda: Parallele Entwicklungen sollen Jagd beschleunigen

, 09.09.2016

McLaren soll dank eines weiteren Fortschritts von Honda weiter vorankommen: Drei Token 2016 werden noch eingesetzt, Technologiesprung zur Saison 2017

Mit umfangreichen Updates hat sich McLaren-Honda wieder in das stabile Mittelfeld der Formel 1 vorangearbeitet. Sogar auf der Highspeed-Strecke von Monza, auf der maximale Motorleistung gefragt ist und Stärken und Schwächen der Antriebe deutlich zur Geltung kommen, war die britisch-japanische Mannschaft dank neuer Teile von Honda recht konkurrenzfähig. Das jüngste Update soll nicht das letzte in der Saison 2017 sein. Zum Heimspiel in Suzuka will man einen weiteren Schritt machen.

"Wir haben noch drei Token übrig, es sind noch sieben Rennen zu fahren und wir brauchen definitiv noch ein neues Aggregat für die weiteren Wettbewerbe. Wir haben also eine gute Chance, noch eine weitere Ausbaustufe zu bringen", sagt Honda-Formel-1-Boss Yusuke Hasegawa. "Im Moment planen wir ein Update für den Verbrennungsmotor." Man will noch im Verlauf dieses Jahres den Anschluss an die Konkurrenz von Ferrari und Renault finden, im kommenden Jahr dann Mercedes attackieren.

"Wir haben seit Beginn dieses Jahres eine komplett eigenständige Mannschaft, die sich um die Entwicklung für 2017 kümmert", sagt der Japaner in der spanischen Sportzeitung 'AS'. Dieses neu zusammengestellte Team tausche sich jederzeit mit den Kollegen aus, die am diesjährigen Aggregat arbeiten. Im Fokus hat man jedoch einen Technologiesprung. Auch Honda will 2017 mit einem TJI-System (Turbulent Jet Ignition) arbeiten. Mercedes hatte TJI 2014 eingeführt, Ferrari (2015) und Renault (2016) folgten diesem Ansatz.

Mit Hilfe einer Vorverbrennungskammer wird dafür gesorgt, dass alle Zylinder jederzeit mit optimaler Leistung laufen, bei jeder Last und Drehzahl. Das TJI-System kommt in vereinfachter Form seit Jahrzehnten bei Dieselmotoren zum Einsatz. "Als ein großer Motorenhersteller schauen wir uns natürlich alle möglichen Technologien an. TJI ist eine davon", bestätigt Hasegawa. "Das könnte eine Option für die Zukunft sein, aber wir haben diesbezüglich noch keine finale Entscheidung getroffen."

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