Max Verstappen: Strafen verhindern echtes Racing

, 20.12.2015

Max Verstappen kritisiert das Strafpunktesystem der Formel 1: "Sie sollten uns nicht vom Rennfahren abhalten"

Für Toro-Rosso-Pilot Max Verstappen werden in der Formel 1 zu viele Strafen ausgesprochen. Das verhindere echtes Racing und es sei nicht im Sinne der Fans, wenn Piloten vor einem Überholversuch zweimal nachdenken müssten, ob sie einen Angriff riskieren oder nicht, meint der Niederländer. "Es ist schade, sie sollten uns nicht vom Rennfahren abhalten", so Verstappen gegenüber 'Autosport'. "Ich glaube nicht, dass die Fans sehen wollen, dass ich mich aus Angst, jemanden zu berühren, bei Überholversuchen zurückhalte."

Doch genau das muss Verstappen bei den ersten Rennen der Saison 2016 tun. Zwar wurde er vom Automobilweltverband FIA 2015 als "Überholer der Saison" geehrt, doch da die Angriffe des 18-Jährigen in diesem Jahr auch einige Male schief gingen, droht Verstappen eine Rennsperre. Diese tritt automatisch in Kraft, wenn ein Fahrer innerhalb von zwölf Monaten zwölf Strafpunkte erhält.

Davon ist Verstappen nach seiner Kollision mit Romain Grosjean beim Grand Prix von Monaco und zwei separaten Zwischenfällen beim Saisonfinale in Abu Dhabi nur noch vier Punkte entfernt. Bis zum Mai des nächsten Jahres muss sich der Toro-Rosso-Pilot daher zurückhalten, denn weitere Punkte möchte er nicht kassieren.

"Bei den ersten Rennen muss ich vorsichtig sein", sagt Verstappen, der jedoch verspricht: "Ich werde weiter versuchen, Leute zu überholen." In diesem Zusammenhang fordert er auch, das aktuelle System der Strafpunkte in der Formel 1 zu überdenken. "Vielleicht kann man es irgendwie anders regeln als mit Strafpunkten oder einer Rennsperre, vielleicht mit einem Bußgeld. Das tut auch weh, ist aber etwas anderes als eine Rennsperre, die sich nachteilig auf die Karriere auswirken kann."

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