Veranstalter: Italien-Grand-Prix über 2016 hinaus sicher

, 19.12.2015

Dank der Hilfe des nationalen Automobilklubs: Monza will sich noch im Dezember mit Bernie Ecclestone einigen - Vertragslaufzeit unklar

Das Bangen um eines der traditionsreichsten Rennen im Formel-1-Kalender hat ein Ende: Wie Organisationschef Ivan Capelli 'Motorsport-Total.com' bestätigt, wird der Vertrag der Rennbahn in Monza mit Bernie Ecclestone in den kommenden Tagen auf Grundlage einer Gesetzesnovelle in Italien verlängert. Möglich wird die Rettung des Grand Prix durch eine Änderung des rechtlichen Status der Automobilklubs, was den Veranstaltern neue finanzielle Mittel zugänglich macht.

Capelli erklärt, dass der nationale Verband einsteigt und einen Teil der Promotergebühr zahlt: "Es wird einen Vertrag zwischen dem Italienischen Automobilklub (ACI) sowie dem Mailänder Automobilklub (ACM) geben." Offenbar kommt das Geld aus Rom, denn der Ex-Formel-1-Pilot spricht von "guten Verbindungen" des ACI-Präsidenten Angelo Spicchi Damiani zur Regierung, die den Deal möglich gemacht hätten. Zuletzt hatte sich auch Italiens Ministerpräsident stark gemacht.

Ein neuer Vertrag gilt ab 2017. Über die Laufzeit wird verhandelt, wahrscheinlich wird sie sich auf fünf bis zehn Jahre belaufen. Um das 100-jährige Streckenjubiläum mit der Formel 1 zu zelebrieren, müssten die Italiener bis mindestens 2022 zeichnen und haben das wohl auch vor. Monza plant außerdem, die Tribünen zu modernisieren und die Sicherheit der Zuschauer zu verbessern. Auch an die schwierige Parksituation im Königlichen Park werde Hand angelegt, verspricht Capelli.

Laut Capelli steht auch ein Rennen der Superbike-WM ab 2017 in Aussicht, wofür jedoch weitere bauliche Maßnahmen notwendig sind. "Wir müssen zuerst an die Formel 1 denken, dann sehen wir weiter", fordert er. Monza gilt als Traditionsstation im Rennkalender der Königsklasse und war mit Ausnahme einer Umbaupause im Jahre 1980 immer die Heimat des Italien-Grand-Prix.

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