Nach Freitagstraining: Fernando Alonso wollte doch fahren!

, 02.04.2016

Bei Meetings am Freitagabend beobachtet: Fernando Alonso bekam durch die starke McLaren-Performance offenbar Lust, doch in Bahrain zu fahren

Nach der Untersuchung durch die FIA-Ärzte am Donnerstag wurde entschieden, dass Fernando Alonso nicht am Grand Prix von Bahrain teilnehmen wird. Der McLaren-Fahrer hat zwar seinen beim Horrorcrash in Australien erlittenen Pneumothorax inzwischen überstanden, doch die immer noch gebrochenen Rippen könnten unter Umständen seine Lunge verletzen. Dieses Risiko wollte am Donnerstag niemand eingehen.

Doch am Freitagabend, als Teamkollege Jenson Button sensationell Platz drei erobert hatte und vom "besten Tag seit Jahren" sprach, schien Alonso offenbar die Lust zu packen. "Ich bin mir sicher, dass es seinen Rippen jetzt schon viel besser geht", grinste Button - und traf damit voll ins Schwarze. Denn wie spanische Medien übereinstimmend berichten, startete Alonso am Freitagabend einen erneuten Versuch, doch noch an Qualifying und Rennen teilnehmen zu können.

Gemeinsam mit Teamchef Ron Dennis ging er demnach zu einem Meeting im Race-Control-Tower, wo er sich mit Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone und FIA-Chefarzt Jean-Charles Piette traf. Nach zwei Tagen in Bahrain, unter Betreuung seines langjährigen Physiotherapeuten Fabrizio Borra, fühlte sich Alonso erstmals wieder relativ gut und er spürte auch kaum noch Schmerzen, sodass er sich für einen Renneinsatz bereit fühlte.

Alonso wurde von den spanischen Medien dabei beobachtet, wie er nach dem Meeting im Race-Control-Tower in der McLaren-Hospitality noch mit dem Teamarzt sprach. Aber an der dringenden Empfehlung der FIA ändert sich nichts: Eine Teilnahme am Grand Prix von Bahrain wäre höchst unvernünftig und könnte im schlimmsten Fall folgenschwere Verletzungen der Lunge nach sich ziehen. Das sah letztendlich auch Alonso ein.

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