"Regenbogen-Parade": Lauda lästert über pinken Force India

, 24.03.2017

Niki Lauda leistet sich im österreichischen Fernsehen einen fragwürdigen Kommentar: Force India "als Safety-Car auf der Regenbogen-Parade"

Als Force India die neue Lackierung des VJM10 in der Vorwoche präsentiert hat, spalteten sich die Meinungen. Aus der grauen Maus wurde ein rosaroter Blickfang. Für manch einen Puristen scheint die Farbgebung doch etwas gewöhnungsbedürftig zu sein. Niki Lauda ließ sich im österreichischen Rundfunk nun zu einer politisch fragwürdigen Aussage über das Gefährt hinreißen.

Im Interview mit dem 'ORF' meint der Mercedes-Team-Aufsichtsratschef: "Es sticht zuerst einmal ins Herz meiner Tochter Mia. Sie hat die Prinzessin Lillifee in der gleichen Farbe. Gleichzeitig könnte man das Auto als Safety-Car bei der Regenbogen-Parade verwenden." Die Regenbogen-Parade ist eine Demonstration, um gegen die Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender-Personen Stellung zu beziehen. Um die Situation live auf Sendung zu retten, meinte Kommentator Ernst Hausleitner während der Übertragung des zweiten Trainings: "Jetzt sollten wir das Ganze wieder in den politisch korrekten Bereich bringen."

Hintergrund zur Farbänderung des Boliden: Der österreichische Konzern BWT ist als Sponsor beim Team eingestiegen. Die Spezialisten im Bereich Wasseraufbereitung waren zuvor bereits in der DTM aktiv und sind nun in aller Munde im Formel-1-Paddock. "Die österreichische Firma weiß, was sie tut. Vom Werbewert her ist das voll aufgegangen", muss Lauda dann auch anerkennend zugeben.

Sogar die Force-India-Piloten selbst halten sich beim Thema "Pink Panther" zurück. "Ich weiß nicht, ob es schön aussieht, aber ich bin auf jeden Fall stolz, in diesem Auto sitzen zu dürfen", kommentiert Sergio Perez. Neuzugang Esteban Ocon wird noch konkreter: Er fühlt sich nicht "schön in pink". "Es ist kein schönes Auto, aber ein starker Herausforderer", so der 20-Jährige.

Auch das McLaren-Team hat die Lackierung ihres Boliden für 2017 etwas abgeändert. Der Renner von Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne ist orange-schwarz lackiert. McLaren-Boss Zak Brown wurde auf den Sponsorendeal von Force India angesprochen. Hätte auch McLaren umlackiert? "Nicht für die Geldsumme, die sie dafür bekommen haben", meint der Manager.

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