Williams akzeptiert Massa-Disqualifikation aus Kostengründen

, 19.11.2015

Warum Williams gegen die Disqualifikation von Felipe Massa bei dessen Heimrennen in Brasilien nun doch nicht in die Berufung geht, obwohl man angeblich Beweise hat

Williams wird nun doch nicht gegen die Disqualifikation von Felipe Massa bei dessen Heimrennen in Brasilien in die Berufung gehen. Das ist nach Ablauf der 96 Stunden klar, die das Team dafür Zeit gehabt hätte. Damit akzeptiert Williams, dass Massa seinen achten Platz wegen zu hoher Reifentemperaturen beim Rennstart verliert.

"Obwohl wir mit dem Ausschluss nicht einverstanden sind und glauben, genügend Beweise zu haben, um das Urteil anfechten zu können, werden wir nicht in die Berufung gehen", erklärt das Team in einer Mitteilung. Dafür gäbe es auch wirtschaftliche Gründe: "In Anbetracht des finanziellen Klimas des Sports und der Tatsache, dass die Entscheidung die Platzierung des Teams in der Konstrukteurs-WM nicht beeinflussen würde, hat es entschieden, dass dies unnötige Kosten verursachen würde."

Williams liegt in der Konstrukteurs-WM 75 Punkte vor Red Bull auf Platz drei. Ferrari ist mit einem Vorsprung von 148 Zählern außer Reichweite. Abgesehen von den Gerichtskosten wolle man sich auch auf die Saison 2016 konzentrieren. Ein Anhörungstermin wäre aber vermutlich erst nach Saisonende verfügbar.

Williams hatte nach dem Rennen darauf verwiesen, dass die Reifentemperatur bei Massa nach den eigenen Daten nicht 137, sondern weniger als 107 Grad Celsius betrug. Das habe man mittels drei unabhängiger Sensorenmessungen festgestellt. Die von Pirelli festgelegte Obergrenze liegt bei 110 Grad Celsius. Die FIA erklärte die Williams-Daten als nichtig, weil man nur die selbst erhobenen Werte akzeptiert.

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