Red-Bull-Nachwuchskader: Gasly geht nach Japan

, 18.01.2017

Red Bull hat seine Pläne für 2017 bekannt gegeben: Pierre Gasly begibt sich auf die Spuren von Stoffel Vadoorne in der Super Formula - Zwei Neue im Kader

Mit fünf Förderkandidaten wird Red Bull in die Saison 2017 gehen und diese in diversen Formelserien an den Start bringen. Allen voran wird Pierre Gasly in der japanischen Super Formula geparkt. Damit geht der amtierende GP2-Meister den Weg von Stoffel Vandoorne, der 2016 die Meisterschaft als bester Honda-Pilot auf Gesamtrang vier mit zwei Saisonsiegen abschloss. Gasly trifft in Japan auf Größen wie den ehemaligen Formel-1-Fahrer Kazuki Nakajima oder WEC-Star Andre Lotterer.

"Das ist eine große Herausforderung für mich und genau das liebe ich", sagt der 20-Jährige. "Japan ist sehr speziell. Ich bin im Rahmen meiner Arbeit für Red Bull 2015 beim Großen Preis von Japan gewesen und weiß somit, was mich erwartet. Es wird sehr anders werden; ich habe keinerlei Erfahrung mit dem Auto und kenne die Strecken ebenso wenig wie die japanische Kultur, Philosophie und ihre Art zu arbeiten. Es ist einfach alles anders." Gasly bleibt zudem dritter Fahrer beim Red-Bull-F1-Team.

Red Bull hält neben Gasly an zwei weiteren Piloten im Programm fest: Niko Kari wird in die GP3 gehen, Richard Verschoor in der Formel Renault 2.0 sein Können unter Beweis stellen. Aus dem Programm raus sind hingegen Formel-3-Pilot Sergio Sette Camara und der Australier Luis Leeds, der vergangenes Jahr in der britischen Formel 4 unterwegs gewesen ist.

Es bleibt allerdings bei fünf Fahrern, da Red Bull mit Daniel Ticktum und Neil Verhagen zwei neue Fahrer ins Aufgebot holt. Ticktum machte 2015 mit einer wahnsinnigen Aktion auf sich aufmerksam, als er hinter dem Safety-Car eine Reihe von Autos überholte, um seinen Meisterschaftsrivalen aus dem Rennen zu befördern. Nachdem er seine Sperre abgesessen hat, fährt er ein weiteres Jahr unter Bewährung, konnte Red Bull aber von seinen Qualitäten überzeugen.

Verhagen dominierte die amerikanische Nachwuchsserie F1600 im vergangenen Jahr nach Belieben. Beide Bullen-Neulinge werden kommendes Jahr gemeinsam mit Verschoor Formel Renault 2.0 fahren.

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