BMW präsentiert den M6 GT3 auf der IAA

, 05.08.2015

Nach Abschiedssieg des BMW Z4 GT3 in Spa-Francorchamps: Weitere Details zum Nachfolgemodell BMW M6 GT3 stehen fest

Nachdem der BMW Z4 GT3 seinen letzten großen Auftritt beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps mit einem Sieg gekrönt hat, steigt bei BMW-Motorsport und seinen Kundenteams die Vorfreude auf den BMW M6 GT3. Ab 2016 wird er das neue Aushängeschild der Marke im GT-Sport sein und in vielen Rennserien weltweit um Siege und Titel kämpfen. Das Fahrzeug bietet Rennsport-Technologie pur: In den BMW M6 GT3 flossen viele Erkenntnisse aus Werksprojekten von BMW-Motorsport ein - bei gleichzeitiger Kostenorientierung für den Kunden.

Pünktlich zum "Finale furioso" des Z4 GT3 in den belgischen Ardennen stehen neue Details zu seinem Nachfolger fest. Der M6 GT3 wird die Messlatte in Sachen Performance noch einmal höher legen, während die Einsatzkosten im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich niedriger liegen. Für den Nettopreis von 379.000 Euro können interessierte Kundenteams das Fahrzeug ab dem 15. September 2015 bestellen. An diesem Tag wird der BMW M6 GT3 im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main auch zum ersten Mal ohne Tarnfolie im Renndesign zu sehen sein.

Der Fahrzeug-Preis für Kunden in Nordamerika wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. "Die Festlegung des Preises für den BMW M6 GT3 und die Bekanntgabe des offiziellen Verkaufsstarts am 15. September sind weitere wichtige Schritte auf dem Weg zum ersten Renneinsatz im kommenden Jahr", sagt BMW Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Nach wie vor liegen wir bei der Entwicklung unseres neuen Aushängeschilds im GT-Sport voll im Plan. Auf die Basisarbeit in den vergangenen Monaten folgt nun der Feinschliff, schließlich ist es unser Anspruch, unseren Kunden ein von Beginn an konkurrenzfähiges Fahrzeug zur Verfügung zu stellen."

Bei der Performance macht der BMW M6 GT3 keine Kompromisse: Der 4,4-Liter-V8-Motor mit M TwinPower Turbotechnologie, der gegenüber dem Serienmotor nur geringfügig verändert wurde, leistet je nach Einstufung bis zu 585 PS. Dabei wiegt das komplette Fahrzeug mit seiner selbsttragenden Stahlkarosserie, der eingeschweißten Sicherheitszelle nach FIA-Norm, der Kohlefaser Crashstruktur an der Front sowie dem CFK-Crashelement im Heck weniger als 1.300 Kilogramm.

Auch hinsichtlich Fahrbarkeit, Ergonomie und Sicherheit setzt der BMW M6 GT3 neue Maßstäbe und ist schon jetzt auf das GT3-Reglement von 2016 und darüber hinaus ausgelegt. Zudem ist der M6 GT3 der wirtschaftlichste GT-Sportwagen, den BMW je gebaut hat. So werden die Einsatzkosten im Bereich Antriebsstrang circa 30 Prozent niedriger sein als noch beim Z4 GT3. Bereits in der Entwicklung wurde großen Wert darauf gelegt, dass auch bei den Ersatzteilen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erreicht wird.

"Bei unseren letzten Tests hat mich die Fahrbarkeit des BMW M6 GT3 wirklich begeistert", sagt Andy Priaulx, einer jener BMW-Werksfahrer, die das Fahrzeug auf der Teststrecke kontinuierlich optimiert haben. "Es ist ein großer Fortschritt im Vergleich zum Z4 GT3 - und wir haben zuletzt in Spa gesehen, dass dieses Auto bereits auf einem sehr hohen Niveau unterwegs ist. Die Entwicklungskurve beim M6 GT3 ist unglaublich, die Zuverlässigkeit und die Performance sehen sehr vielversprechend aus. Der M6 GT3 hat großes Potenzial. Ich kann es kaum erwarten, mein erstes Rennen damit zu bestreiten."

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