Honda: In Schanghai soll endlich der Sieg her

, 08.10.2014

Nach dem Dreifach-Sieg im Vorjahr will Honda in Schanghai den ersten WTCC-Sieg im Jahr 2014 einfahren - Frust nach enttäuschendem Peking-Wochenende

Seit dem Rennwochenende in Peking ist Honda in der WTCC in einer misslichen Lage. Nachdem Rob Huff den ersten Sieg für Lada eingefahren hat, ist der Civic das einzige TC1-Auto, welches in dieser Saison noch kein Rennen gewonnen hat. Das soll sich am kommenden Wochenende in Schanghai endlich ändern. "Ich will dem Civic unbedingt seinen ersten Sieg bescheren", lautet Gabriele Tarquinis Kampfansage.

Nach intensiven Tests war das JAS-Team zuversichtlich nach China gereist, und in den freien Trainings stellte Tiago Monteiro mit Bestzeiten das verbesserte Potenzial des Civic unter Beweis. Doch im entscheidenden Abschnitt der Qualifikation fiel der Portugiese dann zurück und landete nur auf Position elf, von der aus in den Rennen nicht viel nach vorne ging.

Teamkollege Tarquini erreicht zwar Q3 und verpasste dort nur knapp die Pole-Position, konnte diese gute Ausgangsposition im Rennen aber auch nicht in ein entsprechendes Ergebnis umsetzen. Im ersten Rennen musste er sein Auto an der Box abstellen, nachdem er Trümmerteile überfahren hatte, in Lauf zwei kam er nicht über Position zehn hinaus. "Wir müssen uns ansehen, was da schief gelaufen ist, denn es waren großartige Resultate möglich, welche die Konkurrenzfähigkeit des Civic bestätigt hätten", sagt Teamchef Alessandro Mariani.

Schon am kommenden Wochenende hat Honda die Möglichkeit zu Rehabilitation. Der Grand-Prix-Kurs von Schanghai sollte dem Civic nach Einschätzung von Tarquini liegen. "Schanghai ist eine Strecke mit schnellen Kurven und harten Bremszonen. Und da unser Chassis, der Motor und die Abstimmung passen - immerhin habe ich am vergangenen Wochenende nur knapp die Pole-Position verpasst -, sollten wir in der Lage sein, unsere Fortschritte zu bestätigen", sagt der Italiener.

Das war zumindest im vergangenen Jahr der Fall, als Monteiro, Tarquini und Norbert Michelisz (Zengö) Honda im zweiten Rennen einen Dreifachsieg bescherten - damals allerdings mit einem anderen Auto als in dieser Saison.

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