Macht Mehdi Bennani in Schanghai den Privattitel klar?

, 20.09.2016

Mehdi Bennani kann in Schanghai den Titel in der WTCC-Trophy holen, doch das genügt dem Marokkaner an diesem Wochenende nicht

Mehdi Bennani kann am Wochenende in Schanghai bereits vorzeitig den Gewinn der WTCC-Trophy für Privatfahrer eintüten. Ein starkes Wochenende beim WTCC-Rennen von China (23. bis 25. September) könnte ihn zum Meister der Privatiers machen, sollte er Schanghai mit 23 Punkten Vorsprung auf seinen Sebastien-Loeb-Teamkollegen Tom Chilton verlassen.

Aktuell liegt der Privatier von Citroen, 2016 achtmaliger Wertungssieger der WTCC-Trophy, 20 Zähler vor dem Briten Chilton. "Wir werden wie immer versuchen, die besten Plätze zu erreichen und unser Bestes zu geben", sagt Bennani. "Unsere Führung in der WTCC-Trophy zu behaupten, reicht nicht - wir wollen auch performen. Hoffentlich wird es ein positives Wochenende, aber es gibt keinen Grund, wieso es anders sein sollte."

Indem er 2014 das zweite Rennen in Schanghai gewann, wurde Bennani der erste arabische Fahrer, der einen Sieg bei einem Motorsport-Weltmeisterschaftsrennen der FIA einfahren konnte. "Das Wochenende war aus vielen Gründen historisch, aber persönlich erinnere ich mich am meisten an den ersten Sieg", sagt Bennani. "Es ist eine wahre Freude, wieder zurück an diese Strecke zu kommen. Ich liebe sie einfach und kenne sie gut. Ich habe hier schon in der Formel BMW gewonnen. Die Strecke ist breit und kombiniert diverse Geraden mit starken Bremszonen, was viele Überholmöglichkeiten bietet. Ich denke, dass sie dem C-Elysee ziemlich gut liegen sollte."

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