WTCC Slovakiaring: Der Weltmeister schlägt zurück

, 20.06.2015

Nach seinem Abflug am Freitag fährt Jose-Maria Lopez (Citroen) am Samstag fehlerfrei zur Trainingsbestzeit - Rob Huff im Lada erneut vorn dabei

Jose-Maria Lopez (Citroen) ist mit einer Bestzeit in den Samstag am Slovakiaring gestartet. Der Tourenwagen-Weltmeister von 2014 eröffnete den Tag am sechsten Rennwochenende der WTCC-Saison 2015 mit 2:05.201 Minuten und war damit etwa zwei Zehntel langsamer als die Topzeit von Rob Huff (Lada) in der Testsession am gestrigen Nachmittag. Huff bestätigte seine Form als Zweiter.

Der WTCC-Champion von 2012 hatte mit 2:05.917 Minuten zunächst für die erste Richtzeit gesorgt, ehe er von Lopez unterboten wurde. Und damit war die Zeitenjagd im 30-minütigen ersten Freien Training auf dem 5,9 Kilometer langen Slovakiaring auch schon vorbei und Huff blieb mit 0,716 Sekunden Rückstand auf Lopez Zweiter - allerdings in einem im Vergleich 60 Kilogramm leichteren Auto.

Aufgrund der Gewichtssituation und der bisherigen Ergebnisse zählt Huff in der Slowakei zu den Favoriten, wie auch Lopez bestätigt. "Rob sieht stark aus", meint der WM-Spitzenreiter. Er selbst sei erleichtert, "wieder in Form" zu sein. "Nach gestern hatte ich mir aufgrund meines Fehlers noch Sorgen gemacht. Es war gut, gleich zurückzuschlagen. Ich bin zufrieden, muss mich hier aber noch weiter steigern."

Platz drei ging am Vormittag an Qing-Hua Ma (Citroen) vor Jaap van Lagen (Lada) und Gabriele Tarquini (Honda). Als Sechster war Norbert Michelisz (Zengö-Honda) in 2:06.360 Minuten der bestplatzierte Privatfahrer. Auf den weiteren Top-10-Positionen klassierten sich Yvan Muller (Citroen), Tiago Monteiro (Honda), Tom Chilton (ROAL-Chevrolet) und WTCC-Neuling Nestor Girolami (Nika-Honda).

Überraschend viel Rückstand hatte Vorjahressieger Sebastien Loeb (Citroen) auf Position 14. Er verlor mehr als 1,6 Sekunden auf seinen Teamkollegen Lopez. Enttäuschend verlief das Training auch aus der Sicht der Chevrolet-Piloten: Mit Ausnahme von Chilton lagen sämtliche Fahrer dieser Marke auf den Plätzen 13 bis 19, unterbrochen nur von Loeb.

Chilton leistete sich übrigens den größten Schnitzer der Session: Zwölf Minuten vor Schluss feuerte er sein Auto ins Kiesbett und musste aufhören - nach einem Reifenschaden, wie er erklärt. Alle weiteren Fahrfehler wirbelten zwar Staub auf, doch die betreffenden Piloten konnten weitermachen.

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