Aston Martin Rally GT: Sportwagen auf Abwegen

, 19.10.2006

Die britische Nobelmarke kehrte im vergangenen Jahr erfolgreich in den internationalen Motorsport zurück. Doch es soll nicht nur bei den Rennstrecken dieser Welt bleiben; denn ab Ende 2006 wollen die Briten eine spezielle Version für private Teams im Rallye-Sport abseits der befestigten Straßen anbieten. Der Aston Martin Rally GT auf Basis des V8 Vantage stellt dann sicherlich eines der nobelsten Rallye-Fahrzeuge dar.


Der Aston Martin Rally GT entstand in Zusammenarbeit mit Prodrive. Bekannt ist das britische Unternehmen Prodrive für die Entwicklung der WRC-Rallye-Fahrzeuge von Subaru sowie den Rennboliden von Aston Martin in der FIA-GT-Weltmeisterschaft. Ein Prototyp der Rallye-Version von Aston Martin nahm bereits während der Entwicklung an drei Läufen der französischen Rallye-Meisterschaft teil und belegte beim Debüt in seiner Klasse direkt den zweiten Platz - allerdings handelte es sich dabei um eine Asphalt-Rallye.


Für den Aston Martin Rally GT nutzten die Macher die Karosserie vom Serienfahrzeug, integrierten dort u. a. einen Überrollkäfig und erhöhten die Torsionssteifigkeit. Um den Anforderungen des harten Rallye-Sports zu entsprechen, modifizierte Aston Martin allerdings den 4,3 Liter großen V8-Motor, der im Rally GT rund 426 PS leistet und über geschätzte 410 Nm Drehmoment verfügt. Die Kraftübertragung erfolgt über das manuelle 6-Gang-Schaltgetriebe via Transaxle-Technik aus der Serie; optional ist darüber hinaus eine besonders knackige, speziell für dieses Auto entwickelte Rallye-Sechsgang-Schaltung erhältlich.


Mit einer Länge von nur 4,382 Metern ist der Rally GT kompakt. Der Motor sitzt bei dem Sportler sehr tief, um die Gesamtbalance und das Handling - insbesondere in Kurven - zu optimieren. Für den Kontakt zur Piste sorgen 18 Zoll große Räder, während an den Vorderrädern 355 Millimeter große Bremsscheiben die Kraft zügeln. Hinten kommen Pendants mit einem Durchmesser von 330 Millimeter zum Einsatz.


Das Fahrwerk mussten die Briten logischerweise dem Rallye-Sport und den extremen Beanspruchungen anpassen. Daher verbaute man Federn von Eibach sowie 3fach verstellbare EXE-TC-Dämpfer.
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3 Kommentare > Kommentar schreiben

19.10.2006

Hmm, sieht schon sehr gut aus aber irgendwie ist das Auto zu schade für sowas. Und außerdem, Rallye ohne Allrad?

19.10.2006

Hab ich mir auch gedacht!!! Aber sieht extrem Geil aus! Nur das Ding sieht nicht wirklich geländetauglich aus oder?

19.10.2006

Rally!?!? In nem Aston Martin!?!? Wie jetzt!? Schon wieder April? :D


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