G-Power BMW X6 M Typhoon: Breit und bullig - Hier kommt der Chef

, 18.03.2014


Mit halben Sachen gibt sich G-Power nicht ab und legt beim BMW X6 M noch einmal richtig nach, um das Crossover-Segment aufzumischen. Mehr Power mit atemberaubenden 725 PS und ein Widebody-Kit, der es faustdick hinter den Backen hat, setzen den BMW X6 M brachial in Szene. Im Interieur regiert derweil purer Luxus - und zwar in seiner sportlichsten Form.


Bereits die Front des Widebody-Kits besticht durch ihre aggressive Optik und bringt parallel aerodynamische Vorteile mit. Gleiches gilt für die ausladende Heckschürze, durch welche die gewaltigen 114-Millimeter-Endrohre der mittig verlegten Auspuffanlage ragen. Dazwischen befinden sich die muskulösen Kotflügelverbreiterungen, durch die der BMW X6 M in der Breite um satte sieben Zentimeter zulegt. Die optische Verbindung von Vorder- und Hinterachse schaffen derweil markante Seitenschweller.

Als ein weiteres wesentliches Merkmal dieses Karosserie-Bausatzes erweist sich die „Venturi“-Motorhaube aus Carbon, die nicht nur beeindruckend aussieht, sondern mit ihren vielen Luftein- und Auslässen auch eine wichtige technische Funktion erfüllt. Zusammen mit den Lufteinlässen in der Frontschürze sorgt die sogenannte „Dynamic Venting“-Technologie für eine systematische Entlüftung des Motorraumes, so dass sich die thermische Belastung der Maschine stets im grünen Bereich befindet.

Dass diese Maßnahmen nötig wurden, liegt an den umfangreichen Eingriffen am Motor. G-Power widmete sich insbesondere der Auspuffführung und den Lufteinlässen sowie der Motorsoftware. Die komplett aus Edelstahl gefertigte Auspuffanlage ermöglicht eine deutliche Reduzierung des Abgasgegendruckes. Zusammen mit der neuen Elektronik-Abstimmung stieg die Leistung des 4,4 Liter großen V8-Biturbo-Triebwerkes von 555 PS auf beachtliche 725 PS. Als noch brachialer erweist sich das Drehmoment von 890 Nm bei nur 1.500 U/min (Serie 680 Nm).

Und das ist nur die entschärfte, elektronisch begrenzte Version, die dem serienmäßigen Getriebe noch genug Luft zum Atmen lässt. Mit einer entsprechenden Verstärkung des Getriebes wären sogar 1.000 Nm möglich. Aber auch so sind die Fahrleistungen, vor allem angesichts der schieren Masse des SUV, absolut beeindruckend: Die 100-km/h-Marke ist nach 4,2 Sekunden Geschichte und erst jenseits von 300 km/h wiegen sich die Fahrwiderstände und die Motorleistung gegenseitig auf.


Wenn es einmal schneller in Richtung Stillstand gehen soll, nimmt eine Keramik-Sportbremsanlage von G-Power dem starken BMW wirkungsvoll den Wind aus den Segeln. Die 6-Kolben-Bremssättel an der Vorderachse verbeißen sich bei Bedarf derart in die fast 40 Zentimeter großen Keramik-Scheiben, dass die Wirkung einem Frontalaufprall gleicht.

Damit nicht nur in Längsrichtung, sondern ebenfalls querdynamisch einiges geht, verbauten die Macher darüber hinaus das hauseigene Gewindefahrwerk, das man auf 30 Millimeter Tiefgang justierte. Unter den dicken Backen, die G-Power mit exakt passenden Innenkotflügeln liefert, war nun Platz für sehr breite Räder. Das dreiteilige „Silverstone RS“-Schmiederad von G-Power gelangt an der Vorderachse in 11 x 23 Zoll zum Einsatz, während der Veredeler hinten sogar 12 Zoll breite Felgen montierte. Die Reifengröße ist an beiden Achsen gleich und beträgt 315/25 ZR 23.

Im Innenraum setzte G-Power seine sportive Linie konsequent fort. Exklusive Accessoires wie ein ergonomisch geformtes Sportlenkrad oder Instrumente im Design von G-Power veredeln das Interieur genauso wie eine noble Carbon-Leder-Ausstattung. Wo immer möglich, überzogen die Macher die Kunststoff-Oberflächen des serienmäßigen BMW X6 M-Cockpits mit Hightech-Verbundwerkstoffen oder weichem Leder/Alcantara.

Blaues Sichtcarbon an ausgewählten Stellen setzt farbige Akzente, während das graue, futuristisch abgesteppte Alcantara sowohl optisch als auch haptisch eine Wohltat darstellt. Für das Infotainment der rechts und links einer eigens konstruierten Fond-Mittelkonsole Platz nehmenden Passagiere in der zweiten Reihe integrierte G-Power zu guter Letzt ausfahrbare iPads in die Rückenlehnen der Vordersitze.

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