Mansory Rolls-Royce Wraith: Chauffeure können sich frei nehmen

, 11.03.2014


Wer hätte vor einigen Jahren gedacht, dass sich Rolls-Royce dem Sport zuwendet und mit dem Wraith ein 632 PS starkes Fahrerauto auf den Markt bringen würde? Um die dynamischen Qualitäten weiter zu schärfen, unterzog Edel-Tuner Mansory den Wraith einem hochintensiven Training. Resultat: Der Brite mit dem eleganten Körper zeigt sich noch markanter und besitzt nach dem Muskelaufbau satte 740 PS, mit denen der Rolls-Royce Wraith in neue Sphären fährt und der Chauffeur seinen Platz am Steuer verliert.


Bereits die Zweitonlackierung hebt Mansory auf ein neues Niveau und präsentiert das zweitürige Coupé in Chrom und Petrolblau. Mit dem komplett neu gestalteten Aerodynamik-Paket verleiht der Veredeler aus dem bayerischen Brand dem Wraith zusätzliche Eleganz. Von der Frontschürze mit den separat integrierten LED- und Tagfahrleuchten über die vorderen Kotflügel und die Seitenschweller bis zum Heck mit neuer Schürze, Heck- und Dachspoiler erhält der Wraith ganz eigene Akzente. Selbstverständlich kommt bei Mansory nur ein Material für die Aerodynamik-Komponenten in Frage: Carbon aus den hauseigenen Autoclaven.

Doch nicht nur die Optik verfeinerte Mansory. Der Heck- und der Dachspoiler geben bereits einen sichtbaren Hinweis, dass sich auch unter der langen Motorhaube einiges änderte. Bereits in der Serienversion erreicht der Zwölfzylinder die höchsten Leistungswerte, die ein Rolls-Royce je verzeichnete: 632 PS und ein maximales Drehmoment von 800 Nm setzen einen neuen Standard der englischen Nobelmarke. Doch Mansory übertrifft dies bei Weitem: 740 PS stehen dem Fahrer bei 5.000 U/min zur Verfügung. Hinzu kommt das maximale Drehmoment von glatten 1.000 Nm, die im Bereich von 1.500 bis 5.500 Rotationen bereitstehen.

Diesen Leistungsüberfluss erzielt Mansory mit einer ausgefeilten Kennfeldoptimierung und einer bis zum Endrohr abgestimmten Abgasanlage. Damit beschleunigen die mehr als zwei Tonnen Masse des Engländers in nur 4,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Das sind zwei Zehntelsekunden, die Mansory gegenüber der Serie einspart. Auf der freien Autobahn erreicht der Wraith nun eine Reisegeschwindigkeit von 300 km/h statt 250 km/h.

Die gewaltige Kraft übertragen die im aufwändigen Schmiedeverfahren hergestellten Leichtmetallräder mit einem Durchmesser von 22 Zoll auf die Straße. Ummantelt sind die Felgen mit Performance-Reifen von Vredestein in der Dimension 265/35.

Im Interieur hat es die Designabteilung in Zusammenarbeit mit der Mansory-Sattlerei geschafft, sogar den sprichwörtlichen Rolls-Royce-Luxus zu übertreffen. Die zweifarbige Lederausstattung nimmt das Petrolblau der Außenlackierung auf und kontrastiert dies mit zartem Beige. Punktuelle Verfeinerungen des Cockpits in Carbon mit vielschichtigem Klavierlack setzen individuelle Akzente.

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