Mansory Stallone: Der Ferrari 599 GTB avanciert zum wilden Hengst

, 09.03.2008

Vielen ist Mansory als Spezialist für das Veredeln britischer Automobile von Aston Martin, Bentley und Rolls-Royce bekannt. Nun nahm das Unternehmen aus dem bayerischen Brand mit dem Ferrari 599 GTB Fiorano einen italienischen Sportwagen unter seine Fittiche. Besonders leichte Karosseriekomponenten aus Carbon, eine kraftvolle Leistungssteigerung und ein in feinstes Straußenleder gekleidetes Interieur erfüllen die automobilen Wünsche der exklusiven Kundschaft. Das Resultat trägt den Namen „Mansory Stallone“.


Federgewicht: Formschönes Optik-Paket aus Carbon

Den optischen Feinschliff erhält der Mansory Stallone durch den Auftrieb reduzierenden Aerodynamik-Kit aus Carbon. Bereits in der Basis des Ferrari 599 GTB Fiorano findet dieser Werkstoff üppig Verwendung. Mansory geht einen Schritt weiter und verwendet Carbon mit höchster Oberflächenqualität für alle seine Karosserie-Komponenten. Als Resultat der Umbaumaßnahmen soll sich das Gewicht im Vergleich zum Serienbruder vehement reduzieren.

Bestandteil des ausdrucksstarken Vorderbaus stellt eine den Abtrieb generierende Frontpartie mit speziellen Lufteinlässen zur Belüftung der neuen Ladeluftkühler dar. Die modifizierten Seitenschweller beruhigen derweil den Luftfluss zwischen den Achsen und verleihen darüber hinaus dem Fahrzeug einen sportlich-aggressiven Look. Das neu gestaltete Heck mit integriertem Diffusor stabilisiert die Hinterachse und sorgt für das nötige Plus an Abtrieb. Seine starke individuelle Note erhält der Mansory Stallone insbesondere durch die seitlichen Kotflügelverbreiterungen.


Mehr Sprungkraft für den italienischen Hengst

Besonderes Augenmerk legt Mansory auf die Leistungsoptimierung, mit der das Auto aus Maranello den Sprint von 0 auf Tempo 100 zwei Zehntel schneller absolviert als die Serienversion, die 3,7 Sekunden benötigt. Der Vortrieb endet erst bei 340 km/h. Der Stallone schließt somit fast die Lücke zum 350 km/h schnellen Sportwagen-Bruder Enzo. Möglich wird die beeindruckende Performance des Mansory Stallone durch die von 620 PS auf 720 PS gestiegene Leistung des 6.0 Liter großen V12-Motors. Das Drehmoment wächst von 608 Nm auf satte 700 Nm.

 

Das Leistungs-Kit beinhaltet Hochleistungskompressoren und eine maßgeschneiderte Ladeluftkühlung. Unterstützt wird die Aufladung des Zwölfzylinders durch einen Sportluftfilter mit höherem Luftdurchsatz sowie eine modifizierte Steuerelektronik. Ein Sport-Nachschalldämpfer aus Edelstahl unterstreicht mit seinem eindrucksvollen Sound den sportlichen Auftritt des italienischen Hengstes.


Turbinen-Schmiederad in Leichtbauweise

Um dem Leistungsplus Rechnung zu tragen, entwickelte der Veredeler besonders leichte Schmiederäder in 9 x 20 Zoll mit Reifen der Dimension 275/35 für die Vorderachse bzw. 11,5 x 21 Zoll und Pneus im Format 325/30 hinten. Mit nur 13 Kilogramm für eine Felge der Vorderachse zählt das Rad zu den absoluten Leichtgewichten. Durch die Verwendung gewichtssparender Aluminiumlegierungen und der daraus resultierenden Reduktion der ungefederten Massen werden sowohl Beschleunigung, Bremsweg als auch Handling deutlich verbessert. Sportliche Akzente setzen darüber hinaus die Fahrwerksfedern, die den Schwerpunkt des Supersportwagens um 30 Millimeter absenken.


Luxusinterieur aus Straußenleder

Edelste Materialien, verarbeitet in hoher handwerklicher Tradition, kennzeichnen das Interieur des Mansory Stallone. Besonders strapazierfähig und dennoch weich ist das für den Innenraum verwendete Straußenleder. Die Narbung des seltenen Leders in Verbindung mit den stilvollen Ziernähten und den Sichtcarbon-Applikationen vermitteln sowohl Eleganz als auch Sportlichkeit im Interieur. Die aus Aluminium gefertigte Pedalerie, die beleuchteten Türeinstiegsleisten und das in seiner Ergonomie neu gestaltete Sportlenkrad setzen weitere optische Highlights.

5 Kommentare > Kommentar schreiben

14.03.2008

Die Heckleuchten sind echt kein Hingucker! Überhaupt ist dieses Heck einfach schlimm! Was macht so ein Veyron-Loch im Ferrari? Das geht mal gar nicht. Ja aber sonst ist er super geworden! Vor allem die Front!

12.03.2008

Mit den Carbon-Teilen und dem Farbkonstrast sehr schick, ich finde aber auch den Innenraum zu unstimmig! Die Heckleuchten gefallen mir gar nicht und der Heckspoiler bleibt wohl auch eher eine Geschmacksfrage!

10.03.2008

Aussen ist die Farbkombination und auch die Anbauteile wirklich eine Augenweide. Innen hätte man sich etwas mehr Mühe geben können, das rot und weiß beißen sich dort, meiner Meinung nach, etwas.

10.03.2008

Joa, kann man eigentlich nicht mehr zu sagen. Sieht schweinegeil aus!!

09.03.2008

Wirklich klasse, was Mansory da aus dem 599 gemacht hat. Am besten gefällt mir die Front. Diese abgesetzte "Formel 1 Nase" sieht wirklich sehr gut aus. Über den Spoiler und das riesen Endrohr am Heck kann man streiten. Mir gefällt beides ganz gut. Würde den übrigens genauso nehmen wie auf den Bildern. Dieser Schwarz-Weiß Kontrast passt einfach zum 599.


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