Porsche Panamera 2017: Alle Daten und der Blick in die Zukunft

, 02.07.2016


Schneller als der Porsche 911 GT3 (997), schlanker im Look und dazu mehr Komfort: das ist der neue Porsche Panamera. Die luxuriöse Sport-Limousine der zweiten Generation sieht nicht nur gut aus, sondern richtig gut. Doch wir wollen im Detail wissen, was unter der Hülle steckt: die Motoren, die Performance-Daten und die technischen Innovationen, durch die der neue Panamera endgültig zum Kurvenräuber wird. Selbst der Innenraum erfuhr eine extreme Überarbeitung und bietet einige Überraschungen. Damit nicht genug: Wir werfen einen Blick in die Zukunft und zeigen, welche Panamera-Derivate das Angebot bereichern werden. Die Markteinführung des neuen Porsche Panamera erfolgt am 5. November 2016.



Porsche Panamera 4S Diesel 2017

Design: Mehr Porsche als je zuvor

Der neue Porsche Panamera ist lang und bietet viel Platz im Innenraum. Der Vorgänger besaß bereits einen dynamischen Look, weckte allerdings auch Assoziationen an einen Buckelwal. Schluss damit: Der Buckel ist weg und der neue Panamera sieht jetzt mehr denn je wie ein Sportwagen aus und besitzt von der Front bis zum Heck die charaktervolle Design-DNA von Porsche.

Deutlich angriffslustiger wirkt die flachere Frontpartie mit dem nun A-förmig nach außen strebenden Lufteinlass. Gleichzeitig betont ein Quersteg im Kühlergrill die Breite. Die Linien des Powerdomes auf der pfeilförmig gestalteten Motorhaube reichen jetzt bis zum Stoßfänger und betonen den dynamischen Look zusätzlich. Weitere Akzente setzen die stärker gewölbten Kotflügel als eines der typischsten Porsche-Designmerkmale und die Grafik der in drei Ausführungen angebotenen LED-Scheinwerfer mit Vierpunkt-LED-Tagfahrlicht.

Die neue Seitenpartie spiegelt mit ihrem dynamischen Dachverlauf mehr denn je die Silhouette eines Sportwagens wider. Weiter nach vorne rücken die Vorderräder, um den Überhang zu reduzieren, während der hintere Überhang länger wurde. Die Folge ist ein deutlich stärkerer GT-Look (Gran Turismo). Im Heck wird der Dachverlauf zur charismatischen Porsche-Flyline - jener markanten Linienführung, die jedes Coupé der Marke adelt. Neu gestaltete Porsche ebenfalls die Seitenscheibengrafik mit einer optisch durchgängigen Fläche, die mit ihrer Linienführung im Heckbereich bewusst eine stilistische Nähe zum Porsche 911 aufbaut.

Das Heck stellt jetzt die pure Verführung dar. Als prägendstes Erkennungsmerkmal des Hecks erweisen sich die dreidimensionalen Rückleuchten in LED-Technik, die mit integrierten Vierpunkt-Bremsleuchten und mit dem schmalen LED-Leuchtenband am Heck klar an den Porsche 911 erinnern. Sehr cool wirkt ebenfalls der in Wagenfarbe ausgeführte, ausfahrbare Heckspoiler, der sich beim Porsche Panamera Turbo zudem beim Ausfahren teilt, weiter nach außen ausfährt und mehr Oberfläche besitzt.



Porsche Panamera 4S Diesel 2017

Nach unten hin begrenzt ein Diffusor das Heck, in den die Macher links und rechts jeweils die Edelstahl-Doppelendrohe der Abgasanlage integrierten. Der Porsche Panamera 4S und der Porsche Panamera 4S Diesel lassen sich an runden Endrohren erkennen, während der Porsche Panamera Turbo trapezförmige Endstücke besitzt.

Der neue Panamera ist 5,049 Meter lang (plus 3,4 Meter gegenüber dem Vorgänger), 1,937 Meter breit (plus 6 Millimeter) und 1,423 Meter hoch (plus 5 Millimeter). Trotz des geringfügigen Wachstums in die Höhe wirkt der Viertürer deutlich flacher und gestreckter. In erster Linie dafür verantwortlich ist die allein über dem Fond gezielt um zwei Zentimeter reduzierte Höhe - bei konstant guter Kopffreiheit. Der Radstand wuchs derweil um drei Zentimeter auf 2,950 Meter - auch das streckt die Proportionen.

Porsche Panamera Sport Turismo: Eine neue Größe - der Kombi wird kommen

Nach dem Marktstart folgt eine Langversion des Porsche Panamera unter dem Namen „Executive“. Darüber hinaus bestätigte uns Dr. Stefan Utsch, Projektleiter Vertrieb und Marketing der Panamera-Baureihe, dass der Porsche Panamera Sport Turismo ebenfalls folgen wird. Dabei handelt es sich um einen Lifestyle-Kombi, der sich im Design sehr an der 2012 präsentierten Studie orientieren wird und gegen den Mercedes-Benz CLS Shooting Brake antritt. Die Vorstellung dürfte noch 2017 erfolgen. Ebenfalls denkbar ist ein großes zweitüriges Coupé auf Basis des Porsche Panamera.

Motoren: Sie sind neu, mächtig stark und beeindruckend sparsam

Porsche Panamera Turbo (550 PS, ab 153.011 Euro): Den vorerst stärksten Benziner der Baureihe besitzt der Porsche Panamera Turbo. Sein 4,0 Liter großer V8-Biturbo entwickelt 550 PS bei 5.750 U/min und ein maximales Drehmoment von 770 Nm Drehmoment zwischen 1.960 und 4.500 Touren. Im Vergleich zum Vorgänger stieg die Leistung um 30 PS und das Drehmomentmaximum um 70 Nm.



Porsche Panamera 4S Diesel 2017

Der Achtzylinder beschleunigt den allradangetriebenen Panamera Turbo in 3,8 Sekunden auf 100 km/h - mit dem Sport-Chrono-Paket sind es 3,6 Sekunden. Von 80 auf 120 km/h - wichtig für Zwischenspurts - vergehen nur 2,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht der Porsche bei 306 km/h. Ein neues 8-Gang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) übernimmt die Kraftübertragung. Dem gegenüber steht ein durchschnittlicher Spritverbrauch von 9,3 bis 9,4 Litern pro 100 Kilometer - und damit bis zu 1,1 Liter weniger als der Vorgänger. Den CO2-Ausstoß gibt Porsche zwischen 212 und 214 g/km an.

Die zwei gegenläufig drehenden Lader sollen bereits bei niedrigsten Drehzahlen für höchste Drehmomentwerte sorgen. Als erster Porsche-Motor ist der Antrieb des Panamera Turbo darüber hinaus mit einer neuen, adaptiven Zylindersteuerung ausgestattet. Das System macht den Achtzylinder im Teillastbereich temporär und unmerklich zum Vierzylinder. Die Folge: ein je nach Leistungsabforderung in den Vierzylinder-Phasen um bis zu 30 Prozent reduzierter Verbrauch.

Porsche Panamera 4S (440 PS, ab 113.027 Euro): Der 2,9 Liter große V6-Biturbo-Benziner des Porsche Panamera 4S entwickelt eine Höchstleistung von 440 PS (plus 20 PS gegenüber dem Vorgänger), die bereits bei 5.650 Touren und damit knapp über der Nenndrehzahl zur Verfügung steht. Zwischen 1.750 und 5.500 U/min wuchtet der neue Sechszylinder kraftvolle 550 Nm (plus 30 Nm) in Richtung der Antriebsachsen. Ein 8-Gang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) übernimmt die Kraftübertragung.

In nur 4,4 Sekunden (mit Sport-Chrono-Paket 4,2 Sekunden) spurtet der allradangetriebene Porsche Panamera 4S von 0 auf 100 km/h. Zwischenspurts von 80 auf 120 km/h erledigt der Porsche Panamera 4S in kurzen 2,9 Sekunden. Der Vortrieb endet bei 289 km/h. Den durchschnittlichen Verbrauch gibt Porsche zwischen 8,1 und 8,2 Litern Benzin auf 100 Kilometern an, was einem CO2-Ausstoß von 184 bis 186 g/km entspricht. Im Vergleich zum Panamera 4S der vorherigen Generation bedeutet das eine Einsparung von bis zu 1,0 l/100 km respektive 11 Prozent.

 

Porsche Panamera 4S Diesel (422 PS, ab 116.954 Euro): Der neue Porsche Panamera 4S Diesel startet mit einem neuen Achtzylinder-Triebwerk durch und dazu erstmals in Verbindung mit einem permanentem Allradantrieb. Der stärkste bislang von Porsche in einem Serienfahrzeug eingesetzte Selbstzünder generiert 422 PS bei 3500 U/min und ein imposantes Maximaldrehmoment von 850 Nm, die von 1.000 bis 3.250 Touren zur Verfügung stehen. Das Triebwerk gelangt ebenfalls im Audi SQ7 TDI zum Einsatz.



Porsche Panamera Turbo 2017[/Center]

In Kombination mit dem 8-Gang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) spurtet der mächtige Diesel in nur 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit dem Sport-Chrono-Paket reduziert sich der Wert für den klassischen Spurt auf 4,3 Sekunden. Die Durchzugsbeschleunigung von 80 auf 120 km/h dauert bloß 3,0 Sekunden. Erst bei einer Top-Speed von 285 km/h endet der Vortrieb. Im Idealfall liegt der Verbrauch bei durchschnittlich 6,7 bis 6,8 Litern Diesel pro 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 176 bis 178 g/km).

Zwei Plug-in-Hybrid-Antriebe: Ganz auf Performance ausgerichtet

Das Antriebsportfolio des Panameras wird Porsche neben einer Einstiegsmotorisierung unter anderem um zwei auf Performance ausgerichtete Plug-in-Hybrid-Antrieb erweitern, so der Porsche-Vorstandsvorsitzende Oliver Blume. Die Daten nannte der Porsche-Chef noch nicht, wohl aber, dass die stärkere Version über mehr E-Power verfügt.

Rekord: Porsche Panamera Turbo schneller als der Porsche 911 GT3 (997)

Das ist ein Hammer: Der neue Porsche Panamera Turbo umrundete am 17. Juni 2016 die legendäre, 20,832 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife in nur 7:38 Minuten - und ist damit sogar schneller als der Porsche 911 GT3 der 997-Baureihe, der seinerzeit 7:40 Minuten benötigte. Dank dieser Zeit ist der Porsche Panamera der neue Rekordhalter für eine viertürige Limousine auf der Nordschleife und versetzte den Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio (7:40 Minuten) auf den zweiten Platz. Sogar der Lamborghini Murciélago LP 670-4 SuperVeloce benötigte mit 7:42 Minuten mehr Zeit als der Porsche Panamera.

Er geht aufs Ganze: Die Zutaten für den bissigen Kurvenspaß

Um die immens hohe Performance in Kurvenrevieren und auf der Rundstrecke zu erzielen und gleichzeitig für den Reisekomfort einer Luxus-Limousine zu sorgen, gaben die Macher dem Porsche Panamera etliche Innovationen mit auf den Weg. In einem Porsche sollte sich Autofahren nach Sport anfühlen, nicht nach Transport. Nach Komfort, nicht nach Kuscheln. Das Fahrwerk des neuen Panamera schafft diesen Spagat zwischen Sport und Komfort. Dafür sorgen unter anderem eine adaptive Luftfederung mit 3-Kammer-Technologie und 60 Prozent mehr Luftvolumen als beim Vorgänger, eine elektronische Dämpferregelung (PASM, Porsche Active Suspension Management), die neue „Porsche Dynamic Chassis Control Sport“ (PDCC Sport) und die Hinterachslenkung.

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Porsche Panamera Turbo 2017

Alle Panamera besitzen das „Porsche Traction Management“ (PTM), einem aktiven Allradantrieb mit elektronisch geregelter, Kennfeld gesteuerter Lamellenkupplung, das die Kraft in jeder Fahrsituation optimal verteilt - für exzellenten Vortrieb auf langen Geraden, in engen Kurven und auf Untergründen mit unterschiedlichen Reibwerten. Die Lamellenkupplung regelt die Verteilung der Antriebskraft zwischen Hinter- und Vorderachse. Drehen beim Beschleunigen die Hinterräder durch, wird über einen stärkeren Eingriff der Lamellenkupplung mehr Antriebskraft nach vorn umgelenkt.

Dazu kommt die neue „Porsche Dynamic Chassis Control Sport“ (PDCC Sport), ein Fahrwerkregelsystem zur aktiven Wankstabilisierung mit besonders sportlichem Setup. Das System registriert die Seitenneigung bei Kurvenfahrt bereits im Ansatz, um diese frühestmöglich zu reduzieren und ein seitliches Aufschaukeln des Fahrzeugs auf welligem Untergrund zu unterbinden.

In Kombination mit dem neuen „PDCC Sport“ verteilt eine elektronisch geregelte Hinterachs-Quersperre vollvariabel die Antriebsmomente (PTV Plus - Porsche Torque Vectoring). Bei dynamischer Fahrweise wird mit dem Einschlagen der Lenkung das kurveninnere Hinterrad leicht abgebremst. Dadurch besitzt das kurvenäußere Hinterrad eine höhere Antriebskraft und ermöglicht einen zusätzlichen Drehimpuls in die eingeschlagene Richtung. Folge: Der Sportwagen lenkt noch dynamischer in Kurven ein und beschleunigt noch besser aus Kurven heraus.

Mit der ebenfalls neuen Hinterachslenkung - adaptiert vom Porsche 918 Spyder und Porsche 911 Turbo - bringt Porsche darüber hinaus die Lenkpräzision und das Handling von Sportwagen in die Limousine. Bei niedrigen Geschwindigkeiten lenkt das System die Hinterräder entgegen den eingeschlagenen Vorderrädern. Das führt zu einer virtuellen Radstandsverkürzung. Der Wendekreis wird verkleinert, die Agilität erhöht und das Einparken spürbar erleichtert. Bei höheren Geschwindigkeiten lenkt das System die Hinterräder in die gleiche Richtung wie die eingeschlagenen Vorderräder. Diese virtuelle Radstandsverlängerung erhöht die Fahrstabilität.



Porsche Panamera Turbo 2017

Mode-Schalter: Spezielles Feature für den Extra-Kick

Weiter steigern lässt sich das Ansprechverhalten optional per Mode-Schalter mit „Sport-Response-Button. Bei dem erstmals im Porsche 918 Spyder eingeführten Mode-Schalter handelt es sich um einen intuitiv drehbaren Ring im Lenkrad, über den sich die vier Fahrmodi „Normal“, „Sport“, „Sport Plus“ und „Individual“ ansteuern lassen. Die letztgenannte Einstellung ermöglicht es dem Fahrer, je nach Ausstattung sein ganz individuelles Fahrzeug-Setup des aktiven Dämpfersystems PASM, PDK-Schaltstrategie und Sportabgasanlage zu konfigurieren.

Mit dem „Sport“-Modus wechselt der Fahrer von einer komfortbetonten in eine sportliche Abstimmung. Das elektronische Motormanagement steuert das Triebwerk bissiger, die Motordynamik wird direkter, das PDK schaltet später hoch und früher zurück. Das PASM, die „Porsche Dynamic Chassis Control Sport“ (PDCC Sport) und die Hinterachslenkung gehen für eine sportlichere Dämpfung und ein direkteres Einlenken ebenfalls in den „Sport“-Modus, um ein noch agileres Fahrverhalten in Kurven zu ermöglichen.

In der Mitte des Schalters befindet sich der Sport-Response-Button, über den das System dem Fahrer das maximale Leistungspotenzial des Panameras auf Knopfdruck zur Verfügung stellt. Einmal gedrückt, konfiguriert das System den Antriebsstrang für 20 Sekunden für eine bestmögliche Beschleunigung vor, zum Beispiel für anstehende Überholvorgänge. Dazu wird der optimale Gang eingelegt, der Ladedruck deutlich schneller aufgebaut und die Motorsteuerung kurzzeitig für ein noch spontaneres Ansprechen angepasst. Das reißt in der Tat mit und kann in bestimmten Situationen durchaus den Spaß steigern, um den Gegner in die Schranken zu weisen oder einfach für sich den Extra-Kick emotional zu genießen.

 

Die 4. Dimension: Extreme Spreizung zwischen Sportlichkeit und Komfort

Neu ist der Fahrwerksregler „Porsche 4D-Chassis Control“, der zentral die Fahrsituation mit Nick-, Wank- und Gierbewegungen analysiert, daraus optimale Fahrzustände berechnet und alle Fahrwerksysteme in Echtzeit synchronisiert: die 4. Dimension, um eine größtmögliche Spreizung zwischen Sportlichkeit und Komfort zu erreichen. Das Gesamtergebnis für noch mehr Spaß in Kurven: eine hohe querdynamische Fahrzeugstabilisierung, eine hohe Traktion und eine hohe Agilität bei jeder Geschwindigkeit - mit präzisem Einlenk- und ausgeglichenem Lastwechselverhalten.



Porsche Panamera 2017

Innenraum: Extremer Wandel - das digitalisierte Cockpit

Im neuen Porsche Panamera Platz genommen, fällt im Innenraum sofort das aufgeräumte, digitalisierte Cockpit auf. Den Wohlfühlfaktor steigert der umfangreiche Einsatz von Leder, während Carbon und Aluminium sportliche Akzente setzen. Alles wirkt edel, hochwertig und präzise verarbeitet. Unvergessen ist beim alten Panamera die schreckliche Flut an unzähligen Knöpfen und Schaltern. Berührungssensitive Flächen lösen jetzt in vielen Bereichen die klassischen Hardkeys ab, ergänzt durch drei große, hochauflösende und individuell konfigurierbare Displays.

Der Fahrer blickt aus seiner für einen Sportwagen typisch tiefen Sitzposition auf zwei 7 Zoll beziehungsweise 17,8 Zentimeter große Displays hinter dem Lenkrad. Auf den Displays kann der Fahrer je nach Bedarf unterschiedliche Informationen darstellen, wie zum Beispiel die Navigation oder einen Nachtsicht-Assistenten. Einen Kontrast dazu bildet der nach wie vor analoge Drehzahlmesser in der Mitte als Hommage an den Porsche 356 A des Jahres 1955, in dem die Macher die digitale Geschwindigkeitsanzeige integrierten.

Die Schalttafel zwischen Fahrer und Beifahrer wird indes durch den riesigen 12,3 Zoll beziehungsweise 31,2 Zentimeter großen Touchscreen des „Porsche Communication Management“ (PCM) der nächsten Generation dominiert. Fahrer und Beifahrer vermögen dieses Display individuell zu konfigurieren.

In das so einfach wie Smartphones und Tablets zu bedienende PCM integrierte Porsche Features wie eine Online-Navigation, die Online-Funktionen von „Porsche Connect“ mit Echtzeit-Verkehrsinformationen, „Google Street View“ und "Google Earth“, die Smartphone-Integration via Apple CarPlay und eine neue, auf natürliche Ansagen reagierende Sprachsteuerung. Selbstverständlich lassen sich WLAN-fähige Endgeräte, wie zum Beispiel Laptops, Tablets oder Smartphones, mit dem Internet verbinden.



Porsche Panamera 2017

Der PCM-Bereich mit seinem hochauflösenden Highend-Display geht harmonisch in das Blackpanel-Konzept der Mittelkonsole über. In der Mittelkonsole sorgt ein neues Bedienfeld mit berührungssensitiven Tasten für die intuitive Steuerung verschiedener Funktionen. Selbst die Lamellen der zentralen Lüftungsdüse werden über sensitive Slider elektrisch variiert. Den Fond-Gästen steht in Verbindung mit einer optionalen Vierzonen-Klimaautomatik ein 7 Zoll beziehungsweise 17,8 Zentimeter großes Blackpanel für die Bedienung der Klima- und Infotainment-Funktionen zur Verfügung.

Sitze: Hoher Komfort mit Zusatzfunktionen

Die vielfach elektrisch einstellbaren Vordersitze erweisen sich als komfortabel und dürften viel Halt bei dynamischer Kurvenfahrt bieten. Nicht nur auf den Vordersitzen, auch im Fond können es sich locker zwei Meter große Personen bequem machen. Hinten stehen zwei einzelne Sitze mit viel Bein- und Kopffreiheit und sehr gutem Seitenhalt bei flotter Kurvenfahrt zur Verfügung. Auf Wunsch lässt sich der Beifahrersitz vom Fond aus verstellen, um für noch mehr Beinfreiheit zu sorgen.

Die Vordersitze der neuen Panamera-Modelle besitzen eine Sitzheizung, beim Panamera Turbo auch die Rücksitze. Die optionale Sitzbelüftung funktioniert über eine aktive Ventilation der perforierten Sitzmittelbahn und der Lehne und sorgt für ein angenehmes Klima. Auf Wunsch sind die Komfortsitze vorne und hinten mit einer Massagefunktion samt fünf Programmen in fünf Intensitäten erhältlich.

Das sind die Assistenz-Systeme der nächsten Generation

Der Panamera ist mit einer Vielzahl von serienmäßigen oder optionalen Assistenzsystemen ausgestattet. Zu den wichtigsten neuen Systemen gehört ein Nachtsichtassistent, der eine Wärmebildkamera nutzt, die Menschen und größere Tiere erkennt und als Warnhinweis farblich markiert im Cockpit anzeigt.



Porsche Panamera 2017

Besonders weit vorausschauend ist das neue „Porsche InnoDrive“, inklusive Abstandsregeltempostat: Basierend auf den Navigationsdaten sowie der Radar- und Video-Sensorik werden für die nächsten drei Kilometer die optimalen Beschleunigungs- und Verzögerungswerte sowie Gang- und Segelvorgaben errechnet und aktiviert. Dabei berücksichtigt dieser elektronische Co-Pilot Kurven, Steigungen und zulässige Geschwindigkeiten automatisch. Je nach Fahrmodus wählt das System die optimalen Parameter für Motormanagement, Gangwahl und Verzögerung, ergo wird im „Sport“-Modus auch eine sportliche Gangart unterstützt.

Ein weiterer Bestandteil von „Porsche InnoDrive“ ist der Stauassistent, der den Fahrer in Stausituationen auf gut ausgebauten Landstraßen und Autobahnen unterstützt. Das System hält dabei das Fahrzeug bei Geschwindigkeiten bis ca. 60 km/h durch sanfte Lenkunterstützung mittig im Fahrstreifen, regelt den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen und folgt der vorausfahrenden Kolonne innerhalb der Systemgrenzen. Dabei orientiert sich der Stauassistent an Fahrbahnmarkierungen und an anderen Fahrzeugen auf der Fahrbahn - eine spürbare Entlastung und mehr Komfort bei langen Fahrten.

Großer Kofferraum: Untypisch für einen Sportwagen

Der große Kofferraum des Porsche Panamera bietet 495 Liter Ladevolumen. Werden die im Verhältnis von 40:20:40 umklappbaren Rücksitzlehnen umgelegt, bietet der Panamera 1.304 Liter Gepäckvolumen. Für zusätzlichen Komfort sorgt die serienmäßig elektrisch öffnende und schließende Heckklappe.

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