VW Beetle Cabrio 2013: Flotter Käfer für den großen Spaß

, 06.02.2013


Bereits seit 1949 versprüht das Käfer Cabrio Glück und Lebensfreude unter der strahlenden Sonne. Das soll sich auch nicht mit dem neuen VW Beetle Cabrio ändern, das stärker, sportlicher und dynamischer denn je noch im Februar zu Preisen ab 21.350 Euro auf den Markt kommt. Vorbei sind die Zeiten der Blumenvasen und der Verniedlichung, die Neuauflage setzt voll auf Sportlichkeit und bietet offenen Fahrspaß für Vier.

Das neue Beetle Cabriolet zeigt, welch großes Potenzial das wohl bekannteste Design der Automobilgeschichte besitzt - das Design des Käfers. Der avancierte als Cabriolet als Typ 15 bereits Mitte des letzten Jahrhunderts zu einem der weltweit ersten klassenlosen Automobile; 331.847 Exemplare wurden in 32 Jahren gebaut. Eine Renaissance erlebte das Käfer Design mit dem New Beetle im Jahr 2002: Die offene Version avancierte zum „Flower-Power-Cabrio der Neuzeit“. In acht Jahren entstanden beachtliche 234.619 New Beetle Cabriolets.


Design: So progressiv wie nie zuvor

Bei der 3. Generation des VW Beetle Cabrios blickten die Designer nach vorn, statt eine erneute Retro-Welle loszutreten. Das Beetle Cabriolet steht jetzt deutlich kraftvoller, breitschultriger und maskuliner auf der Straße. Mit 4,278 Metern ist das neue Cabriolet um 15,2 Zentimeter länger als das New Beetle Cabrio. Ein Plus von 8,4 Zentimetern ergibt sich beim Wert für die Breite (1,808 Meter ohne Außenspiegel).


Da das Cabriolet parallel mit einer Höhe von 1,473 Metern um 2,9 Zentimeter flacher wurde, wirkt der Beetle bereits aufgrund seiner Proportionen deutlich dynamischer und präsenter. Durch das Plus an Länge kann sich das Dach jetzt weiter spannen, die Windschutzscheibe nach hinten wandern und das Heck der Kontur des Ur-Käfers folgen. Parallel vergrößerte Volkswagen die Spurweiten und den Radstand auf 2,537 Meter.

Die steiler stehende Windschutzscheibe und die flachere Dachkontur lassen die Silhouette des Vorbildes erkennen. Durch den Heckspoiler betonen die Macher darüber hinaus die Sportlichkeit. Trotz aller Individualität folgt die Stilistik der Design-DNA von Volkswagen. Deutlich zeigt sich dies unter anderem an der horizontalen Grafik der Stoßfänger, am vorderen Lufteinlass und am Design der Rückleuchten.

Zu den Merkmalen des Beetle Cabrios zählen seit jeher die runden Scheinwerfer, die ausgestellten Kotflügel, die Form der Hauben, die Seiten- respektive Türschweller und - mehr denn je - die Integrierbarkeit großer Räder (bis 19 Zoll). Als witziges Detail können die Kunden ihren Design-Schriftzug für die Heckklappe wählen. Ob „Käfer“, oder „Volkswagen“ - ein edles Signet hat jedes Beetle Cabriolet verdient.


Verdeck: Der Stoff, aus dem die Träume sind

Zum besonderen Charme des neuen Beetle Cabriolets trägt das traditionelle Stoffverdeck bei. In geöffnetem Zustand ist es sehr flach und soll eine gute Sicht nach hinten ermöglichen. In nur 9,5 Sekunden lässt sich das Verdeck serienmäßig rein elektrisch öffnen. Bis zur Geschwindigkeit von 50 km/h klappt dies selbst während der Fahrt. Dabei fädelt sich das Dach kompakt hinter den Rücksitzen zusammen und optimiert so die Sicht nach hinten. Geschlossen ist das Stoffverdeck des Beetle Cabriolets nach 11,0 Sekunden; die zusätzlichen 1,5 Sekunden genehmigt sich die Elektrik, um das Dach automatisch im Windschutzscheibenrahmen zu verankern.

Auch die dreiteilige „K-Faltung“ des Verdecks hat Tradition - jetzt mit einer technischen Meisterleistung: Trotz großer Spannweite ist das Faltverdeck überraschend klein. Gegenüber dem New Beetle konnten die Macher das Kofferraumvolumen um 24 Liter auf 225 Liter vergrößern, wozu das Plus an Fahrzeuglänge beiträgt. Volkswagen liefert darüber hinaus das Beetle Cabriolet serienmäßig mit einer Persenning, die das abgelegte Verdeck auf Wunsch formschön verpackt. Eine umlaufende Chromleiste akzentuiert die Trennung von Stahl und Stoff.


Anders als beim New Beetle Cabriolet lässt sich darüber die Rückbank dank eines aktuell entwickelten Überrollschutzsystems in der neuen Generation umklappen. Ebenso wichtig: Das serienmäßige Überrollschutzsystem fährt nach dem Überschreiten einer definierten Querbeschleunigung oder Fahrzeugneigung binnen Millisekunden hinter den Fondkopfstützen nach oben. Ein Plus an Sicherheit bieten zudem die serienmäßigen Front- und vorderen Kopf-Thoraxairbags.


Antrieb: Offener Fahrspaß mit bis zu 200 PS

Volkswagen offeriert das neue Beetle Cabriolet in sieben Motorvarianten. Den Einstieg bildet ein hocheffizienter 1.2-Liter-TSI mit 105 PS. Direkt ab Marktstart wird auch die entsprechende „BlueMotion Technology“-Variante dieses Benziners erhältlich sein. Weitere Otto-Motoren stellen der spritzige 1.4-Liter-TSI mit 160 PS und der 2.0-Liter-TSI mit 200 PS dar. Als Diesel gibt es den bewährten 1.6-Liter-TDI mit 105 PS (auch als „BlueMotion Technology“-Version) und den 2.0-Liter-TDI mit 140 PS. Jeder dieser Motoren lässt sich optional mit einem Doppelkupplungsgetriebe (6- respektive 7-Gang-DSG) kombinieren.

Selbst der 223 km/h schnelle und 200 PS starke Beetle 2.0 TSI, der in 7,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigt, soll handgeschaltet lediglich 7,5 l/100 km verbrauchen (CO2-Ausstoß 174 g/km). Darunter positioniert ist der 1.4 TSI mit 160 PS, der in Verbindung mit dem 7-Gang-DSG bis zu 206 km/h flott ist, den klassischen Spurt in 8,6 Sekunden absolviert und im Durchschnitt 6,4 l/100 km verbraucht (CO2-Ausstoß 148 g/km).

Das sparsamste Modell mit Benzinmotor stellt der 105 PS starke Beetle 1.2 TSI mit BlueMotion-Technologie dar (u. a. Start-Stopp-System und Rekuperation), der es auf 178 km/h Spitze bringt und den Spurt von 0 auf Tempo 100 in 11,7 Sekunden absolviert. Hier beträgt der Verbrauch im Schnitt 5,8 l/100 km (CO2-Ausstoß 134 g/km).

Extrem nachhaltig zur Sache geht zudem der 105 PS starke Beetle 1.6 TDI mit BlueMotion-Technologie in Kombination mit dem manuellen 5-Gang-Getriebe. Nur 4,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 118 g/km) benötigt die sparsamste Variante, die immerhin eine Spitze von 178 km/h erreicht, aber 12,1 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt.

 

Der mit 140 PS stärkere 2.0 TDI-Diesel erweist sich als 196 km/h flott, spurtet in 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und begnügt sich in Kombination mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe lediglich mit 5,6 Litern Diesel pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 145 g/km entspricht.


Interieur: Aus Raumgefühl wird Freiheit

Durch die neuen Dimensionen und den deutlich nach hinten versetzten Windschutzscheibenrahmen und die damit veränderte Dachkontur haben die zwei Gäste im Fond mehr Kopffreiheit – im Detail sind es zusätzliche 1,2 Zentimeter. Ein völlig anderes Raumgefühl ergibt sich im Beetle Cabriolet für den Fahrer und den Beifahrer: Die komplett veränderte Ergonomie führt analog zum geschlossenen Beetle zu einem Innenraum, der im Einklang mit der Dynamik des Exterieurs steht. Mit dem New Beetle Cabriolet und Käfer Cabriolet teilt sich der Neue die Eigenschaft, dass hier „offen“ wirklich „offen“ bedeutet und kein extrem langer Windschutzscheibenrahmen dem puren Cabrio-Feeling im Wege steht.


Das Cockpit des neuen VW Beetle Cabrios ist eindeutig, unverwechselbar und in gewisser Weise klassisch angehaucht. Es ist die Form und Farbigkeit der lackierten oder in Carbon-Optik gehaltenen Frontblende der Instrumententafel, die visuell eine Brücke in die Zeit des ersten Käfers schlägt, und doch nicht retro ist. In Europa etwa, ist diese Blende beim Grundmodell („Beetle") in „Schwarz uni" gehalten; die der Ausstattungslinie „Design" ist stets im Farbton der jeweiligen Außenfarbe lackiert. Wer sich für „Sport" entscheidet, erhält die Carbon-Optik („Carbon Fiber").

Innen sorgen das kompakte Kombiinstrument mit dem überdurchschnittlich großen Rundinstrument und einige nostalgische Elemente, wie zum Beispiel das zusätzliche Handschuhfach, im neuen Beetle Cabriolet für ein betont anderes Design. Die drei Rundinstrumente (Drehzahlmesser, Tacho, Tankanzeige) liefern alle wesentlichen Infos und im zentralen Tacho (mittig) gibt es ein Multifunktionsdisplay.

Ab der Ausstattung „Design" sind die verstellbaren Lüftungsöffnungen und die Instrumente in Chrom eingefasst. Das gilt ebenfalls für die in der Armaturenmitte optimal im Blickfeld des Fahrers angeordneten und durch zwei Lüftungsöffnungen eingerahmten Audio-/Navigationssysteme. Darunter befindet sich die Klimasteuerung. Doch das feminine Väschen mit der Blume aus dem Vorgänger fehlt.

Ähnlich wie im Ur-Beetle, besitzt der Neue ausstattungsabhängig auf der Beifahrerseite ein zusätzliches, in die Frontblende integriertes Handschuhfach, dessen Deckel nach oben aufklappt (das ebenfalls integrierte Standardhandschuhfach klappt nach unten auf). Ein weiteres Feature klassischer Natur stellen die optionalen Zusatzinstrumente oberhalb des jeweiligen Audio-/Navigationssystems dar: Öltemperatur, Stoppuhr und Ladedruck. Ebenfalls neu: die eigens für den Beetle gestalteten Lenkräder mit je nach Ausstattungslinie verschieden lackierten Applikationen in den Speichen.

Eine besondere Stimmung bringt die Ambiente-Beleuchtung, die Volkswagen in zwei Varianten anbietet: in weißer Farbe als indirekte Türbeleuchtung oder zusätzlich mit Lichtringen in den Farben Weiß, Blau und Rot um die Lautsprecher.

Kennzeichnend für das neue Beetle Cabrio sind die komplett veränderten Parameter der Innenraum-Ergonomie und des Innenraum-Packagings: Bewegte der Fahrer den luftgekühlten Käfer noch sehr tief sitzend und den New Beetle aufgrund der weit vorn angeordneten Windschutzscheibe eher chauffierend, ergibt sich nun ein agiles, fahrerorientiertes Erlebnis.


Mehr Ausstattung: Die Individualisierung des offenen Beetles

Das neue VW Beetle Cabrio gibt es in den drei Basis-Ausstattungslinien „Beetle", „Design" und „Sport". Jede dieser Versionen besitzt einen ganz eigenen Charakter. In Ergänzung zu den drei Ausstattungslinien lässt sich das Beetle Cabrio in themenorientierten Sondereditionen ordern. Die stylishe „50s Edition“, die coole „60s Edition“ und die elegante „70s Edition“. Jede der drei Editionen reflektiert dabei als Hommage an das legendäre Käfer Cabriolet den Stil eines Jahrzehnts.

So wird die „50s Edition“ unter anderem durch 17-Zoll-Leichtmetallräder im Design „Circle Black“, verchromte Außenspiegel, ein schwarzes Softtop und eine Lackierung in „Uni-Black“ geprägt. Mit hochwertigen Sportsitzen in schwarz-blauem Leder, einer Lackierung wahlweise in „Denim Blue“ oder „Candy-Weiß“ in Kombination mit einem schwarzem Softtop, ist das Modell „60s Edition“ speziell vom Stil der 1960er-Jahre inspiriert. Auf Eleganz setzt die „70s Edition“ mit Lackierungen in „Toffeebraun Metallic“ oder „Platinum Grey Metallic“, die mit dem beigefarbenen Softtop und den Ledersportsitzen harmonieren.


Erstmals bietet Volkswagen das Beetle Cabrio mit Bi-Xenonscheinwerfern an. Das Xenon-Modul wird dabei an den Außenseiten der Scheinwerfer von 15 LEDs eingerahmt, die das Tagfahr- und Standlicht bilden. Ebenso erhältlich: Das Schließ- und Startsystem „Keyless Access“, das ohne Tür- und Zündschloss auskommt. Mit dem Berühren eines der vorderen Türgriffe erkennt das System die Zugangsberechtigung anhand des Senders in der Jacken-, Hosen- oder Handtasche, entriegelt das Beetle Cabrio und ermöglicht es, den Wagen via Start-Stopp-Taste zu starten. Verriegelt wird der Volkswagen von außen wieder über das Berühren einer der zwei Türgriffe, hier allerdings an einer dafür speziell markierten Fläche.


Premium-Sound vom Feinsten

Für das neuen Beetle Cabrio sind alle Radio-CD- und Radio-Navigationssysteme erhältlich, die ebenfalls für andere Modelle wie den Golf, Jetta oder Passat zur Verfügung stehen. Serienmäßig befindet sich im Beetle Cabrio das Audiosystem „RCD 310“ mit 8 Lautsprechern an Bord, inklusive Doppeltuner. Das Topsystem unter den Audioanlagen ist das „RCD 510“ mit einem integrierten CD-Wechsler, einer Schnittstelle für SD-Karten und Touchscreen.

Einen preislich attraktiven Einstieg in den Bereich der Radio-Navigationssysteme bietet das „RNS 315“ mit einem 5-Zoll-Touchscreen (400 x 240 Pixel), einem CD-Player, einem SD-Karten-Slot und einem Doppeltuner. Das Spitzenmodell unter den Radio-Navigationssystemen stellt das „RNS 510“, das mit Feinheiten wie einem 6.5-Zoll-Touchscreen, einem DVD-Player, einer Sprachbedienung, einem SD-Karten-Slot und einer 30-Gigabyte-Festplatte aufwartet, dar.

Jeder, der sich in der Welt der Rockmusik zurechtfindet, kennt Größen wie etwa Jimi Hendrix oder Eric Clapton. Der eine spielte, der andere spielt noch immer auf Fender-Gitarren. Der legendäre US-Musikinstrumente- und Verstärker-Hersteller stellt sein Know-how in Kooperation mit Panasonic exklusiv der Marke Volkswagen zur Verfügung. Deshalb gibt es für den Beetle optional ein Fender-Soundsystem mit einer zusätzlichen Bassbox und 400 Watt Ausgangsleistung.

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