Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Test: Super-Boost mit 680 PS

, 28.08.2019


Das ist der stärkste und bislang krasseste Porsche-SUV aller Zeiten: der neue Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid besitzt unglaubliche 680 PS. Das ist mehr Power als beim Lamborghini Urus! Keine Frage, dieses Hybrid-Triebwerk katapultiert den Cayenne in eine noch höhere Performance-Liga. Wie sich der neue Spross von Porsche mit der unfassbar hohen Leistung macht, ob er nicht nur schnell auf der Autobahn, sondern auch in Kurven ist, und wie es um den Komfort an Bord steht, zeigt der neue Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé Test. Mehr noch: Wir wollen wissen, ob sich dieser Porsche sogar als Spritsparer eignet.

Das Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé sieht ziemlich athletisch und zugleich stylisch aus, gibt sich im Vergleich zum herkömmlichen Cayenne Turbo allerdings von außen nur durch kleinste Details als neues Top-Modell zu erkennen: am deutlichsten durch die ins Auge stechenden Bremssättel in Acidgreen, die auf Wunsch auch in Gelb erhältlich sind.

Starke Akzente setzen die großen Lufteinlässe an der Front, die muskulös ausgestellten Kotflügel und die dynamisch nach hinten abfallende Dachlinie des SUV-Coupés. Neben dem festen Dachkantenspoiler gelangt zusätzlich ein aktiver Heckspoiler zum Einsatz, der im Ruhezustand perfekt in die Silhouette integriert ist, jedoch ab einer Geschwindigkeit von 90 km/h ausfährt und bei 60 km/h wieder ein. Das Ergebnis: ein erhöhter Anpressdruck auf der Hinterachse und damit ein Plus an Fahrdynamik.

Antrieb: 680 PS mit Super-Boost - so schnell ist der Cayenne Turbo S E-Hybrid

Ein Druck auf das Gaspedal - und das allradangetriebene Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé beschleunigt mit einer unglaublich brutalen Speed nach vorne. Nur 3,8 Sekunden dauert der Spurt von 0 auf 100 km/h. Dieser Wert ist ziemlich extrem, wenn man sich vor Augen führt, dass dieser SUV 2,5 Tonnen schwer ist. Doch es geht noch weiter: Jeder Druck auf das Gaspedal steigert die Lust auf Performance. Dazu kommt ein süchtig machender, mitreißender Sound. Zwischenspurts von 100 bis 200 km/h sind überwältigend und spontane Überholmanöver erledigt das Biest mit einer geradezu unverschämten Leichtigkeit. Erst bei einer mühelos erreichten Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h endet der Vortrieb.

Kein Wunder, dass das Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé eine derart brachiale Performance hinlegt und in jedem Geschwindigkeitsbereich bedingungslos durchzieht. Für den Antrieb sorgt der gleiche V8-Biturbo-Motor mit 4,0 Litern Hubraum wie im Lamborghini Urus. Im Porsche leistet das Triebwerk 404 kW/550 PS, beim Beschleunigen ergänzt durch einen im Getriebe integrierten Elektromotor mit 100 kW/136 PS. Die Systemleistung beträgt mächtige 500 kW/680 PS und unglaubliche 900 Nm, die über ein breites Drehzahlband von 1.500 bis 5.000 Touren anliegen. Das 8-Gang-Tiptronic-S-Getriebe, eine Wandler-Automatik, reagiert zudem schnell und schaltet weich.

Im Lamborghini kommt das V8-Triebwerk, allerdings ohne Elektromotor mit einer schweren Batterie, auf 478 kW/650 PS und 850 Nm Maximaldrehmoment. Rund 300 Kilogramm leichter, ist der Urus einen Hauch schneller als der Top-Cayenne: Der Italiener brennt beim klassischen Sprint auf Tempo 100 eine Zeit von 3,6 Sekunden in den Asphalt und erzielt eine Top-Speed von 305 km/h.

Rein elektrisch: Die tatsächliche Reichweite des Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid

Standardmäßig startet das Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé im elektrischen Modus „E-Power“. Die E-Maschine mit 100 kW/136 PS und satten 400 Nm Maximaldrehmoment reicht aus, um den SUV kräftig anzutreiben. Im Elektro-Modus vergehen 6,6 Sekunden für den Sprint von 0 auf 60 km/h. Rein elektrisch erzielt der Hybrid-SUV eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Porsche gibt eine elektrische Reichweite von bis zu 40 Kilometern an, die sich in der Praxis bei zurückhaltender Fahrweise auf knapp 32 Kilometer reduzieren. Für eine höhere Reichweite ist die unter den Laderaumboden platzierte Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 14,1 kWh einfach zu klein.

Dennoch: Für den täglichen Einsatz in der Stadt dürften viele mit der elektrischen Reichweite des Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé auskommen. Wer zudem die Möglichkeit besitzt, zum Beispiel zu Hause und bei der Arbeitsstelle auf eine funktionierende Ladeinfrastruktur zurückzugreifen, kann bei vielen elektrischen Fahrten den von Porsche angegebenen Durchschnittsverbrauch von 3,7 bis 3,9 Litern Sprit auf 100 Kilometern erreichen.

Mit dem serienmäßigen 7,2-kW-Onboard-AC-Lader lässt sich der Akku über einen 400-Volt-Anschluss mit 16-Ampere-Absicherung in 2,4 Stunden vollständig laden. An einer herkömmlichen Haushaltssteckdose mit 230 Volt und 10 Ampere dauert der Ladevorgang sechs Stunden. Praktisch: Der Besitzer kann den Ladevorgang über sein Smartphone steuern und überwachen, erhält Informationen über die rein elektrische und die Gesamtreichweite, den aktuelle Ladestatus der Batterie und die Restladezeit.

Fahrmodi und Benzinverbrauch: Wie sparsam ist der Hybrid-Modus wirklich?

Aber seien wir ehrlich: Die Macher legten den Antrieb des Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé als Performance-Hybrid aus, der jede Menge Fahrspaß bietet, wenn der V8-Biturbo-Benziner und Elektromotor in den Fahrmodi „Sport“ und „Sport Plus“ den brachialen Antrieb gemeinsam übernehmen und sich Mitfahrer bei diesen zügellosen Kräften mit immer größer werdenden Augen an die Sitze klammern. Der Modus „Sport“ hält die Batterieladung immer auf einem Mindestniveau, um beim Beschleunigen ausreichend Boost-Reserven bereitzustellen. Im Modus „Sport Plus“ steht die maximale Performance im Vordergrund und wird die Batterie schnellstmöglich nachgeladen.

Den effizientesten Betrieb ermöglicht allerdings der Modus „Hybrid Auto“, bei dem das System abhängig von der Fahrsituation zwischen Elektromotor und V8-Biturbo automatisch wechselt oder kombiniert. Als weitere Fahrmodi stehen „E-Hold“ und „E-Charge“ zur Verfügung: „E-Hold“ hält den aktuellen Ladezustand, um zum Beispiel am Zielort in einer Umweltzone rein elektrisch fahren zu können. „E-Charge“ lädt die Batterie wiederum durch den Benziner auf.

Vielen stellt sich jedoch die Frage, was das Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé in der Praxis bei einer ganz normalen Fahrweise im Straßenverkehr tatsächlich verbraucht: Wenn der Akku fast leer ist und der Benziner verstärkt zum Einsatz gelangt, steigt der kombinierte Benzinverbrauch des großen und schweren SUV im Hybrid-Modus auf rund 8 Liter pro 100 Kilometer.

Kurvenspaß: Hohes Gewicht - halten die Technologien dagegen?

Es ist ein Porsche, der auf der Autobahn sehr schnell ist. Aber das Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé ist 4,93 Meter lang und wiegt deutliche 335 Kilogramm mehr als das herkömmliche Cayenne Turbo Coupé. Das hohe Gewicht kann der 2,5 Tonnen schwere Hybrid-SUV bei einer passionierten Fahrt durch kurvige Straßen nicht verbergen. Doch dieser massive SUV von Porsche baut mit der „Pirelli P Zero“-Bereifung  jede Menge Grip auf, besitzt eine präzise Lenkung und lässt sich in Kurvenrevieren überraschend gut kontrollieren. Der Dank geht an die Ingenieure, die dem Cayenne ein ausgeklügeltes Paket an Technologien verpassten, um eine derart eindrucksvolle Fahrdynamik zu realisieren.

Serienmäßig besitzt das Top-Modell unter anderem eine seht gut funktionierende Wankstabilisierung mit der Bezeichnung „Porsche Dynamic Chassis Control“ (PDCC) und eine elektronisch geregelte Hinterachs-Quersperre (PTV Plus - Porsche Torque Vectoring), die vollvariabel die Antriebsmomente zwischen den Hinterrädern verteilt. Dadurch besitzt das kurvenäußere Hinterrad eine höhere Antriebskraft und ermöglicht einen zusätzlichen Drehimpuls in die eingeschlagene Richtung. Folge: Das Cayenne Coupé lenkt noch dynamischer in Kurven ein und beschleunigt noch besser aus Kurven heraus.

Optional gibt es eine elektrische Hinterachslenkung, die direkt aus dem Porsche 911 kommt. Bei niedrigen Geschwindigkeiten lenkt das System die Hinterräder entgegen den eingeschlagenen Vorderrädern und verkleinert den Wendekreis. Das Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé besitzt dadurch eine höhere Agilität. Bei höheren Geschwindigkeiten lenkt das System die Hinterräder in die gleiche Richtung wie die eingeschlagenen Vorderräder, um die Fahrstabilität zu erhöhen, zum Beispiel beim Überholen.

Im Serienumfang enthalten ist ebenso das Dämpfungssystem „Porsche Active Suspension Management“ (PASM), das die Dämpferkraft kontinuierlich für jedes einzelne Rad regelt. Die Modi „Normal“, „Sport“ und „Sport Plus“ sorgen für das Spektrum von strafferer Fahrdynamik und meist angenehmem Reisekomfort; denn der herkömmliche Cayenne fühlt sich etwas komfortabler an als der Cayenne Turbo S E-Hybrid.

Innenraum: Viel Platz und einige Extras nur für die Hybrid-Modelle

Im Innenraum des Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupés zeigt die Material- und Verarbeitungsqualität, was jeder von einem Porsche erwartet: alles wirkt edel und ist hochwertig sowie präzise verarbeitet. Berührungssensitive Flächen auf der Mittelkonsole, die sich unter einer eleganten Oberfläche in Glasoptik befinden, ermöglichen den direkten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen. Die serienmäßigen Sportsitze vorne sind bequem, bestens konturiert und bieten locker zwei Meter großen Personen Platz. Auf den Rücksitzen können über 1,80 Meter große Passagiere längere Fahrten mit einer üppigen Beinfreiheit genießen. Den Fond-Gästen steht auf Wunsch außerdem ein Blackpanel für die Bedienung der Klima- und Infotainment-Funktionen zur Verfügung.

Von den anderen Versionen der Baureihe, zum Beispiel dem Porsche Cayenne Turbo, differenziert sich die Hybrid-Version bei den Instrumenten neben den Zeigern in Acidgreen durch ein Power-Meter, das unter anderem Informationen zu der aktuell abgerufenen, respektive der via Rekuperation zurückgewonnenen elektrischen Energie liefert.

Alle Hybrid-Modelle von Porsche verfügen in Serie über eine Standklimatisierung an Bord, die sich über das Smartphone fernbedienen lässt. Im heißen Sommer lässt sich der Innenraum vor der Fahrt angenehm kühlen und im Winter kann der Besitzer die Scheiben vorab vom Eis befreien - all das bei ausgeschalteter Zündung.

Infotainment und Porsche Connect Plus: Wie sich die Performance weiter steigern lässt

Auf dem riesigen, 12,3 Zoll beziehungsweise 31,2 Zentimeter großen Touchscreen des „Porsche Communication Management“ (PCM) mit gestochen scharfen Grafiken lassen sich weitere Hybrid-spezifische Informationen abrufen. Der Boost-Assistent zeigt zum Beispiel die zum Boosten verfügbare Energie an. Beim Hybrid-Assistenten dienen währenddessen visuelle Hinweise als Dosierhilfe für die elektrische Antriebsleistung. Darüber hinaus zeigt der Hybrid-Assistent die kalkulierte elektrische Reichweite an.

Porsche Connect Plus“ ermöglicht den Zugriff auf zahlreiche Online-Dienste und das Internet. Ziele lassen sich nicht nur im Auto, sondern auch im Smartphone über die „Porsche Connect“-App oder außerhalb des Fahrzeugs über die Internet-Plattform „My Porsche“ bequem im Vorfeld einer Fahrt anlegen und an das Fahrzeug übertragen. Verkehrsinformationen in Echtzeit zur Anpassung der Route, freie Parkhäuser mit Preisen und Öffnungszeiten oder auch Nutzer-Bewertungen von Hotels und Restaurants runden das Angebot ab.

Nicht nur das Auto selbst ist stets online. Es lassen sich selbstverständlich auch WLAN-fähige Endgeräte, wie zum Beispiel Laptops, Tablets oder Smartphones mit dem Internet verbinden. Unter der Mittelarmlehne befindet sich eine induktive Ladeschale zum kabellosen Aufladen von Smartphones. Alternativ stehen jeweils zwei USB-C-Anschlüsse vorne und im Fond zur Verfügung. Die Konnektivität zur Anzeige und Bedienung von Smartphone-Apps auf dem Touchscreen des Fahrzeugs ist leider nur per „Apple CarPlay“ möglich, nicht mit „Android Auto“.

Fahrerassistenzsysteme: Damit während der Fahrt nichts die Konzentration trübt

Für Sicherheit an Bord des Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupés ist gesorgt. Zahlreiche Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer: Ab Werk verfügen alle Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid unter anderem über LED-Hauptscheinwerfer, einen Tempostat mit Speedlimiter-Funktion, den kamerabasierten Fußgängerschutz sowie den Park-Assistenten vorne und hinten, beim Cayenne Coupé inklusive Rückfahrkamera.

Optional sind unter anderem LED-Matrixbeam-Scheinwerfer, ein Head-up-Display, ein Nachtsichtassistent mit Wärmebildkamera und der digitale Co-Pilot „Porsche InnoDrive“ mit Abstandsregeltempostat, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, aktiver Spurführung, Kreuzungsassistent und Nothaltefunktion erhältlich.

Kofferraum: Kleiner, doch der Hybrid-SUV steckt einiges weg

Da die Macher den Lithium-Ionen-Akku des Hybrid-Antriebs unter dem Ladeboden des Gepäckraums einbauten, fällt das Kofferraumvolumen des Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupés etwas geringer aus. Das Hybrid-Coupé des Cayenne kommt auf geräumige 500 Liter, die das Gepäck für Reisen oder Fahrten zum Flughafen locker unterbringen. Werden die Rücksitzlehnen umgeklappt, entsteht eine nahezu ebene Ladefläche und das Ladevolumen steigt auf 1.440 Liter.

Zum Vergleich: Beim herkömmlichen Cayenne Coupé sind es 625 Liter beziehungsweise 1.540 Liter. Wer auf einen Hybrid-Antrieb und mehr Kofferraumvolumen nicht verzichten möchte, wählt den Cayenne Turbo S E-Hybrid mit 645 Litern beziehungsweise 1.605 Litern Gepäckraumvolumen. Typisch für einen SUV, fällt die Ladekante bei allen Cayenne-Varianten etwas hoch aus. Allerdings ist die Ladestufe nach innen sehr niedrig, so dass ein bequemes Be- und Entladen möglich ist.

Preis und Fazit Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé Test:

Es imponiert tatsächlich, wie die Macher den Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid leistungstechnisch in die Liga der Supersportwagen katapultieren. Doch ebenso bemerkenswert ist, wie unglaublich schnell der Performance-Hybrid ist, zugleich in Städten leise über privilegierte Umweltspuren stromert und dazu an Bord echten Luxus bietet. Der Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid steht mit einer umfangreichen Serienausstattung ab 172.604 Euro in der Preisliste. Das Coupé kostet mindestens 176.293 Euro.

Wer bei einem Porsche-SUV allerdings statt der brachialen Performance mehr Wert auf die Effizienz legt, ist mit dem normalen Porsche Cayenne Hybrid besser bedient - und den gibt es derzeit bereits ab 91.684 Euro.

Technische Daten Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé:

Länge x Breite x Höhe: 4,939 x 1,989 x 1,653 Meter (Breite mit Außenspiegel: 2,194 Meter)
Radstand: 2,895 Meter
Antriebsart: Allradantrieb
Hubraum V8-Biturbo-Benziner: 3.996 cm³ 
Leistung Benzinmotor: 404 kW/550 PS bei 5.750-6.000 U/min
Drehmoment Benzinmotor: 770 Nm bei 2.100-4.500 U/min
Leistung Elektromotor: 83 kW/113 PS
Drehmoment Elektromotor: 265 Nm
Gesamtsystemleistung: 100 kW/136 PS bei 2.800 U/min
Maximales Systemmoment: 400 Nm bei 100-2.300 U/min
Getriebeart: 8-Gang-Tiptronic-S (Automatik)
Höchstgeschwindigkeit: 295 km/h (rein elektrisch 135 km/h)
Beschleunigung 0-100 km/h: 3,8 Sekunden
Elektrische Reichweite: 40 km,
Leergewicht (nach DIN): 2.535 Kilogramm
Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch: 3,7-3,9 l/100 km
Durchschnittliche CO2-Emission: 85-90 g/km
Stromverbrauch kombiniert: 18,7-19,6 kWh/100 km
Abgasnorm: Euro 6d-TEMP
Preis: ab 176.293 EUR

2 Kommentare > Kommentar schreiben

31.08.2019

Jeder darf seine Meinung äußern. Klar, das Auto ist auf Performance ausgerichtet, lässt sich aber auch effizient bewegen. Dass wir in der Praxis rein elektrisch knapp 32 km fuhren, hast Du nicht erwähnt. Mit dieser elektrischen Reichweite dürften viele Autofahrer im Alltag auskommen. Die Technologien sind mittlerweile so weit, dass sich dieser 2,5 Tonnen schwere Hybrid-SUV bei zurückhaltender Fahrweise im Durchschnitt tatsächlich mit etwa 8 l/100 km bewegen ließ. Wir schafften es! Mehr noch: Wer viel elektrisch fährt, wird sogar den von Porsche angegebenen Durchschnittsverbrauch von 3,7 bis 3,9 l/100 km erreichen können. Aber vermutlich ist es in Deinen Augen ein Porsche und dazu noch ein SUV - der darf das wohl nicht können.

29.08.2019

Das ist ein fahrender Mittelfinger für die Umwelt, ein Ressourcen-Monster mit Umwelt-Feigenblättchen. Wann ist endlich Schluß mit diesen Jubel-Arien für solch dermaßen aus der Zeit gefallenen Autos? Selbst auf einer Autoseite kann man etwas gesunden Menschenverstand erwarten, eine wenigstens ein bisschen weniger lobhudelige kritischere Schreibe. Zwischen schier endloser Technik-Masturbation ein - ein! einziger dünner Satz zum Benzinverbrauch, zudem ein völlig unglaubwürdiger. Man muss vermutlich an den Weihnachtsmann glauben, um den Lesers allen Ernstes für das Bewegen von 2.5 Tonnen unter Praxisbedingungen im Schnitt mit 8l / 100km unterzujubeln. Solch ein Artikel zu solch einem Auto sind im Jahre 2019 einfach nur ignorant.


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