DTM-Reglement 2017 steht bereits "zu 95 Prozent"

, 17.05.2015

Am Montag treffen sich die Hersteller am Nürburgring, um über erneut über das DTM-Reglement 2017 zu beraten und weitere Detailfragen zu klären

Die DTM-Saison 2017 ist das Thema, wenn die Hersteller am Montag am Nürburgring zu einer neuen Gesprächsrunde zusammenkommen. Dann sollen weitere Punkte des neuen Klasse-1-Reglements ausgearbeitet werden. Denn laut BMW-Sportchef Jens Marquardt gibt es noch "ein paar technische Details" zu klären. "Ich würde sagen, wir stehen bei 95 Prozent", sagt Marquardt. Nun geht es um die restlichen Prozente.

Marquardt zeigt sich zuversichtlich: "Ich bin der Meinung, dass wir weiter auf einem guten Weg sind, 2017 die Klasse 1 zu haben." Mit diesem Reglement sollen die DTM in Deutschland und die Super-GT-Serie in Japan auf eine gemeinsame technische Basis gestellt werden, sodass die deutschen Hersteller in Japan und die japanischen Hersteller in Deutschland antreten können. Das ist das angestrebte Ziel.

Der BMW-Sportchef ist davon überzeugt, dass die Maßnahmen Erfolg haben werden. "Die Autos werden eng beisammen liegen", meint Marquardt. "Aber immer im Hinblick darauf, dass wir die DNS jeder Rennserie beibehalten wollen. Die DTM bleibt bei Sprintrennen, in Japan wird auch künftig über die Mitteldistanz gefahren." Zudem werde die Super-GT-Serie weiter auf Fahrerwechsel und Nachtanken setzen.

Die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen sollen alsbald geklärt sein. Auch deshalb wurde das Treffen einberufen, wie Marquardt erklärt. Es gelte, das neue Reglement "so schnell, wie es geht" zu finalisieren. "Denn bei allem ist es doch so: Je früher Klarheit herrscht, desto billiger wird es im Normalfall. Das ist der Anspruch, den wir gemeinsam haben. Wir wollen das Geld, das wir haben, richtig ausgeben."

Ein Hybridantrieb für die Klasse-1-Fahrzeuge steht dabei nicht auf der Tagesordnung. "Das ist derzeit nicht vorgesehen", sagt der BMW-Sportchef und fügt hinzu: "Ich weiß, dass in Japan ein Hybridauto fährt. Aber das wurde von Honda stets als rein japanisches Projekt gesehen." Die neue Generation von DTM-Autos wird stattdessen von konventionellen Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotoren angetrieben.

Und wenn dann erst ein gemeinsames Reglement installiert ist, soll auch gemeinsam gefahren werden. Dazu steht schon seit geraumer Zeit eine Art "Weltfinale" mit Beteiligung aller Hersteller im Raum. "Diese Idee", sagt Marquardt, "gibt es schon immer. Auch das ist ein Thema bei unserem Treffen. 2017 bietet die erste Gelegenheit dazu. Und wenn jeder darauf hinarbeitet, sollte es möglich sein."

Jetzt kommentieren
Jetzt bewerten

Zum Bewerten musst Du registriert und eingeloggt sein.

Weitere DTM-News

Sieg in Hockenheim: in der DTM ist Mattias Ekström erfolgreich gestartet

DTM und Rallye-Cross: Ekström träumt von zwei Meistertiteln

Beim DTM-Saisonauftakt 2015 in Hockenheim fand im Rahmenprogramm auch der zweite Saisonlauf der Rallye-Cross-WM statt. Zum ersten Mal waren diese beiden internationalen Serien an einem Wochenende gemeinsam …

Im Samstagsrennen in Hockenheim kam es in der Spitzkehre zu einem Unfall

Unfälle in der DTM: Mehr Rennen, mehr Teile, höhere Kosten

Das neue Rennformat der DTM sorgt nicht nur für mehr Fahrbetrieb auf der Rennstrecke, sondern soll den Fans in erster Linie mehr Action bieten. Auch wenn die Zuschauerzahlen vor Ort und vor dem …

Die DTM wird wie geplant im September auf den Nürburgring zurückkehren

Keine Verschiebung: DTM im September auf dem Nürburgring

Die DTM wird wie geplant am zweiten Wochenende im September (12./13.09.) auf dem Nürburgring fahren. Darauf haben sich Vermarkter ITR, die drei Hersteller Audi, BMW und Mercedes und die Veranstalter des …

Nachdenklich: Timo Glock und BMW waren beim Auftakt in Hockenheim nicht gut genug

BMW-Fahrer Timo Glock: "Wir liegen etwas zurück"

BMW ist in der DTM-Saison 2015 nur dritte Kraft. Das ist zumindest das Bild, das sich beim Auftakt in Hockenheim gezeigt hat. Denn dort gingen beide DTM-Laufsiege an Audi, während Mercedes gleich drei …

Robert Wickens kann sich vorstellen, eines Tages wieder ein Formelauto zu fahren

DTM-Fahrer Robert Wickens erwägt Wechsel zu IndyCars

Für ihn ist die DTM vielleicht nur eine Zwischenstation: Robert Wickens (HWA-Mercedes) kann sich vorstellen, eines Tages in die US-amerikanische IndyCar-Serie zu wechseln und wieder Formelsport zu …

AUCH INTERESSANT
Walter Röhrl: Seine 7 besten Momente

AUTO-SPECIAL

Walter Röhrl: Seine 7 besten Momente

Walter Röhrl gehört zu den besten Rallye-Fahrern aller Zeiten und fuhr auch auf der Rundstrecke bedeutende Rennsiege ein. Jetzt wird es persönlich: Walter Röhrl kramt in seiner Fotokiste und …


Motorsport-Total.com

TOP ARTIKEL
Ford Mustang Bullitt 2018: Der erste Check und der Preis
Ford Mustang Bullitt 2018: Der erste Check und …
Seat Ibiza FR 2018: Was reißen drei Zylinder im Sport-Test?
Seat Ibiza FR 2018: Was reißen drei Zylinder im …
Louis Vuitton Ferrari gehört 15-jährigem
Louis Vuitton Ferrari gehört 15-jährigem
News-Abo
Jeden Morgen kostenlos per E-Mail:
Aktuelle Artikel
Lamborghini Aventador SVJ: Monster holt Nordschleifen-Rekord
Lamborghini Aventador SVJ: Monster holt …
Porsche 718 Cayman GTS Test: Lohnen sich die 11.000 Euro?
Porsche 718 Cayman GTS Test: Lohnen sich die …
Porsche Cayenne E-Hybrid Test: Was er wirklich verbraucht
Porsche Cayenne E-Hybrid Test: Was er wirklich …
Porsche 919 Hybrid Evo: Neuer Rekord auf der Nordschleife?
Porsche 919 Hybrid Evo: Neuer Rekord auf der …
VW T-Roc Cabrio 2020: VW legt sich mit Range Rover an
VW T-Roc Cabrio 2020: VW legt sich mit Range …


Speed Heads - Sportwagen- und Auto-Magazin

Das Auto und Sportwagen Magazin mit täglich aktualisierten Auto News, Motorsport News, Auto Tests, Sportwagen Berichten und der streng geheimen Auto Zukunft. Speed Heads ist die Community für echte Auto-Fans und informiert im Sportwagen Magazin über Neuigkeiten aus der Welt der schnellen Autos.

  • emotiondrive Logo
  • Torpedo Run Logo
  • Motorsport Total Logo
  • autoaid Logo