DTM testet "Mega-Startnummern" auf der Frontscheibe

, 25.03.2015

Beim Estoril-Test rücken die Boliden erstmals mit unübersehbaren Nummern in der Frontscheibe aus, beschlossen ist die Novelle aber offenbar noch nicht

Die DTM hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder Maßnahmen ausgedacht, um die Serie zuschauerfreundlicher zu gestalten - mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Zu Beginn der Saison 2015 könnten die Boliden von Audi, BMW und Mercedes große Startnummern auf der Frontscheibe verpasst bekommen, um von der Tribüne aus und im Fernsehbild besser erkennbar zu sein.

Die mögliche Novelle wird bei den am heutigen Mittwoch beginnenden Testfahrten in Estoril erstmals erkundet. Via Twitter zeigte Audi am Auto von Adrien Tambay erstmals die markante Lösung: Obwohl der Franzose in den Rennen in bewährter Familientradition mit der Startnummer 27 unterwegs sein wird, prangt in Portugal eine riesige "88" in der Scheibe des RS 5 DTM.

Es muss sich offenbar erst zeigen, ob die neue Markierung das Sichtfeld der Piloten einschränkt und wieder abgeschafft werden muss. Ein spezielles Design, etwa in den Landesfarben des Piloten oder im Stile der Lackierung seines Autos, ist bisher nicht erkennbar. Noch genügt ein schlichtes Grau.

Die Betonung der Startnummern, die Wurzeln im US-amerikanischen Rennsport besitzt, hat seit kurzer Zeit auch in der Formel 1 Einzug gefunden. Die DTM zog 2015 nach: Jeder Pilot durfte sich seine Nummer in diesem Jahr selbst aussuchen.

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