Lucas Auer: Kein Druck beim Heimspiel in Spielberg

, 17.05.2016

Lucas Auer will in Spielberg seine ersten Punkte in diesem Jahr einfahren - 2015 holte der Österreicher mit Platz sechs beim Heimspiel sein bestes DTM-Ergebnis

Der Saisonauftakt in Hockenheim verlief für Lucas Auer alles andere als optimal. An einem schwierigen Wochenende, an dem sich der Österreicher gleich mehrfach im Kiesbett wiederfand, konnte der 21-Jährige in beiden Rennen keine Punkte sammeln. Nun steht am zweiten Rennwochenende des Jahres sein Heimspiel in Spielberg auf dem Programm. Auf dem Red-Bull-Ring feierte der damalige Rookie 2015 mit Platz sechs im Sonntagsrennen sein bis heute bestes Ergebnis in der DTM.

"Vergangenes Jahr war es gar nicht so einfach", erinnert sich der Mercedes-Pilot zurück und erklärt: "Im Trockenen haben wir uns etwas schwergetan. Im Regen habe ich dann aber eine gute Basis gefunden und bin bis auf Platz sechs nach vorne gefahren. Das war super. Ich glaube, dass man in diesem Jahr wieder realistisch sein muss. Zielsetzung ist es, dass ich in die Punkte fahre."

"Ich glaube, das Wetter wird gemischt. Also wird es interessant", hofft Auer, der im Vorjahr vom Regen am Sonntag profitierte. Druck spürt der Österreicher vor seinem Heimrennen übrigens nicht: "Man geht eigentlich jedes Rennen gleich an. Im Gegenteil: Wenn Familie und Freunde dabei sind, dann ist das etwas Schönes. Das freut mich eher. Aber natürlich will man daheim immer etwas zeigen."

"Ich kenne die Strecke sehr gut, ich bin dort auch in der Formel 3 gefahren. Ich habe dort einige Siege und Podien eingefahren", erinnert Auer an seine Formel-3-Jahre zwischen 2012 und 2014. Satte fünfmal stand er in diesem Zeitraum auf dem Podium in Spielberg. An Erfahrung mangelt es dem Neffen von Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger an diesem Wochenende also keinesfalls.

"Die vier schwierigsten Kurven sind die letzten vier", erklärt Auer. "Die Doppellinks und die Doppelrechts. Wenn ich da ein Setup finde und die richtige Linie auswähle, dann kannst du speziell im Qualifying das letzte Zehntel rausquetschen, was dich in der DTM direkt zehn Plätze nach vorne bringt." Die Zuschauer vor Ort würden das pinke Auto mit der Nummer 22 in der Startaufstellung natürlich am liebsten möglichst weit vorne sehen.

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