Button scherzt vor Finale: "Bin offen für Angebote..."

, 23.11.2016

McLaren-Pilot Jenson Button als Helfer für Lewis Hamilton: "Wenn er mir ausreichend Geld bietet..." - Protagonisten gehen von einem sauberen Zweikampf aus

In der Formel 1 geht es nun in den großen Showdown der Saison 2016. Im finalen Grand Prix des Jahres in Abu Dhabi wird die Entscheidung im Kampf um den Fahrertitel fallen. Die beiden Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton sollen ein sauberes Duell mit sportlich fairen Mitteln ausfechten, so fordern es die Verantwortlichen des Werksteams. "Es liegt in den Händen der beiden, es wie echte Sportsmänner auszutragen", so Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Nico Rosberg geht mit einem Vorsprung von zwölf Punkten in das große Finale. "Es ist eine fast unlösbare Aufgabe vor der ich stehe", stellt sich Lewis Hamilton entsprechend deutlich in eine Außenseiterposition. Der Brite muss das Rennen gewinnen und auf Probleme für seinen Teamkollegen hoffen. Angesichts dieser Situation werden Erinnerungen an legendäre WM-Entscheidungen wach: die Crashes zwischen Senna und Prost, der Zusammenstoß von Michael Schumacher und Damon Hill in Adelaide 1994.

Rosberg werde den Titel holen, meint McLaren-Pilot Jenson Button. "Es sei denn, es crasht einer in ihn hinein", so der Brite vor seinem (vorerst?) letzten Formel-1-Rennen. "Lewis ist reich, er hat ziemlich viel Geld. Er fliegt im Privatjet durch die Weltgeschichte. Ich bin sicher, er könnte es sich leisten, mich zu bezahlen", scherzt Button in der 'GQ'. Die große Frage bleibt dabei aber, wann sich Rosberg im schnellen Mercedes und Button im erheblich langsameren McLaren-Honda überhaupt begegnen.

"Das ginge nur, wenn ich überrundet werde, denn wir sind nicht schnell genug", lacht Button. "Sei es drum. Ich bin offen für Angebote. Immerhin höre ich danach auf...sorry, ich lege ein Sabbatjahr ein!" Der Weltmeister von 2009 hat einen fortlaufenden Vertrag mit McLaren. Seine Rückkehr in ein Formel-1-Cockpit zur Saison 2018 wird nicht ausgeschlossen. Es erscheint denkbar, dass Button in zwei Jahren wieder fährt, sollte Teamkollege Fernando Alonso in die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) wechseln.

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