Niki Lauda "Vettel ist ein gefährlicher Gegner"

, 29.01.2016

Die Mercedes-Bosse rechnen in der Formel-1-Saison 2016 mit einem harten Kampf gegen Sebastian Vettel - Schwächt das Teamduell die Silberpfeile?

Geht die Dominanz des Mercedes-Teams auch in der dritten Saison in Folge weiter? Oder kann Ferrari-Pilot Sebastian Vettel gegen Lewis Hamilton und Nico Rosberg um den WM-Titel kämpfen? Diese Fragen stellen sich im Vorfeld der Formel-1-Saison 2016 nicht nur Fans und Experten. Auch im Lager von Mercedes selbst hat man die Konkurrenz aus Maranello auf dem Schirm. "Ferrari hat zu alter Stärke gefunden. Vettel ist ein gefährlicher Gegner", mahnt Niki Lauda im Gespräch mit 'Auto Bild motorsport'.

Dabei machen dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Formel-1-Teams von Mercedes nicht nur die unbestrittenen Qualitäten des viermaligen Weltmeisters Sorgen. Lauda befürchtet auch, dass das teaminterne Duell zwischen Hamilton und Rosberg bei Mercedes in dieser Saison von neuem eskalieren könnte. "Das Duell wird heftiger, weil Nico zuletzt gezeigt hat, was er kann", sagt Lauda.

Nach mehreren Rückschlägen hatte Rosberg am Ende der vergangenen Saison mit drei Siegen in Folge gezeigt, dass er Teamkollege Hamilton doch das Wasser reichen kann. Daher ist auch Sportchef Toto Wolff gespannt, wie das Kräfteverhältnis seiner beiden Piloten zu Beginn der Saison 2016 sein wird. "Es ist eine sehr interessante Situation, weil Nico Ende 2015 so dominant war", so Wolff gegenüber 'Auto Bild motorsport'.

"Ich weiß wirklich nicht, was eine größere Rolle für das Selbstbewusstsein spielt: Der Titel von Lewis oder Nicos Siegesserie am Ende", fragt sich Wolff. Der Österreicher teilt dabei die Sorge seines Landsmanns Lauda, dass ein offener Kampf zwischen Hamilton und Rosberg der Konkurrenz in die Karten spielen könne.

"Wir haben die Sorge, dass Vettel und Co. davon profitieren könnten. Denn bei uns ist die Fahrerpaarung ausgeglichener als bei Ferrari", so Wolff. Dort ist für ihn Vettel die klare Nummer eins, während sich Mercedes nicht auf einen Piloten konzentrieren könne. "Das ist ein Wettbewerbsnachteil", findet Wolff.

Der Österreicher verspricht jedoch, dass Mercedes diesen Nachteil nicht durch eine Teamorder ausgleichen wolle. "Solange es nicht schlecht für Mercedes ist, kann ich damit leben."

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