Ricciardo ohne Zukunftsangst: "Dann werde ich Tennisspieler!"

, 12.10.2017

Daniel Ricciardo glaubt nicht, dass er bei der Vergabe der Formel-1-Cockpits für 2019 in die Röhre schauen wird - Sein Red-Bull-Vertrag endet nach der Saison 2018

Daniel Ricciardo ist noch bis Ende der Formel-1-Saison 2018 an Red Bull gebunden. Anschließend könnte der Australier zum ersten Mal in seiner Karriere auf eigenen Beinen stehen und sich vom österreichischen Konzern emanzipieren. "Ich versuche natürlich, meine Augen offen zu halten", verrät der mittlerweile 28-Jährige, der seit 2011 in der Königsklasse an den Start geht. Zunächst brachte ihn Red Bull eine Saison bei HRT unter, 2012 und 2013 fuhr er anschließend für Toro Rosso.

Als Landsmann Mark Webber seine Formel-1-Karriere Ende des Jahres 2013 beendete, übernahm Ricciardo das freie Cockpit im A-Team der Bullen. Seitdem holte er insgesamt fünf Grand-Prix-Siege, um den Titel konnte er bis heute aber nie mitkämpfen. "Ich liebe den Wettbewerb, und es gibt kein besseres Gefühl, als vorne mitzukämpfen", verrät Ricciardo, der eines Tages unbedingt Weltmeister werden will.

Aber wird ihm das mit Red Bull jemals gelingen? Die Saison 2018 dürfte richtungsweisend für Ricciardos Karriere sein. "Ich werde einfach sehen, wie es im nächsten Jahr läuft. Ich werde schauen, in welche Richtung es geht, und dann eine Einschätzung treffen", kündigt er an. Zwischen den Zeilen heißt das: Ist Red Bull im kommenden Jahr wieder nicht in der Lage, um den Titel zu kämpfen, könnte sich Ricciardo verabschieden.

"Für mich ist das noch zu weit weg, um sich wirklich Sorgen zu machen", erklärt der Australier allerdings. "Mein Vertrag endet nach der kommenden Saison, aber für mich ist es noch zu früh, um über einen Vertrag für 2019 nachzudenken", stellt er klar und erklärt mit einem Augenzwinkern: "Vielleicht bin ich dann auch durch mit dem Rennsport und kann endlich Tennisspieler werden!"

Red Bulls selbst hat übrigens bereits klargestellt, dass man Ricciardo mindestens bis 2020 halten möchte. Für Zukunftsängste gibt es also sowieso keinen Grund.

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