Neues Formel-2-Auto 2018: Turbopower und Formel-1-Look

, 23.05.2017

Neuer Antrieb von Mecachrome, neue Optik an Anlehnung an die "neue Formel 1": Serienboss Bruno Michel gibt Aussicht auf das neue Formel-2-Auto ab 2018

Nach der kurzfristigen Umbenennung der ehemaligen GP2 in Formel 2 soll die Nachwuchsserie zum kommenden Jahr ein neues Gesicht bekommen. Die bisherigen Autos, die von Dallara zur Saison 2011 entworfen worden waren, werden erheblich verändert. Die Formel 2 geht mit dem Trend: Ab 2018 fährt die schnellste Nachwuchsklasse unterhalb der Formel 1 mit Turboantrieben. Auf teure Hybridsysteme verzichtet man allerdings.

Insgesamt soll das Erscheinungsbild der "neuen Formel 1" angepasst werden. Man setzt unter anderem auf aggressive Optik dank großer und pfeilförmiger Frontflügel. "Wir versuchen aber, dass möglichst viele Teile von den aktuellen Autos übernommen werden, damit es für die Teams nicht so teuer wird", erklärt Formel-2-Promoter Bruno Michel im Gespräch mit 'Autosport'. Überschaubare Kosten seien das Hauptziel, auch bei der Einführung der veränderten Fahrzeuge.

"Die Autos werden trotzdem ganz anders aussehen. Es wird der gleiche Look sein wie bei der Formel 1", so der Serienboss. Bislang werden die Formel-2-Autos noch von 4,0-Liter-V8-Saugmotoren aus dem Hause Mecachrome (Basis ist ein Renault-Aggregat) angetrieben, die an den früheren Sound der Königsklasse erinnern. Dies wird sich ändern. 2018 arbeitet der aus der GP3 bekannte 3,4-Liter-V6-Motor im Heck, allerdings von Mecachrome per Turbolader auf rund 700 PS Leistung getrimmt.

"Das Design ist komplett abgeschlossen. Wir haben das Ziel, das erste Fahrzeug im Juni bereit zu haben, sodass wir Mitte oder Ende Juli testen gehen können", erklärt Michel die weiteren Schritte. Man befinde sich bezüglich der Entwicklung "voll im Zeitplan". An der Charakteristik der Reifen soll sich zur Saison 2018 kaum etwas ändern. Die Organisatoren werden weiterhin recht stark abbauende Reifen von Pirelli ordern. "Das macht die Rennen interessant", sagt der Serienboss, der sich einen Abbau über einen Sprint-Rennverlauf von 2,5 bis drei Sekunden wünscht.

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